Not- und Katastrophenhilfe

In Not- und Katastrophenfällen leistet World Vision schnell und unbürokratisch Soforthilfe. Mit einer Spende helfen auch Sie!

MIT SCHNELLER HILFE LEBEN RETTEN

Kriege, Naturkatastrophen oder Hungerkrisen bedrohen akut Leben.
Es fehlt den Menschen an Trinkwasser, Nahrung, Unterkunft und medizinischer Versorgung. Die Zerstörung der Lebensgrundlagen hat zudem weitreichende Folgen: Familien können sich nicht mehr selbst ernähren, Kinder nicht mehr zur Schule gehen. Da wir in rund 100 Ländern vertreten sind und rund um die Welt Logistikzentren mit eingelagerten Nothilfsgütern betreiben, sind wir im Ernstfall sehr schnell vor Ort. Wir beugen Katastrophen gezielt vor, reagieren unmittelbar auf Notsituationen und unterstützen den Wiederaufbau langfristig.

Naturkatastrophen, kriegerische Auseinandersetzungen oder die Folgen des Klimawandels sind die häufigsten Auslöser für humanitäre Krisen.

KATASTROPHENHILFE: UNTERSTÜTZEN SIE MENSCHEN IN NOT

Dank Ihrer Spende steht World Vision der betroffenen Bevölkerung mit Prävention, Nothilfe und beim Wiederaufbau bei.

Mutter mit ihren Kindern in Flüchtlingscamp in Bangladesch

Flüchtlingsdrama Bangladesch

Aus dem Norden von Myanmar sind über 880'000 Menschen, überwiegend aus der muslimischen Minderheit der Rohingya, vor Verfolgung und Gewalt nach Bangladesch geflüchtet. Gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen helfen wir diesen vertriebenen Menschen u. a. mit Notunterkünften, Nahrung, Wasser, Gesundheitsvorsorge und kümmern uns vor allem um den Schutz der Kinder.

In mehreren Krisenregionen Afrikas droht eine Hungerkatastrophe dramatischen Ausmasses.

Hungersnot in Afrika

In mehreren Krisenregionen spielt sich eine Hungerkatastrophe dramatischen Ausmasses ab. Mehr als 12 Millionen Kinder in Ostafrika brauchen dringend Unterstützung. In Somalia, Kenia, Äthiopien und im Südsudan sind Millionen von Menschen von der historischen Katastrophe betroffen.  

Mutter mit Kind erhält Hilfe in Syrien

Flüchtlingskrise Syrien

Bereits über 7 Jahre Gewalt, Terror und Verwüstung im Syrien-Krieg. Mehr als 13 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. World Vision hilft in Syrien und dessen Nachbarländern wie Libanon und Jordanien, um einer ganzen Generation wieder eine Zukunftsperspektive zu geben. 

Einblick in die Not- und Katastrophenhilfe

Innerhalb von 72 Stunden vor Ort: Dieses Video zeigt exemplarisch, mit welchen Massnahmen World Vision Schweiz im Krisenfall hilft.

Wie wir helfen

Einsatzbereit in kürzester Zeit

World Vision ist international vernetzt und hat vielerorts lokale Mitarbeitende stationiert. Die Nothilfe kann daher über erprobte Beziehungen schnell und kulturell angepasst geleistet werden. Im Katastrophenfall wird eine grosse Menge an Hilfsgütern benötigt. World Vision unterhält daher an zentralen Orten wie Dubai, Accra oder Frankfurt Logistikzentren. Um die lokale Wirtschaft zu unterstützen, aber auch um Zeit zu sparen, kaufen wir Zelte, Decken oder Werkzeuge auch in der Nähe der Katastrophenregionen ein. 

Kinder im Fokus 

World Vision verteilt je nach Situation Nahrung, Wasser, Decken, Medikamente, Hygiene-Artikel oder andere dringend benötigte Materialien. Als Kinderhilfswerk stehen bei World Vision insbesondere die Bedürfnisse von Kindern in Notsituationen im Fokus. So werden für sie spezielle Schutzzonen eingerichtet, in denen Kinder in einem geschützten Rahmen spielen und lernen können. Dies hilft, die teilweise traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und schützt sie vor Menschenhändlern und Ausbeutung.

Unparteilich 

Die Hilfe durch World Vision ist an keinerlei politische Forderungen oder Einschränkungen geknüpft. Sämtliche Hilfsleistungen gelangen an die am meisten benachteiligten Menschen, unabhängig von Ethnie, Religionszugehörigkeit oder Geschlecht. World Vision legt den Fokus dabei stets auf die Benachteiligsten der Gesellschaft. Als wichtiger Partner von verschiedenen UN-Organisationen kann World Vision besonders effizient helfen, zum Beispiel beim Verteilen von Lebensmitteln zusammen mit dem Welternährungsprogramm WFP.

Phasen der Katastrophenhilfe

  • Vorsorge
  • Nothilfe
  • Wieder-aufbau
  • Prävention

Katastrophenvorsorge:
Um auf den Extremfall vorbereitet zu sein, erarbeitet World Vision zusammen mit der Bevölkerung vor Ort präventiv Katastrophen-vorsorge- und Aktionspläne. Unsere Experten nutzen Frühwarn-
systeme, um Prognosen über drohende Gefahren wie Tsunamis oder Dürren zu treffen, und helfen z.B. beim Bauen erdbebensicherer Häuser. Zusätzlich unterhält World Vision an strategischen Orten wie Frankfurt, Dubai, Panama oder Accra Lager mit Hilfsgütern, die innerhalb weniger Stunden ins Katastrophengebiet verschickt werden können. Kinder werden aktiv in die Katastrophenvorsorge einbezogen. Sie üben spielerisch, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen.
 

Nothilfe:
Im Katastrophenfall ist die wichtigste Aufgabe, Leben zu retten.
World Vision ist in der Regel in weniger als 72 Stunden mit Hilfsgütern und Expertenteams vor Ort. Das Kinderhilfswerk verteilt so schnell wie möglich Nahrungsmittel, Hygiene- und Küchen-Kits sowie Plastikplanen und Decken. Zudem werden in Zusammenarbeit mit UN-Organisationen, lokalen Behörden und anderen Hilfswerken eine medizinische Grundversorgung und der Zugang zu sauberem Wasser sichergestellt. Kinder sind in Krisen und Katastrophen besonders von Missbrauch und Menschenhandel bedroht; oftmals sind sie von den schrecklichen Erlebnissen traumatisiert. Sie brauchen einen geschützten Raum und Zuwendung. Ein zentrales Element der Nothilfe von World Vision sind daher Kinderschutzzonen, die psychologische Betreuung und ein sicheres Umfeld zum spielen und lernen bieten.

Wiederaufbau:
Sobald die notwendigsten Grundbedürfnisse gedeckt sind, beginnt der Wiederaufbau der zerstörten Lebensgrundlagen. Zum Beispiel geschieht dies mit dem Bau von erdbeben- oder sturmsicheren Häusern. Kinder sollen so schnell wie möglich wieder in die Schule gehen, Erwachsene wieder ihrer Arbeit nachgehen können, um wieder für sich selber sorgen zu können. World Vision bezieht bei Wiederaufbauprojekten die betroffene Bevölkerung aktiv mit ein und arbeitet eng mit staatlichen Behörden, weiteren Hilfswerken und dem UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) zusammen.

Prävention:
Das Ziel der Katastrophenhilfe muss es immer sein, zukünftige Krisen abzuwenden oder deren Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Dafür werden in den langfristigen Entwicklungsprojekten präventive Massnahmen getroffen. In Bolivien zum Beispiel passen
sich die Menschen mit verbessertem Saatgut und angepassten landwirtschaftlichen Techniken an die Folgen des Klimawandels an und sichern damit ihre Ernteerträge. Ausserdem sorgt World Vision zum Beispiel durch natürliche Regeneration und Wiederaufforstung dafür, dass von Erosion betroffene Landstriche wieder fruchtbar werden.

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25. August 2018

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12 Mio. Kinder in Ostafrika hungern!