Tansania

World Vision Schweiz leistet mit dem Entwicklungsprojekt Mbuka nachhaltige Hilfe in Tansania.

Facts & Figures

Soziale Projekte in Tansania - World Vision Schweiz

Abseits der Touristenströme leben viele Menschen in Tansania in grosser Armut.

Land & Leute
Fläche: 947'300 km²
Einwohner: 55'451'343
Hauptstadt: Dodoma
Amtssprache: Englisch, Kiswahili, Kiunguja, Arabisch
Gesellschaft
Kindersterblichkeitsrate: 48.7 Todesfälle / 1'000 Geburten
Arbeitslosigkeit: 2.2%
Lebenserwartung: 66.3 Jahre
Durchschnittsalter: 17.7 Jahre
Unterernährungsrate bei 0-5 Jährigen: 34.50%
Bruttoinlandprodukt pro Einwohner: 2’683 US$

Aktuelle Entwicklungsprojekte

Mbuka

Im Nordwesten von Tansania westlich des Viktoriasees liegt der Bezirk Muleba abseits der grossen Touristenströme. Hier hat World Vision 2013 das Projekt Mbuka lanciert. Die Menschen leben in grosser Armut und viele sind unterernährt. Die Gesundheitsversorgung ist unzureichend und eine wachsende Zahl von Menschen ist von HIV/AIDS betroffen. 12 % der Kinder sind Waisenkinder. Mädchen werden früh verheiratet und aus der Schule genommen. Das Schulsystem ist schlecht ausgebaut. Zahlreiche Kinder haben keine Geburtsurkunde und damit keine staatsbürgerlichen Rechte wie das Recht auf Sekundarschulbesuch oder medizinische Versorgung.
 

Projektinformationen als PDF herunterladen

Abgeschlossene Entwicklungsprojekte

Makindube

Im Nordosten von Tansania in der Region Kilimandscharo liegt die Provinz Same. Dort macht sich der Klimawandel in langen Dürreperioden bemerkbar. Ein zentrales Problem war der Zugang zu Wasser – sowohl für den täglichen Bedarf, als auch für die Landwirtschaft. Die Hälfte der Familien hatte nicht genügend zu essen. Aufgrund der schlechten Gesundheitsversorgung waren Kindersterblichkeit, Durchfallerkrankungen und Mangelernährung bei Kleinkindern ein grosses Problem. 

2005 lancierte World Vision Schweiz deshalb das Entwicklungsprojekt Makindube für 17 Dörfer des Bezirks. Gemeinsam mit der Bevölkerung wurden u.a. Trinkwasserbrunnen und -reservoirs angelegt, Bewässerungskanäle gebaut, Schulen erweitert, Gemüsegärten angelegt und mobile Gesundheitsstationen eingerichtet. 2019 wurde das Projekt an die Bevölkerung übergeben: Inzwischen können sich 87% der Haushalte das ganze Jahr ausreichend ernähren.
 

Abschlussbericht als PDF herunterladen

Ruvu Muungano

Im Bezirk Same der Region Kilimandscharo führte World Vision von 2000 bis 2016 das Entwicklungsprojekt Ruvu Muungano durch. Nach 17-jähriger Zusammenarbeit übergaben wir das Projekt der lokalen Bevölkerung. Wir konnten einige beachtliche Erfolge erzielen: 89 % der Kleinkinder haben ein ihrem Alter entsprechendes Gewicht, 83 % der Haushalte haben Zugang zu sauberem Wasser, 67 % der Familien können ihre Kinder versorgen. Auch ohne World Vision gehen viele Projektaktivitäten weiter, denn die Bevölkerung, lokale Leiter und Behörden haben sich die Projektziele zu eigen gemacht.
 


Kinderrechte

World Vision sensibilisiert die Bevölkerung für Kinderrechte und setzt sich insbesondere gegen die Mädchenbeschneidung ein.


Kinderrechte

Wir unterstützen die Eltern bei der Beschaffung von Geburtsurkunden. Nur so haben die Kinder Zugang zu Bildung und staatlichen Leistungen. 


Wasser 

Wir vermitteln den lokalen Wasser- und Hygienekomitees das nötige Know-how, um die entsprechenden Anlagen in Eigenverantwortung betreiben zu können. 


Gesundheit

Wir führen Impfaktionen für Kinder unter 5 Jahren und Malaria-Präventionen durch. Dazu verteilen wir Moskitonetzen.

Die Kraft Ihrer Hilfe

24

Latrinen, die für 2 Schulen gebaut wurden, vereinfachen für 868 Kinder den Gang auf die Toilette während des Schulunterrichts. (Makindube)

55

Jugendliche haben an Berufsbildungskursen teilgenommen, die ihnen einen verbesserten Zugang zu realistischen Karrierechancen ermöglichen. (Makindube)

354

Kinder unter 5 Jahre haben zusammen mit ihren Eltern oder Betreuungspersonen an Ernährungskursen teilgenommen. Während eines Monats haben sie genügend Gewicht zugelegt und sind nun nicht mehr unterernährt. (Mbuka)

450

Kinder erhielten ein Geburtszertifikat und 107 Dorfbewohner haben gelernt, wie sie Kindsmissbrauch erkennen und rapportieren. (Mbuka)

So können Sie helfen

Ihre Ansprechperson

World Vision Schweiz Spendenbetreuerin für Tansania

Ursula Hegner

Spendenbetreuerin

Email

+41 44 510 14 71

«Es ist schön mitzuerleben, wie Mitarbeitende, die selber von World Vision unterstützt wurden, sich nun mit grosser Leidenschaft für die Ärmsten einsetzen. Nach dem Motto: Weil mir geholfen wurde, helfe ich selber.»

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