Yalí

Mit dem Entwicklungsprojekt Yalí von World Vision Schweiz werden Kinder, ihre Familien und das Umfeld in Nicaragua unterstützt.

Das Projekt in Kürze

Nicaragua

Fläche: 130'370 km²
Einwohner: 5'966'798
Hauptstadt: Managua
Amtssprache: Spanisch, Miskito

Im Norden Nicaraguas liegt der Bezirk San Sebastian de Yalí. Die Menschen leben in den ländlichen Gebieten in grosser Armut. Sauberes Trinkwasser fehlt in vielen Haushalten, Hygiene ist mangelhaft, es gibt nicht immer genügend Nahrungsmittel, und die Kindersterblichkeit ist deutlich höher als im Landesdurchschnitt. Längst nicht alle Kinder haben Zugang zur Schule. 

2011 hat World Vision im Bezirk San Sebastian de Yalí im Norden Nicaraguas in 18 Gemeinden das Entwicklungsprojekt Yalí lanciert. In der Aufbauphase wurden durch die Lancierung von Müttergruppen erste Verbesserungen im Bereich Gesundheit und Ernährung erzielt. In der aktuellen Projektphase liegt der Schwerpunkt der Projektarbeit weiterhin auf Gesundheit und Ernährung. Dazu kommen Verbesserungen im Bildungswesen und Massnahmen für den Kinderschutz. 

 

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Fortschrittsbericht als PDF herunterladen

Herausforderungen

13 % der Kleinkinder sind unterernährt.

36 % der Teenager gehen nicht in die Sekundarschule.

48 % der Bevölkerung haben kein sauberes Trinkwasser.

Massnahmen und Resultate

Story aus dem Projekt

Drei Geschwister in Yali, Nicaragua

«Ich habe nicht nur gelernt, gesundes Essen zu kochen, sondern auch, auf Hygiene zu achten.»

Ernährungskure und Gemüsegärten

Vor einem Jahr untersuchte World Vision in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium den Gesundheitszustand der Kinder im Dorf. Der heute 3-jährige Janier war deutlich unterernährt, litt an Atemwegserkrankungen und anderen gesundheitlichen Problemen.

Janiers Mutter Alicia schloss sich dem Ernährungsprogramm von World Vision an und lernte dort, nahrhafte Mahlzeiten mit lokal vorhandenen Früchten und Gemüsesorten zuzubereiten und ihr Kind altersgerecht zu ernähren. «Ich habe nicht nur gelernt, gesundes Essen zu kochen, sondern auch, auf Hygiene zu achten», sagt sie. «Ich weiss jetzt, wie wichtig es ist, die Hände und die Lebensmittel zu waschen. Ausserdem habe ich gelernt, wie ich meinem kleinen Jungen alles geben kann, was er braucht. Nicht nur meine Liebe, sondern auch meine Zeit, um ihn in seiner Entwicklung zu fördern.»

Und noch etwas anderes lernte Alicia im Ernährungskurs: «Ich habe jetzt einen Gemüsegarten hinter dem Haus und kann mit eigenen Produkten Bohnensuppe mit Eiern oder Gemüseeintöpfe kochen. Und jetzt hat Janier dank dieser Veränderungen ein normales Gewicht für sein Alter erreicht und ist viel gesünder. Dafür bin ich sehr dankbar.»

 

 

Bilder und Videos aus dem Projekt

So können Sie helfen