Zertifizierungen

World Vision Schweiz setzt Ressourcen sowie Spenden verantwortungsvoll, effizient und transparent ein.

Ausgezeichnete Transparenz

Zertifikat SQS ISO 9001
Zertifikat SQS VMI NPO Management Excellence (FMM)

 

Das Kinderhilfswerk World Vision Schweiz ist zweifach durch die unabhängige Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme, SQS, ausgezeichnet. «ISO 9001» ist eine weltweit anerkannte Zertifizierung für gute Führungs- und Prozessmanagement-Systeme. Und das «NPO-Label für Management Excellence» ist ein Gütesiegel für NPOs mit einem besonders hoch entwickelten Management-System, welches für Effizienz, Effektivität und Qualität der Leistungserbringung steht.

Häufig gestellte Fragen

+ Warum hat World Vision Schweiz kein Gütesiegel der Zewo?

Die Zewo ist eine private Schweizer Stiftung. Sie bietet interessierten Hilfswerken ein kostenpflichtiges Gütesiegel an. Ihr Geschäftsmodell basiert darauf, möglichst viele Hilfswerke zu zertifizieren. In der Schweiz und international gibt es eine Vielzahl von zertifizierenden Stellen. Mit Projekten in rund 100 Ländern zählt World Vision zu den grössten und etabliertesten Hilfswerken und erfüllt weltweit die höchsten Qualitätsstandards. Aufgrund der internationalen Ausrichtung lässt sich World Vision Schweiz seit vielen Jahren bewusst nicht von der ausschliesslich in der Schweiz operierenden Zewo, sondern von der bekannten Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) zertifizieren. SQS bietet ihre Dienstleistungen auf allen Kontinenten und in zahlreichen Sprachen an. Die SQS-Zertifikate sind weltweit anerkannte Zertifikate. Auch viele andere renommierten Hilfswerke, wie beispielsweise Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen Schweiz oder die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega lassen sich aktuell nicht von der Zewo zertifizieren, sondern setzen auf andere Gütesiegel.

+ Warum hält World Vision an Kinderpatenschaften fest?

Patenschaften für Kinder sind ein transparentes Modell in der Entwicklungszusammenarbeit, weil Spender neben dem Erhalt von regelmässigen Fortschrittsberichten auch die Möglichkeit haben, ihre Patenkinder zu besuchen und die Fortschritte der Dorfgemeinschaft vor Ort zu erleben. Patenschaften für Kinder verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der sich zum Ziel setzt, das ganze Umfeld eines Kindes nachhaltig zu verbessern. Alle Sektoren im Umfeld eines Kindes wie Gesundheit, Bildung oder Einkommensförderung werden berücksichtigt.

+ Was habe ich eigentlich von einer Spende an World Vision Schweiz?

World Vision Schweiz setzt sich für EINE WELT FÜR KINDER ein. Mit Spenden führen wir in unseren Projekten Massnahmen durch, die unzähligen Kindern neue Perspektiven für ihr Leben eröffnen. Man kann eine Spende also auch als Anlage in die Zukunft der Kinder unserer Welt sehen. Spendern, die einen Beitrag zu dieser Zukunft leisten wollen, bieten wir als Kinderhilfswerk entsprechende Projekte, Fachleute in der Schweiz und vor Ort sowie eine transparente Kommunikation.

+ Wie sieht die Spendenverwendung von World Vision Schweiz aus, auch im Vergleich mit anderen Hilfswerken?

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Effektivität der verwendeten Mittel zu berechnen. Bei World Vision wurden in den letzten 5 Jahren durchschnittlich 80,2 % der Spenden für die Projektarbeit, 13 % für die Mittelbeschaffung und 6,8 % für Administration verwendet (Jahresbericht 2016). Mit diesen Zahlen bewegt sich World Vision im selben Bereich wie andere Schweizer Hilfswerke gleicher Grösse.

+ Erhält World Vision öffentliche Gelder (z. B. von der DEZA) oder Gelder aus der Privatwirtschaft?

World Vision kann sich um Beiträge der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit (DEZA), des Welternährungsprogramms der UNO oder anderen bilateral finanzierten Organisationen bewerben. Wir sind jedoch ein privates Hilfswerk, unabhängig davon, wie viel öffentliche Gelder wir erhalten.

+ Ist die Teilnahme von Kindern an Werbemassnahmen nicht Missbrauch von Wehrlosen zu kommerziellen Zwecken?

World Vision Schweiz unterstützt die Benachteiligten dieser Welt, um ihr Leid zu mindern. Dazu gehört, dass wir die Umstände vor Ort so realitätsnah wie möglich abbilden. Die Lebensbedingungen von Kindern, ihren Familien und ihrem Umfeld können nur dann verbessert werden, wenn wir mit unserer Kommunikation und unserer Werbung Missstände und Erfolge authentisch aufzeigen können.

+ Wie geht man mit Korruption in den Projektländern um?

Korruptionsversuche kommen leider auch in der Entwicklungszusammenarbeit vor. Meistens geschehen diese versteckt durch zusätzliche Gebühren oder Vetternwirtschaft. World Vision ergreift alle möglichen Massnahmen, um Korruption zu verhindern und ist deshalb auch Mitglied der weltweiten Anti-Korruptions-Organisation «Transparency International». World Vision betreibt zudem eine internationale Hotline, bei der ein Verdacht von Korruption jederzeit gemeldet werden kann.

+ Wie wird die Mittelverwendung in den Entwicklungsprojekten kontrolliert?

World Vision Schweiz arbeitet eng mit den World Vision-Büros in den jeweiligen Projektländern zusammen. Die Projektverantwortlichen kontrollieren die Mittelverwendung laufend, z. B. mittels Aktivitäten- und Budgetpläne sowie regelmässiger Besuche der Entwicklungsprojekte. Sowohl bei World Vision Schweiz, als auch in den World Vision Büros vor Ort werden interne und externe Prozessaudits durchgeführt.

+ Wie stellt World Vision Schweiz sicher, dass das Geld wirklich im Projekt ankommt?

Indem wir eng mit den World Vision-Verantwortlichen im jeweiligen Land zusammenarbeiten. Zudem werden die Projekte regelmässig von den Schweizer Projektverantwortlichen besucht. Aus den Projektländern erhalten wir halbjährlich Fortschrittsberichte, Budget- und Aktivitätenpläne sowie vierteljährlich einen Finanzbericht, der vom World Vision Schweiz Controlling geprüft wird.

+ Schaffen die Hilfswerke nicht einen teuren Konkurrenzkampf in der Werbung auf Kosten der Ärmsten?

Gestützt auf den Athener Kodex streben die Hilfswerke keinen Konkurrenzkampf in der Werbung an. Vielmehr ist man bestrebt, dazu beizutragen, dass Menschen in unterschiedlichen Ländern ihre unveräusserlichen Rechte ausüben können. Es geht dabei nicht um Hilfe von oben nach unten, sondern vielmehr darum, die hierzulande vorhandenen Mittel gerecht zu teilen. Kommunikation und Werbung ermöglichen es dem Einzelnen, sich unterrichtet, angesprochen und mitverantwortlich zu fühlen.

+ Wer führt die Revision bei World Vision Schweiz durch und was kostet das?

Unsere Buchhaltung wird jährlich durch die Revisionsstelle PWC (PricewaterhouseCoopers) geprüft. Diese Prüfung ist aufgrund unserer Grösse gesetzlich vorgeschrieben. Die Revision wird zu einem stark reduzieren Tarif mit entsprechendem NGO-Rabatt durchgeführt. Alle fünf Jahre schreiben wir den Revisionsauftrag neu aus und stellen so sicher, dass wir ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis haben.

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