Erdbeben in Indonesien

Die Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Indonesien brauchen dringend Ihre Hilfe!

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Schon viel erreicht, noch viel zu tun

Am Freitag, den 28. September 2018 um 17.02 Uhr Ortszeit, erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,4 die Provinz Zentral-Sulawesi in Indonesien. Dem Erdbeben folgte ein bis zu drei Meter hoher Tsunami und mehrere Nachbeben. Inzwischen sind mehr als 2’100 Tote zu beklagen. Kinder und Familien verloren Angehörige, ihr Zuhause und all ihr Hab und Gut. Insgesamt sind über zwei Millionen Menschen von den Auswirkungen dieser Naturkatastrophe betroffen.

Monate nach der Katastrophe geht es jetzt um den Wiederaufbau; noch immer brauchen Tausende Menschen dringende Hilfe. Das Hilfsprogramm von World Vision sieht nach der Soforthilfe-Phase weitere 18 Monate Unterstützung für den Wiederaufbau vor.

«Die hygienischen Bedingungen haben sich drastisch verschlechtert. Insbesondere Kinder, schwangere Frauen und ältere Menschen sind einem hohen Risiko ausgesetzt.»

Dr. Rachmat Willy Sitompul, Gesundheits- und Ernährungsspezialist bei World Vision

Nach dem Notstand kommt der Wiederaufbau

Mittlerweile sind die meisten Orte für Hilfe zugänglich, da die Strom-und Kommunikationsverbindungen weitgehend wiederhergestellt sind. Die Bergungsarbeiten wurden eingestellt und viele Geschäfte haben wieder geöffnet, aber das Lebensmittelangebot ist knapp. Viele Menschen leben noch in Notunterkünften oder Zelten. Die nach wie vor unhygienischen Lebensbedingungen aufgrund fehlender sanitärer Anlagen erhöhen das Risiko übertragbarer Krankheiten.

Wie World Vision hilft

Die Katastrophe hinterliess bei vielen Kindern nicht nur körperliche, sondern auch ernstzunehmende, emotionale Verletzungen; viele stehen noch immer unter Schock. Geschätzte 460'000 Kinder sind direkt oder indirekt von der Katastrophe betroffen.

Um den Kindern psychologische Unterstützung, Schutz und die Gelegenheit zum Spielen zu bieten, hat World Vision spezielle Kinderschutzzonen errichtet. Ausserdem unterstützen wir mit dem Bau von temporären Schulen, Schulmaterial und einem speziell für Notsituationen konzipierten Schulunterricht, damit die Kinder den Anschluss nicht verlieren.

Wir werden uns vor Ort weiterhin für die Kinderrechte, die Verbesserung der humanitären Bedingungen, die Sicherheit auf dem Gelände und in den Unterkünften und insbesondere für Zugang zu sauberem Wasser einsetzten. Dazu sind wir auch weiterhin auf Ihre Hilfe angewiesen.

Bitte helfen Sie jetzt!

Helfen Sie uns, den Kindern und Familien in Indonesien zu helfen. 
 

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