Mbuka

Mit dem Entwicklungsprojekt Mbuka von World Vision Schweiz werden Kinder, ihre Familien und das Umfeld in Tansania unterstützt.

Das Projekt in Kürze

Karte des Projekts Mbuka in Tansania

Tansania

Fläche: 947'300 km²
Einwohner: 52'482'726
Hauptstadt: Dodoma
Amtssprache: Englisch, Kiswahili, Kiunguja, Arabisch

Im Nordwesten von Tansania westlich des Viktoriasees liegt der Bezirk Muleba abseits der grossen Touristenströme. Hier herrscht subtropisches Klima. Die hügelige Landschaft war früher mit Wäldern überzogen, doch wo die Einwohner die Bäume gefällt haben, wächst nur noch Savannenbusch.

Die Menschen leben in grosser Armut. Die Gesundheitsversorgung ist unzureichend und viele Kinder sind mangelernährt. Das Schulsystem ist schlecht ausgebaut. Zahlreiche Kinder haben keine Geburtsurkunde und damit keine staatsbürgerlichen Rechte wie das Recht auf Sekundarschulbesuch oder medizinische Versorgung. 

World Vision hat seit 2013 in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, Behörden und Verantwortungsträgern, aber auch mit Gesundheitspersonal, Lehrern und Jugendlichen eine Strategie für die Projektarbeit erstellt.

 

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Herausforderungen

40 % der Kinder unter 5 Jahren sind unterernährt.

20 % der Kinder im Schulalter gehen nicht zur Schule.

Jedes 8. Kind ist ein Waisenkind.

Massnahmen und Resultate

Story aus dem Projekt

Ein Mädchen besucht gut ernährt die Schule und hat dort sauberes Wasser, beides wichtige Voraussetzungen für gute Noten und neue Perspektiven. In Mbuka, Tansania

«Seit beim Schulhaus ein Wasseranschluss ist, muss ich kein Wasser mehr von daheim zum Trinken und Händewaschen mitnehmen.»

Gemüse und Wasser für Bildung

Vanessa (6) ist das jüngste von sieben Kindern. Die ganze Familie lebt in einem kleinen Haus mit drei Räumen, aber nur einem Bett. Die Kinder müssen auf dem Boden schlafen. Ihre Eltern bauen Bohnen und Erdnüsse an und bewirtschaften einen Garten mit Tomaten, Kohl, Spinat, Peperoni und Obst. 

Vanessa geht in die erste Klasse. Sie erzählt: «Ich weiss, dass wir nur wenig Geld haben. Aber meine Eltern schicken uns in die Schule, damit wir später ein besseres Leben haben. Ich liebe die Schule und will später Ärztin werden, dann kann ich meinen Eltern ein neues Haus bauen. Und seit beim Schulhaus ein Wasseranschluss ist, muss ich kein Wasser mehr von daheim zum Trinken und Händewaschen mitnehmen.»

Vanessas Mutter erzählt: «Seit Vanessa ein Patenkind im Entwicklungsprojekt ist, hat sich bei uns einiges verbessert. Früher wusste ich nichts über gesunde Ernährung für Kinder und wir verkauften sämtliches Gemüse, das wir produzierten. World Vision hat uns beigebracht, nahrhafte Mahlzeiten für unsere Kinder zuzubereiten. Wir lernten, verschiedene Lebensmittel optimal zu kombinieren, und wir essen jetzt Gemüse, Früchte und Fisch. Die Kinder sind seither viel munterer und besser in der Schule.

Bilder aus dem Projekt

So können Sie helfen