Porträt

Seit über 30 Jahren setzt World Vision Schweiz seine Vision um, EINE WELT FÜR KINDER zu schaffen.

Wer wir sind

Wir unterstützen Menschen langfristig - mit nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit

Das Kinderhilfswerk World Vision Schweiz steht für höchste Kompetenz in Kinder-, Dorf- und Themenpatenschaften. Mit nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit unterstützen wir Menschen langfristig – vom ungeborenen Leben bis ins Erwachsenenalter.
Zusammen mit privaten Spendern, Stiftungen, Philanthropen, Unternehmen und öffentlichen Geldgebern haben wir in über 30 Jahren weltweit Millionen von Kindern und deren Umfeld neue Perspektiven geschaffen. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung fördern wir Selbsthilfe und Bewusstseinswandel mit ganzheitlichen Entwicklungsprojekten. 

Wir sind Partner des weltweiten World Vision-Netzwerks und erreichen dadurch Menschen in rund 100 Ländern. World Vision arbeitet global eng mit UN-Organisationen zusammen. Und dank unserer lokalen Verankerung sind wir in der Lage, sofortige und effiziente Not-und Katastrophenhilfe zu leisten.

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Christliche Organisation

World Vision ist christlich geprägt, ohne einer bestimmten theologischen Ausrichtung verpflichtet zu sein.

World Vision ist christlich geprägt, ohne einer bestimmten theologischen Ausrichtung verpflichtet zu sein. Unsere Mitarbeiterschaft vereint Menschen verschiedener ethnischer und religiöser Hintergründe. Gemeinsam sind uns Werte, die auf dem christlichen Ursprung unserer Organisation gründen, wichtig. Der christliche Glaube ist somit, beispielhaft von Jesus gelebt, unsere Inspiration und Wegweisung in unserer täglichen Arbeit. Um diese Werte zu bewahren, besteht die Geschäftsleitung und der Stiftungsrat aus engagierten Christen.

Ziele

Das Ziel von World Vision ist es, weltweit den Lebensraum und das Wohlergehen von 150 Millionen Kindern bis zum Jahr 2016 positiv zu verändern.

Unsere Geschichte

Rechtsform

World Vision Schweiz ist eine im Handelsregister eingetragene Stiftung im Sinne der Art. 80-89 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs.

Fragen & Antworten

+ Wie ist World Vision organisiert?

World Vision Schweiz ist ein eigenständiger Teil der World Vision-Partnerschaft mit eigener Finanzierung und eigenen Projekten. World Vision ist eine christliche Organisation im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit sowie Not- und Katastrophenhilfe und wirkt als Botschafterin für Kinderrechte. World Vision ist als weltweites Netzwerk organisiert und in rund 100 Ländern mit rund 45'000 Mitarbeitenden tätig. Die einzelnen Büros arbeiten selbständig und führen ihre eigenen Projekte durch, stehen jedoch in engem Kontakt miteinander und arbeiten kooperativ zusammen. World Vision ist eine unabhängige private christliche Organisation und nicht formell mit einer staatlichen, kirchlichen oder anderweitigen Kooperation oder Stiftung verbunden.

+ Mit wem arbeitet World Vision zusammen?

World Vision hat Konsultativstatus bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und arbeitet bei Nothilfeprojekten mit dem UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) sowie dem Welternährungsprogramm (WFP) der UNO zusammen. World Vision arbeitet punktuell mit Unternehmen aus der Privatwirtschaft zusammen. Auch lokale Regierungen oder bilateral finanzierte Organisationen und andere NGOs zählen zu unseren Partnern bei der Projektarbeit.

+ Warum ist World Vision USA deutlicher als christliche Organisation erkennbar?

Die Spender-Zielgruppen sind in diversen Ländern homogener als in der Schweiz. Die Allgemeinheit hat dort ein anderes Selbstverständnis in Bezug auf christliche Inhalte und Werte. Diese gelten als allgemein akzeptiert, wogegen die Bevölkerung der Schweiz ihnen sehr zurückhaltend bis kritisch gegenübersteht. Dieser Sensibilität ist Rechnung zu tragen.

+ Wie verhält sich World Vision in Hilfsgebieten mit Andersgläubigen, z. B. Muslimen?

World Vision unterstützt die Benachteiligten dieser Welt, um ihr Leid zu mindern, und sorgt für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen – unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Geschlecht. World Vision respektiert religiöse Überzeugungen und Handlungen in den Ländern, in denen wir tätig sind. Wir arbeiten partnerschaftlich mit anderen Entwicklungs- und Hilfsorganisationen zusammen.

+ Arbeitet World Vision Schweiz mit Kirchen und kirchlichen Organisationen zusammen?

Ja. In Projektländern, in denen eine Zusammenarbeit mit den lokalen Kirchen sinnvoll ist, werden bis zu 5 % der Projektinvestitionen von World Vision Schweiz für soziale und gesellschaftsfördernde Aktivitäten eingesetzt. Beispiele dafür sind die Durchführung von Jugendcamps, Veranstaltungen für den interreligiösen Dialog mit Erwachsenen, friedens- und versöhnungsbildende Aktivitäten sowie Aus- und Weiterbildung im diakonischen Bereich.

+ Missioniert World Vision Schweiz?

Nein. World Vision behandelt andere Kulturen und Religionen mit Respekt. Auch in den Unterschieden innerhalb des christlichen Glaubens sehen wir eine Quelle für den Dialog und der gegenseitigen Bereicherung. World Vision finanziert keine missionarischen Tätigkeiten.

+ Müssen sich die Notleidenden auch selbst an den Hilfsprojekten beteiligen?

Die Gemeinschaften tragen immer auch zu Entwicklungsprojekten bei und haben ein klares Verständnis von eigenem Besitz und konkreter Mitwirkung. Ein Einbezug der Gemeinschaft ist ein integraler Bestandteil der Entwicklungszusammenarbeit.

+ Wie gestaltet sich ein Engagement in einem Projektgebiet üblicherweise?

Ein Entwicklungsprojekt umfasst mehrere Dutzend Dörfer oder Stadtquartiere und beinhaltet Aktivitäten bezüglich Kinderrechte + Kinderschutz, Wasser + Hygiene, Gesundheit + Ernährung sowie Bildung + Einkommen. Ein Projekt dauert zwischen 10 und 15 Jahren und durchläuft folgende Phasen: Abklärung, Konzeption, Implementierung und Überwachung, Reflexion, Übergabe (Projekt wird zu 100 % an die Bevölkerung übergeben).

+ Ist Entwicklungszusammenarbeit nicht kontraproduktiv und verhindert eine gesunde Initiative und Entwicklung im Projektland?

Nein. Die jahrzehntelange Erfahrung von World Vision Schweiz zeigt, dass es eine vertrauensvolle Zusammenarbeit braucht, damit sich das Leben von Kindern, ihren Familien und ihrer Gemeinschaft langfristig verändert. Unser umfassender Entwicklungsansatz fördert Kinder und ihr Umfeld und befähigt sie zu einem selbstbestimmten Leben mit Perspektiven. Ziel ist immer die Hilfe zur Selbsthilfe. Neben der konkreten Hilfe vor Ort wirken wir auch als Botschafterin für Kinderrechte.

+ Wie nachhaltig ist die Arbeit von World Vision Schweiz?

World Vision will keine Abhängigkeit schaffen, sondern nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe bewirken. Dorfkomitees, Familien und Einzelpersonen in den Projektgebieten werden intensiv auf den Rückzug von World Vision aus einem Projektgebiet vorbereitet. Es ist unser Ziel, dass die Menschen vor Ort die Projekte danach selbständig bzw. im Verbund mit den Behörden oder anderen Partnern weiterführen können. Darum legen wir bereits von Beginn eines Projekts an grossen Wert auf den Einbezug der lokalen Bevölkerung und Behörden. Ob unsere Projektaktivitäten die gewünschten kurz- und mittelfristigen Ziele erreichen, wird durch regelmässiges Monitoring und durch wiederkehrende Evaluationen überprüft und gemessen.

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