Hungersnot in Afrika

1.4 Millionen Kinder sind vom Hungertod bedroht. Mit CHF 50 versorgen Sie ein Kind einen Monat lang mit Nahrung und Wasser.

 

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Millionen Menschen sind betroffen

In mehreren Krisenregionen drohen Hungersnöte dramatischen Ausmasses. In Afrika kämpfen am Horn von Afrika, im Südsudan und in der Tschadsee-Region Millionen von Menschen gegen den drohenden Hungertod. Auch im Jemen spitzt sich die Situation zu. Am meisten leiden die betroffenen Kinder. 

Ernährungsexperten von World Vision messen den Oberarmumfang der Kinder, um sie auf Unterernährung zu testen. Dies geschieht mit einem einfachen Messband, das einen grünen, einen gelben und einen roten Bereich aufzeigt. Wenn der Armumfang zu gering ist, zeigt das Messband rot – das Kind ist akut unterernährt und benötigt dringend Aufbaunahrung.

Ernährungsprogramm im Südsudan

Über 1 Million Kinder sind in Afrika vom Hungertod bedroht.

Im Südsudan implementiert World Vision ein Ernährungsprogramm. Das Kinderhilfswerk überprüft jeden Tag den Gesundheitszustand der Kinder im Alter zwischen 6 und 59 Monaten. Die akut unterernährten Kinder werden mit «Plumpy Nut», einer therapeutischen Fertignahrung, versorgt.

Helfen in Krisenregionen

Lebensmittelhilfe in Afrika

1 Million Kinder ist in Afrika vom Hungertod bedroht.

«Manchmal haben wir drei Tage lang nichts zu essen. Das macht das Überleben sehr schwierig – nicht nur für mich, sondern auch für meine Zwillinge, die nicht genug Milch bekommen.»

Lona, Südsudan, Mutter von 4 Kindern 

Betroffene Regionen

In mehreren Ländern in Afrika droht gleichzeitig eine Hungersnot. Die schlimmste Hungerkatastrophe überhaupt bahnt sich an.

Was bedeuten Hungersnot und Unterernährung?

Hunger

beschreibt das subjektive Empfinden, das Menschen nach einer gewissen Zeit des Nahrungsentzugs feststellen. Er wird meist mit den Begriffen Nahrungsmangel oder chronisches Kaloriendefizit gleichgesetzt. Es steht nicht genug Nahrungsenergie zur Verfügung, um den Mindestenergiebedarf des menschlichen Körpers zu decken.

Chronische Unterernährung

beschreibt die ungenügende Ernährung und Nährstoffaufnahme über eine längere Zeit. Kinder unter 5 Jahren sind am häufigsten betroffen. Chronische Unterernährung führt zu Wachstumsstörungen und Gewichtsverlust. Langfristige chronische Unterernährung stört die körperliche und geistliche Entwicklung – sogenanntes «Stunting».

Akute Unterernährung

Eine drastische Verschlechterung des Ernährungszustandes in kurzer Zeit kann zu akuter Unterernährung oder «Wasting» führen. Sie führt innerhalb kürzester Zeit zu grossen Gesundheitsproblemen: Gewichtsverlust, beeinträchtigte Körperfunktionen und, im schlimmsten Fall, dem Tod.

Hungersnot

Die UN definiert eine Hungersnot anhand der Integrated Food Security Phase Classification:

- mindestens 20 % der Bevölkerung hat Zugang zu weniger als 2'100 Kilokalorien pro Tag
- mindestens 30 % der Kinder sind akut unterernährt
- mindestens zwei von 10'000 Menschen (oder vier von 10'000 Kindern) sterben täglich an Nahrungsmangel

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