Anwaltschaft in Entwicklungsländern

World Vision Schweiz setzt sich dafür ein, dass jedes Kind respektiert wird und vor Missbrauch geschützt ist.

Für die Rechte der Kinder

Als Botschafterin für Kinderrechte möchte World Vision sicherstellen, dass jedes Kind respektiert und vor Missbrauch geschützt wird. Mit nachhaltiger Projektarbeit fördert World Vision Schweiz Kinder- und Jugendclubs, Elternbildung sowie die Sensibilisierung von Lehrkräften. Auch kulturell sensitive Themen wie Frühheirat oder Mädchenbeschneidung werden thematisiert.

Auf nationaler Ebene treten wir bei Regierungen und Behördenmitglieder für die Rechte der Kindern ein. Denn oft werden ihnen diese nicht gewährt. Durch solche «Anwaltschaftsaktivitäten» konnte World Vision im Jahr 2014 7,9 Millionen Kindern zu mehr Rechten verhelfen.

Mit nachhaltiger Projektarbeit und Anwaltschaftsaktivitäten verhilft World Vision Schweiz den Kindern in Entwicklungsländern zu mehr Rechten.

Arbeitsgebiete

Projektbeispiel aus Senegal

Kinder in Senegal lernen ihre Rechte kennen.

Im Projekt werden Kinder, die missbraucht und ausgebeutet wurden, betreut und ihre Rechte werden gestärkt.

EU unterstützt Kinderrechte-Projekt
Nach Schätzungen sind im Senegal ein Viertel der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren beschnitten. Gemeinsam mit der lokalen NGO «Zentrum für Kinder- und Familienberatung» (CEGID) hat World Vision ein Programm zur Verbesserung der Kinderschutz-Mechanismen in Senegal ausgearbeitet. Beispielsweise soll das Kinderschutzsystem durch die Partizipation der Zivilgesellschaft gestärkt werden. Konkret werden Präventionsprogramme (z. B. Sensibilisierungskampagnen, die auf die Rechte der Kinder aufmerksam machen), durchgeführt, aber auch psychologische Unterstützung und Rehabilitationsmassnahmen (in Einzel- und Gruppentherapien) für ausgebeutete oder sexuell missbrauchte Kinder und Jugendliche angeboten. Weiter sollen unter anderem Polizisten und Krankenschwestern darin ausgebildet werden, Signale im Verhalten eines Kindes frühzeitig zu erkennen und lösungsorientierte Gespräche mit Erziehungsberechtigten führen zu können. Das Projekt dauert voraussichtlich bis Anfang 2019 und wird von der Europäischen Union mit 660 000 Franken unterstützt.

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