Zyklon Idai: Helfen Sie den Betroffenen!

Verheerende Verwüstungen durch Tropensturm in Mosambik, Simbabwe & Malawi

Die unglaubliche Zerstörungskraft des Zyklons „Idai“ hat in Mosambik, Simbabwe und Malawi hunderttausende Menschen obdachlos gemacht, viele verloren ihr Leben. Kurz darauf wurde Mosambik durch den Zyklon „Kenneth“ zum zweiten Mal von einem schweren Sturm getroffen.

«Ganze Städte in meinem Land sind zerstört, viele Provinzen betroffen, Elektrizität und Kommunikation zusammengebrochen.»

Cláudio Jamal, Leiter der World Vision-Nothilfe in Mosambik

Mozambik, Provinz Sofala
Bildnachweis: National Institute of Disaster Management.

Die Lage bleibt angespannt

Kinder nach der Verwüstung des Zyklons

In manchen Gegenden stand das Wasser bis zu acht Meter hoch. Etwa 2,8 Millionen Menschen – darunter 1,4 Millionen Kinder – sind von der Katastrophe betroffen. Schulhäuser, Gesundheitsstationen und Trinkwassersysteme sowie grosse Teile der Ernte wurden unter der Wucht der Flut zerstört. Tausende erkrankten an Cholera. Zusätzlich drohen weitere Infektionskrankheiten, die bei den bereits geschwächten Menschen lebensgefährlich sind. Grund dafür ist der Mangel an sauberem Wasser.

Unsere Hilfe läuft auf vollen Touren

Um möglichst viele Menschen zu retten, hilft World Vision mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Wolldecken, Zeltblachen und Hygienekits.

In Kinderschutzzonen werden besonders betroffene Kinder betreut. Hier können Kinder, die den Verlust von Angehörigen oder auch ihres Zuhauses erleben mussten, zur Ruhe kommen. Betreut von Fachkräften können sie im Schutzzentrum spielen, lernen und basteln. Zudem sind sie hier vor Menschenhandel und Ausbeutung geschützt.

Schutz für Kinder nach dem Zyklon
Hilfe von World Vision nach dem Zyklon

Dank Ihrer Hilfe konnten wir bereits folgende Hilfsmassnahmen umsetzen:

  • Verteilung von Nahrungsmitteln an über 100.000 Menschen in Mosambik, Malawi und Simbabwe
  • Verbesserung der Sanitärversorgung durch Vergabe von Notfall-Sanitärsets, Seife, Kanister und Hygieneartikel
  • Bereitstellung von Baumaterial wie z. B. Planen für Notunterkünfte
  • Einrichtung von mehreren Kinderschutzzentren, in denen traumatisierte Kinder zur Ruhe kommen können und betreut werden
  • Bereitstellung von sauberem Trinkwasser
  • Bekämpfung und Prävention von Krankheiten, z. B. durch Cholera-Impfungen und Wasserdesinfektionstabletten