Entwicklungszusammenarbeit

World Vision Schweiz unterstützt Menschen durch nachhaltige Entwicklungshilfe – vom ungeborenen Leben bis ins Erwachsenenalter.

Was ist Entwicklungshilfe?

Das «Kindswohl» im Zentrum

Um unsere Vision EINE WELT FÜR KINDER umzusetzen, hat World Vision sich Vorgaben gesetzt, um die Erreichung der Ziele zu gewährleisten. Im Zentrum unserer Arbeit steht das «Kindswohl», welches die internationale World Vision-Partnerschaft durch vier Ziele in den Bereichen Bildung, Gesundheit, soziale Entwicklung und Kinderschutz definiert. Für jedes dieser Ziele fassen wir drei bis vier Unterziele ins Auge. Wir haben uns Vorgaben gesetzt, um die Erreichung unserer Ziele zu gewährleisten. Anhand standardisierter Indikatoren können die Fortschritte gemessen werden.

Unsere Arbeitsprinzipien

World Vision Schweiz leistet Not- und Katastrophenhilfe sowie langfristige Entwicklungszusammenarbeit und ist als Botschafterin für Kinderrechte tätig.

Drei Kerntätigkeiten
World Vision Schweiz leistet Not- und Katastrophenhilfe sowie langfristige Entwicklungszusammenarbeit und ist als Botschafterin für Kinderrechte tätig. Diese drei Kerntätigkeiten ermöglichen uns, die Bevölkerung vollumfänglich und nachhaltig zu unterstützen – von unmittelbarer Soforthilfe bis hin zu langfristiger Entwicklungsarbeit.

Kinder im Fokus
Kinder stehen im Zentrum unserer Arbeit. Sie sind aktive Teilnehmende in unseren Projekten. Von der Geburt bis ins Erwachsenenalter stärken, fördern und beschützen wir sie mit verschiedensten Massnahmen.

Den Ärmsten verpflichtet
Wir helfen dort, wo wir am dringendsten gebraucht werden. Dort, wo Kinder und ihr Umfeld in besonders schwierigen Umständen leben und ihre Rechte am wenigsten wahrgenommen werden. 50 % der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit von World Vision Schweiz findet in fragilen Staaten bzw. in den 40 am wenigsten entwickelten Ländern der Erde statt.

Global und lokal
Dank dem globalen World Vision-Netzwerk sind wir in rund 100 Ländern als lokale Organisation etabliert. Im Krisenfall können wir auf vorhandene Strukturen zugreifen und innerhalb von 48 Stunden wichtige Soforthilfe leisten.

Langfristiges Engagement
Unser Name steht für eine nachhaltige Entwicklung und Wirkung vor Ort. Unsere Projekte beziehen die ganze Gemeinschaft mit ein. Wir planen mit der Bevölkerung gemeinsam und befähigen die Menschen in den Projekten, ihre Welt positiv zu verändern. Die Entwicklungsprojekte von World Vision Schweiz dauern deshalb zwischen 15 und 20 Jahren.

Multisektorieller Ansatz
Die Unterstützung von World Vision Schweiz ist gestützt auf langjährige Expertise in den Sektoren Gesundheit + Ernährung, Wasser + Hygiene, Bildung + Einkommen sowie Kinderschutz + Kinderrechte. Dieser multisektorielle Ansatz ermöglicht uns, das gesamte Umfeld von Kindern, ihren Familien und ihrem gesamten Umfeld langfristig positiv zu verändern.

Ganzheitlicher Ansatz
Der Glaube nimmt in unseren Projektländern oft eine wichtige Rolle ein – auch hinsichtlich der gesellschaftlichen Entwicklung. Dank unserer christlichen Prägung haben wir Zugang zu verschiedenen religiösen Kontexten. World Vision beachtet nicht nur das äussere Wohlergehen der Kinder und ihren Familien, sondern schenkt auch den seelischen Aspekten Beachtung – unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Geschlecht.

Starke Partner
Alleingänge in der Entwicklungszusammenarbeit sind nicht nachhaltig. Deshalb arbeitet World Vision Schweiz mit starken Partnern zusammen. So sind wir z.B. einer der grössten Partner des UN-Welternährungsprogrammes (WFP). Synergien aus gemeinsamen Projekten sind wichtig, um effizient zu arbeiten und langfristig Wirkung zu erzielen.

Stärken der Arbeit von World Vision

Projekt-Zyklus

  • Analyse
  • Planung
  • Realisierung
  • Evaluation
  • Übergabe

Datenerhebung:
Zu Beginn jedes Projektes führt World Vision gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung während 1 bis 2 Jahren eine umfangreiche Bedarfserhebung durch. Dabei analysieren wir zunächst die örtlichen Gegebenheiten eines möglichen Projektgebietes, die spezifischen Herausforderungen der Kinder vor Ort und mit welchen Partnern wir zusammenarbeiten können.

Planung:
Die Aussagen der Bewohner des Gebiets über ihre Lebensbedingungen werden systematisch erfasst. Gemeinsam mit Partnern wie den Behörden, lokalen NGOs sowie religiösen Leitern und in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung wird nun das Projekt geplant. Dabei werden Ziele und Indikatoren festgelegt, welche die Wirkung unserer Arbeit messbar machen.

Realisierung:
In der dritten Phase werden die eigentlichen Massnahmen umgesetzt, die dem Kind, seiner Familie und dem ganzem Umfeld zugutekommen. Die einheimischen World Vision-Mitarbeitenden besuchen die Gebiete regelmässig, halten die Veränderungen in halbjährlichen Fortschrittsberichten fest und überprüfen immer wieder die ursprünglichen Ziele. Denn wenn sich im Laufe der Zeit die Bedingungen ändern, etwa durch eine Dürre, müssen die Aktivitäten angepasst werden.

Evaluation:
Zusätzlich zur laufenden Überprüfung durch Mitarbeitende von World Vision werden die Projekte alle vier bis fünf Jahre einer Prüfung unterzogen. Am Ende eines Projektes werden die Evaluierungsergebnisse ebenso wie Veränderungen im Projektumfeld systematisch analysiert und bewertet. Die gemeinsamen Erkenntnisse führen im nächsten Schritt entweder zu einer Projektanpassung oder zur Projektübergabe.

Projektübergabe:
Über die Projektzeit von rund 15 Jahren gelingt es meist, die Menschen vor Ort so zu integrieren und zu schulen, dass sie in der Lage sind, die Entwicklung ihrer Region selbstständig weiterzuführen. World Vision übergibt dann die Projektarbeit schrittweise an die Bevölkerung, die sie nun eigenverantwortlich weiterführt.

3-fache Wirkung

Im Zentrum unserer Arbeit steht die positive und langfristige Veränderung des gesamten Umfeldes von benachteiligten Kindern. Deshalb sind Patenkinder in ein regionales Entwicklungsprojekt eingebunden.

World Vision Schweiz leistet dadurch dreifache Hilfe und unterstützt nicht nur das Kind, sondern auch dessen Familie und das ganze Umfeld.

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