COVID-19 SOLIDARITÄT

Was wäre, wenn «social distancing» unmöglich wäre? 
Was wäre, wenn die totale Abschottung den Hungertod bedeuten würde? 
Was würden Sie dann tun?

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 COVID-19 SOLIDARITÄT

Wir brauchen Ihre Hilfe, um die Ausbreitung dieser Pandemie zu verlangsamen und ihre verheerende Auswirkung auf die besonders gefährdeten Kinder, ihre Familien und ihr Umfeld zu minimieren. In Europa versuchen wir, Kontakte zwischen den Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und durch sogenanntes «social distancing» den Kollaps der Gesundheitssysteme zu verhindern. In den Regionen, in denen die Ärmsten leben, ist das jedoch oftmals unmöglich.


                          

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WAS WIR TUN

In enger Zusammenarbeit mit UN-Organisationen und anderen NGOs unterstützen wir  72 Millionen Kinder, ihre Familien und die Gesundheitssysteme in 70 besonders fragilen Ländern. Dank Sondergenehmigungen können wir uns fast überall bewegen und arbeiten. Schwerpunkte unserer Hilfsleistungen im Umfang von 350 Millionen. US-Dollar sind:

Prävention: Hände waschen, sauberes Wasser, Hygiene-Schulungen

Kinderschutz: Essen, Bildung, psychologische Betreuung 

Unterstützung der Gesundheitssysteme: Schutzkleidung, Hygiene-Mittel

Wir brauchen dringend Ihre Hilfe, um unsere Hygienemassnahmen auszuweiten, medizinisches Material zur Verfügung zu stellen und die Mitarbeitenden der Gesundheitssysteme mit kompletter Schutzausrüstung zu unterstützen. 

52

Desinfektionsmittel für 15 Personen

91

2 kontaktlose Thermometer

253

Schutzausrüstung für medizinisches Personal

Freier Betrag

Prävention

Wir informieren sachlich und kindergerecht über die Gefahren von COVID-19, stellen sauberes Wasser, Seife und Waschstationen zur Verfügung und intensivieren unsere Hygiene-Schulungen.

 

Kinderschutz

Wir besuchen die Familien, schützen Kinder vor Gewalt, informieren über COVID-19, helfen ihnen mit ihren Ängsten umzugehen, versorgen sie mit gesunder Nahrung und stellen Bildungsangebote sicher, wenn der Schulbetrieb ausfällt.

Unterstützung der Gesundheitssysteme

Freiwillige und Mitarbeitende der Gesundheitssysteme erhalten von uns Hygieneartikel, Schutzkleidung und einfaches medizinisches Material, um mit den vorhandenen Mitteln effiziente Hilfe zu leisten.

Was passiert, wenn sich mein Patenkind in einer von COVID-19 betroffenen Gemeinde befindet?

 

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Fragen und Antworten

+ Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Helfer dieses Virus nicht verbreiten oder es sogar in die Flüchtlingslager bringen?

  • Die meisten unserer Mitarbeitenden leben vor Ort und sind in ihren eigenen Wohngemeinden im Einsatz. Wir nehmen die Gesundheit unserer Mitarbeitenden genauso ernst wie die der lokalen Bevölkerung.
  • Wir schulen unser Personal entsprechend, damit sie selbst gesund bleiben und sich sicher um andere kümmern können.

+ Wieviel Geld werden Sie für die Nothilfe aufwenden?

  • Wir rechnen derzeit mit 350 Millionen Dollar, die wir für unsere Massnahmen während 18 Monaten benötigen. 100 Millionen Dollar stehen bereits fix aus bestehenden Projekten bereit, wir wollen aber weitere 250 Millionen Dollar aufbringen, um insgesamt 72 Millionen Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen.
  • Weil die COVID-19-Pandemie fast jedes Land der Erde betrifft, reagiert World Vision entsprechend und stellt einen Teil der Patenschaftsbeiträge zum Schutz der Kinder und ihrer Gemeinden vor den potenziell verheerenden Auswirkungen des Virus bereit.
  • Wir werden uns zudem um Zuschüsse von Regierungen und internationalen Organisationen bemühen.
  • Und wir wenden uns an die Öffentlichkeit und bitten sie um ihre Hilfe, damit die gefährdeten Kinder und ihren Familien überleben und sich von dieser Krise erholen können.

+ Wie wirkt sich diese Krise auf Ihre Arbeit aus?

  • Die Situation verändert sich nach wie vor sehr schnell und wir sind besorgt über die langfristigen Auswirkungen auf Kinder. Wir müssen uns jeden Tag neu ausrichten und anpassen.
  • Zu den Auswirkungen, die wir bereits jetzt sehen, gehören die Einstellung eines Teils unserer Geld- und Lebensmittelverteilungsprogramme und abgesagte Schulungs- und Trainingsprogramme.
  • Je nachdem wie gut die Menschen hier mit dieser Krise zurechtkommen und, weil wir nicht mehr in der Lage sind, mit potenziellen Spendern von Angesicht zu Angesicht in Kontakt zu treten, erleben wir zwangsläufig einen Rückgang des Spendenaufkommens.
  • Aber unsere Unterstützer haben den Kindern, Familien und Gemeinschaften 70 Jahre lang beigestanden und wir glauben, dass sie dies auch in dieser Krise tun werden. Unsere Fähigkeit Kindern aus der Armut zu helfen und sich ein eigenständiges Leben aufzubauen hängt von Unterstützern und Spendern auf der ganzen Welt ab – und wir bitten sie dringend, das zu geben, was sie können.

+ Sind irgendwelche Patenkinder vom Coronavirus betroffen?

  • Das Virus tritt an Orten auf, an denen World Vision bereits Entwicklungsprojekte durchführt, und einige Kinder zeigen Symptome des Virus. Die Sicherheit und das Wohlergehen der gefährdeten Kinder hat für uns höchste Priorität.
  • Wenn ein Kind ernsthaft am Coronavirus oder an einer anderen Krankheit erkrankt und auch damit einverstanden ist, dass wir dies an die Patinnen und Paten berichten, werden wir uns mit entsprechenden Informationen an die Sponsoren wenden, sobald dies operativ möglich ist.

+ Ist MEIN Patenkind betroffen?

Nein. Nach heutigem Wissensstand (11. Mai 2020), sind keine Kinder in von Schweizerinnen und Schweizern finanzierten Projekten betroffen.

+ Können Ihre Mitarbeitenden vor Ort arbeiten und die Hilfsgüter verteilen? /Warum fordern Sie, dass sich Ihr Personal frei bewegen kann

  • Die Restriktionen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 stellt unsere Fähigkeit, auf Menschen in Not zu reagieren, vor grosse Herausforderungen. An einigen Orten haben Ausgangssperren und Grenzschliessungen dazu geführt, dass lebensrettende Nahrungsmittelhilfen, Bargeld und Programme zur Grundversorgung, von denen das Überleben der Kinder und ihre Familien abhängt, massenhaft ausgesetzt wurden.
  • Wir fordern die Regierungen auf, Mitarbeiter von NGOs in die Kategorie der unentbehrlichen Arbeitskräfte aufzunehmen, damit wir bei der Durchführung von COVID-19-Gesundheitseinsätzen und anderen laufenden lebensrettenden Massnahmen helfen können. Wir brauchen diese Genehmigungen für alle Massnahmen, die im Rahmen unserer humanitären Einsätze notwendig sind, einschliesslich der Reise- und Bewegungsfreiheit. Damit humanitäre Helfer diejenigen, die am stärksten von den verheerenden Auswirkungen dieser Pandemie bedroht sind, auch erreichen.
  • Wo es angebracht und möglich ist, fordern wir die Regierungen auf, Helfer als unverzichtbares Personal anzuerkennen und die Reisebeschränkungen entsprechend aufzuheben, um sicherzustellen, dass sie sicheren Zugang zu den Bedürftigsten haben.

+ Warum für Menschen im Ausland spenden, wenn wir hier in der Schweiz selbst so viele Probleme haben?

  • Die Gesundheitsversorgung ist in den meisten Ländern deutlich schlechter als in der CH, die Menschen können gar nicht oder nur unzureichend versorgt werden so dass die Folgen von Unfällen und Krankheiten oftmals verheerende Auswirkungen haben.
  • Der Gesundheitszustand der Armen oder der Flüchtlinge ist vielfach sehr viel schlechter, so dass voraussichtlich viel mehr Menschen (auch jüngere) an dem Virus sterben werden.
  • Wenn wir es nicht schaffen, das Virus in Afrika, Lateinamerika etc. einzudämmen, dann wird es auch massive Auswirkungen auf Europa und den Rest der Welt haben. Die Pandemie kann NUR global bekämpft werden.
  • Gerade jetzt ist Solidarität mit den Schwächsten nötig. Denn gerade sie werden durch diese Pandemie noch mehr geschwächt.

+ Aber das Corona Virus ist doch gar nicht gefährlich für Kinder, oder?

  • Doch, wenn die Kinder gesundheitlich geschwächt sind (durch harte physische Arbeit, Mangelernährung, Stress etc)
  • Doch, wenn die Eltern oder Grosseltern sterben, sind die Kinder allein
  • Psychologische Belastungen durch Angst und Tod
  • Fehlende Betreuung - schlechte Ernährung – Krankheit – schlechte/ keine Versorgung

+ Spenden? Damit sich die korrupten Politiker in diesen Ländern einmal mehr bereichern?

Unsere Spendengelder gehen nicht an Dritte und von daher kann auch kein Geld an Politiker oder andere Machthaber gelangen. Wir haben unsere eigene Infrastruktur mit eigenem Personal und verwenden das Geld für Sachleistungen, also Infrastruktur, Personal oder Güter. Es wird niemandem Geld ausbezahlt.
Die Korruption ist in der Tat ein grosses Problem und darf nicht zur Selbstverständlichkeit werden. In unseren Projekten lernen die Menschen daher nicht nur wie sie sich selbst helfen, sondern auch wie sie miteinander arbeiten und fair und ohne Betrug und Korruption Geschäfte miteinander machen können.  

+ Die Menschen sind selbst schuld. Jegliches wirtschaftliche Wachstum wird vom Bevölkerungswachstum wieder aufgefressen. Wenn sie weniger Kinder bekommen würden, ginge es allen besser und sie müssten nicht fliehen. Ich spende nur für Verhütungsmassnahmen.

Bevölkerungswachstum ist in vielen Ländern ein Problem, weil viele Eltern ihre Kinder nicht ausreichend ernähren und versorgen können. Dessen sind sich auch viele Regierungen (z.B. die von Ägypten) bewusst und versuchen das Bevölkerungswachstum einzudämmen. Die Frage ist nun aber: Was ist die beste Methode, Menschen dazu bewegen, nur so viele Kinder zu bekommen, wie sie auch ernähren/versorgen können? Wir sind davon überzeugt, dass unser Ansatz am besten geeignet ist. Das heisst:

  • Verhinderung von Frühverheiratung
  • Bildung und Gleichberechtigung
  • Familienplanung
  • Hilfe bei der Einkommenssicherung

Die ägyptische Regierung hat erst kürzlich versucht, mit einer Kommunikationskampagne ihre Bewohner dazu zu bewegen, weniger Kinder zu bekommen. Das Ergebnis war, dass die Geburtenrate gestiegen ist weil die Menschen sich nicht von der Politik vorschreiben lassen wollen, wie viele Kinder sie haben dürfen.
Unser Ansatz, für Mädchen gleiche Rechte wie für Jungen und insbesondere auch Bildung einzufordern und durchzusetzen, ist wesentlich erfolgversprechender.
 

+ Was genau wird mit der COVID-19-Response in unseren Projekten gemacht?

Diese beiden Dokumente geben euch den besten Einblick in den aktuellen Stand der weltweiten World Vision Covid-19 Response.

COVID-19 Emergency Response

COVID-19 Response Plan

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