World Vision Schweiz http://www.worldvision.ch/de/rss Engagieren Sie sich gemeinsam mit World Vision Schweiz für eine Welt, in der Kinder geschützt, umsorgt und gesund aufwachsen können. de-de Mon, 27 Jun 2022 03:46:21 +0200 Mon, 27 Jun 2022 03:46:21 +0200 article-45587 Wed, 22 Jun 2022 02:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Des centaines de milliers d'Afghans touchés par un fort séisme https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/hunderttausende-von-afghaninnen-und-afghanen-von-starkem-erdbeben-betroffen/ World Vision, l'une des principales organisations humanitaires, est présente en Afghanistan depuis deux décennies. L'organisation se dit profondément préoccupée par les centaines de milliers d'Afghans touchés par le puissant séisme. Texte : World Vision

Au petit matin du 22 juin, un séisme de magnitude 6,1 a dévasté les deux provinces du sud-est de l'Afghanistan, Paktika et Khost. Au moins 950 personnes ont perdu la vie. World Vision s'inquiète de la détérioration de la situation humanitaire en Afghanistan.

«Nous sommes profondément préoccupés par les ravages causés par ce tremblement de terre dans un pays déjà touché par l'extrême pauvreté, la sécheresse et une situation politique, économique et sécuritaire qui se détériore. Cela va encore affecter des centaines de milliers de personnes déjà vulnérables dans le pays et accroître leur souffrance», déclare Larisa Klepac, directrice par intérim du bureau national de World Vision en Afghanistan.

«Ce tremblement de terre n'est que la dernière catastrophe en date dans un pays menacé par la famine de masse et l'effondrement économique. La zone où s'est produit le tremblement de terre se trouve dans une partie reculée de l'est du pays, où travaillent principalement d'autres organisations humanitaires et partenaires», ajoute Larisa Klepac.

Selon les derniers rapports, au moins 950 morts et 600 blessés ont été confirmés (situation au 22.6.2022, après-midi CET). Des villages entiers ont été détruits. Le nombre de morts ne cesse d'augmenter. Des hélicoptères sont sur place et tentent de transporter les blessés vers les hôpitaux d'autres provinces. Alors que le nombre de morts et de blessés augmente, les habitants tentent de dégager les survivants et les victimes des maisons et des bâtiments détruits dans quatre districts de la province de Paktika et un district de la province de Khost. Le tremblement de terre a également été ressenti à Kaboul, mais aucune victime n'y a été signalée.  

«La capacité déjà limitée du système de santé afghan est une source d'inquiétude supplémentaire. Les hôpitaux et les centres médicaux sont submergés de patients blessés par le séisme d'aujourd'hui. Avec plus de la moitié de la population afghane vivant dans la pauvreté et plus de 20 millions de personnes ne disposant pas d'une alimentation suffisante, la crise humanitaire dans le pays est déjà hors de contrôle. Des milliers de familles sont à nouveau dévastées par un nouvel événement qui échappe à leur contrôle. Nous appelons le gouvernement et les donateurs internationaux à augmenter rapidement les ressources financières et le soutien opérationnel pour la poursuite du travail de sauvetage», poursuit Klepac.

«Alors que le travail de World Vision se concentre sur l'ouest du pays, où nous maintenons en vie des centaines de milliers de personnes en leur fournissant de la nourriture, les enfants d'Afghanistan sont confrontés à de nombreux défis. Un soutien financier accru est nécessaire.»

 

Soutenez les Afghans aujourd'hui !

 

]]>
article-45588 Wed, 22 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Hunderttausende von Afghaninnen und Afghanen von starkem Erdbeben betroffen https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/hunderttausende-von-afghaninnen-und-afghanen-von-starkem-erdbeben-betroffen-1/ World Vision, eine der führenden Hilfsorganisationen, ist seit zwei Jahrzehnten in Afghanistan tätig. Die Organisation zeigt sich tief besorgt über Hunderttausende von Afghanen, die von dem starken Erdbeben betroffen sind. Text: World Vision

Am frühen Morgen des 22. Juni hat ein Erdbeben der Stärke 6,1 die beiden südöstlichen Provinzen Afghanistans, Paktika und Khost, verwüstet. Mindestens 950 Menschen kamen ums Leben. World Vision zeigt sich besorgt über die sich verschlechternde humanitäre Lage in Afghanistan.

«Wir sind zutiefst besorgt über die Verwüstungen, die dieses Erdbeben in einem Land anrichtet, das bereits von extremer Armut, Dürre und einer sich verschlechternden politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Lage betroffen ist. Dies wird Hunderttausende von ohnehin schon gefährdeten Menschen in dem Land weiter treffen und ihr Leid noch vergrössern», sagt Larisa Klepac, amtierende Direktorin vom World Vision Länderbüro in Afghanistan.

«Dieses Erdbeben ist nur die jüngste Katastrophe in einem Land, das von Massenhunger und wirtschaftlichem Zusammenbruch bedroht ist. Das Gebiet, in dem sich das Erdbeben ereignete, liegt in einem abgelegenen Teil im Osten des Landes, in dem vor allem andere humanitäre Organisationen und Partnerorganisationen tätig sind», fügt Larisa Klepac hinzu. 

Jüngsten Berichten zufolge wurden mindestens 950 Tote und 600 Verletzte bestätigt (Stand 22.6.2022, nachmittags MEZ). Ganze Dörfer wurden zerstört. Die Zahl der Todesopfer steigt ständig. Hubschrauber sind vor Ort und versuchen, die Verletzten in Krankenhäuser in anderen Provinzen zu bringen. Während die Zahl der Toten und Verletzten steigt, versuchen die Bewohnerinnen und Bewohner, Überlebende und Opfer aus zerstörten Häusern und Gebäuden in vier Bezirken der Provinz Paktika und einem Bezirk der Provinz Khost zu bergen. Das Erdbeben war auch in Kabul zu spüren, allerdings wurden dort keine Opfer gemeldet.  

«Die ohnehin begrenzte Kapazität des afghanischen Gesundheitssystems gibt Anlass zu weiterer Sorge. Die Krankenhäuser und medizinischen Zentren sind mit Patienten überschwemmt, die durch das heutige Erdbeben verletzt wurden. Angesichts der Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung Afghanistans in Armut lebt und mehr als 20 Millionen Menschen nicht ausreichend mit Nahrungsmitteln versorgt sind, ist die humanitäre Krise in diesem Land bereits ausser Kontrolle geraten. Tausende von Familien werden durch ein weiteres Ereignis, das sich ihrer Kontrolle entzieht, erneut am Boden zerstört. Wir appellieren an die Regierung und die internationalen Geber, die finanziellen Mittel und die operative Unterstützung für die weitere lebensrettende Arbeit rasch aufzustocken», so Klepac weiter. 

«Während sich die Arbeit von World Vision auf den Westen des Landes konzentriert, wo wir Hunderttausende von Menschen mit Nahrungsmitteln am Leben erhalten, sehen sich die Kinder in Afghanistan mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Eine verstärkte finanzielle Unterstützung ist nötig.»

 

Unterstützen Sie die Menschen in Afghanistan heute!
 

]]>
article-45586 Thu, 16 Jun 2022 02:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Hungrig und ungeschützt: Die vergessenen Geflüchteten https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/hungrig-und-ungeschuetzt-die-vergessenen-gefluechteten/ Zwischen 2020-2021 führte World Vision eine Studie über die Folgen der Pandemie für geflüchtete und intern vertriebene Kinder in fragilen Kontexten durch. Hierzu wurden Mädchen und Jungen auf der Flucht befragt. Dabei interessierten insbesondere jene Geflüchteten, die von den Medien nicht mehr beachtet werden. Text: World Vision International

Der World Vision-Bericht zum Weltflüchtlingstag 2022 zeigt auf, dass Menschen, die gewaltsam vertrieben wurden, Einkommen und Lebensgrundlagen zunehmend fehlen. Dies betrifft Geflüchtete, Asylbewerber/-innen und Binnenvertriebene gleichermassen. Aufgezeigt wird auch, dass der Zugang zu Nahrung, Bildung, Gesundheitsdiensten und Schutz stark beeinträchtigt ist. Der Bericht lenkt die Aufmerksamkeit auf Geflüchtete, die von der internationalen Gemeinschaft aufgrund anderer Aktualitäten in den Medien übersehen werden. Neu auftretenden Krisen werden Vorrang vor Menschen eingeräumt, die unter langwierigen Konflikten leiden und deren Leben über Jahre oder sogar Jahrzehnte stagniert ist.

Auf der ganzen Welt gibt es mehr als 20 Millionen Geflüchtete. Viele leben seit Jahren weit weg von ihrem Zuhause. Seit mehr als 70 Jahren stehen für uns die Bedürfnisse Geflüchteter im Zentrum. Die Teams von World Vision unterstützen Menschen, die aus der Ukraine, dem Südsudan, Myanmar und Syrien sowie aus anderen Ländern rund um den Globus geflohen sind.

 

Zum Report: Hungry and unprotected children: The forgotten refugees

 

 

]]>
article-45584 Mon, 13 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Wie begrüsst man sich auf der Welt? https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/wie-begruesst-man-sich-auf-der-welt-1/ Verbeugen, Händeschütteln, Wangenkuss – Auf der ganzen Welt begrüssen sich die Menschen anders. Einige Begrüssungen davon sind aber auch universell verständlich, wie ein freundliches Winken. Früher war es für uns völlig normal, unsere Freunde und Bekannten mit einer Umarmung oder einem beherzten Handschlag zu begrüssen. Doch dann kam die Pandemie und wir mussten unter dem Gebot der sozialen Distanz kreativ werden. Doch wie laufen Begrüssungen eigentlich in anderen Ländern ab? Dieser Frage werden wir in unserer Serie «#wieeigentlich» auf den Grund gehen. Text: World Vision Schweiz

 

Begrüssung ohne Berührung
In hinduistisch geprägten Ländern wie Indien oder Nepal ist die Begrüssung durch eine leichte Verbeugung mit gefalteten Händen vor der Brust üblich. Oft verbunden mit dem Wort «Namaste». Bei uns ist diese Art der Begrüssung vor allem als Ritual beim Yoga bekannt. Übersetzt bedeutet Namaste sinngemäss «Ich verbeuge mich vor dir.» So drückt man der anderen Person gegenüber seinen Respekt aus. Diese Form der Begrüssung lässt sich auch in Zeiten sozialer Distanz gut nutzen. Grundsätzlich ist in asiatischen Ländern eine körperliche Form der Begrüssung nicht so üblich wie im Westen. Bekannt sind auch die förmlichen Verbeugungen in Japan. Dabei halten die Männer bei der Verbeugung ihre Hände gerade am Körper, während die Frauen ihre Hände vor dem Körper aufeinanderlegen.
 

Kambodscha: Kleines Mädchem mit Maske legt vor ihrem Gesicht die Hände aneinander.


Der Wangenkuss 
Der Wangenkuss ist in Europa vor allem aus Frankreich bekannt. Dort gehört er zu nahezu jeder Begrüssung dazu und variiert je nach Region zwischen einem und bis zu fünf Küsschen auf die Wangen des Gegenüber. In der Schweiz sind es bekannterweise drei Küsse. Auch im spanischsprachigen Raum bspw. in Südamerika ist der Wangenkuss ein übliches Begrüssungsritual. Meist beschränkt sich dieser Gruss dort auf Frauen und gute Bekannte. Männer begrüssen sich in Südamerika vorzugsweise mit Handschlag.
 

Kleines Mädchen küsst ihre Grossmutter auf die Wange.

 

Begrüssung mit der Nase
Auch die Nase spielt bei der Begrüssung in anderen Kulturen eine grosse Rolle. Bei den Inuit nennt sich der Nasenstupser «Kunik». Hier geht es auch darum, den anderen bei der Begrüssung riechen zu können. Bei den Maori in Neuseeland kommt die Nase ebenfalls bei der Begrüssung zum Einsatz. Stirn und Nase werden dabei sanft aneinandergedrückt. Diese Begrüssung wird «Hongi» genannt und bezeichnet den gemeinsamen Austausch des Atems. Sogar in den Golfstaaten dient die Nase zur Begrüssung. Dabei wird ergänzend zum Handschlag die Nase des Gegenüber berührt.

 

Der Handschlag
Die bei uns wohl üblichste Form der Begrüssung ist der Handschlag. Sowohl unter Freunden als auch im förmlichen Umfeld wird in westlichen Ländern diese Begrüssung häufig genutzt. Aber auch in anderen Ländern ist der Handschlag eine gängige Begrüssungsform. In Afrika beispielsweise wird beim Handschlag häufig die jeweils andere Hand zusätzlich auf die Schulter des Gegenüber gelegt. Ursprünglich galt der Handschlag als Beweis, dass man keine Waffen in der Hand hält. Auch das Winken wird darauf zurückgeführt. 

Auch wenn es die letzten Monate nicht leicht gemacht haben, uns gegenseitig auf die uns bekannte Art und Weise zu begrüssen. So verbindet uns doch weltweit bei jeder Begrüssung immer noch eine Sache, ganz egal ob Pandemie oder nicht: ein Lächeln. 
 

Afrika: Vor einer Menschengruppe geben sich zwei Kinder einen Handschlag.

]]>
article-45585 Mon, 13 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Comment se saluer dans le monde ? https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/comment-se-saluer-dans-le-monde/ Autrefois, nous trouvions tout à fait normal de saluer nos amis et nos connaissances en les embrassant ou en leur serrant la main. Mais la pandémie est arrivée et nous avons dû faire preuve de créativité en respectant la distanciation sociale. Mais comment se déroulent les salutations dans d'autres pays ? Nous allons nous pencher sur cette question dans notre série "#CommentEnFait". Texte : World Vision Suisse et Liechtenstein


Se saluer sans se toucher
Dans les pays d'influence hindoue comme l'Inde ou le Népal, il est courant de saluer les gens en s'inclinant légèrement, les mains jointes devant la poitrine. Elle est souvent accompagnée du mot «Namaste». Chez nous, ce type de salutation est surtout connu comme rituel de yoga. Traduit, Namaste signifie en substance «je m'incline devant toi». On exprime ainsi son respect envers l'autre personne. Cette forme de salutation peut également être utilisée en période de distance sociale. En principe, dans les pays asiatiques, la forme physique des salutations n'est pas aussi courante qu'en Occident. Les salutations formelles sont également connues au Japon. Lors de la salutation, les hommes gardent leurs mains droites le long du corps, tandis que les femmes posent leurs mains l'une sur l'autre devant le corps.
 

 

Le baiser sur la joue 
En Europe, le baiser sur la joue est surtout connu en France. Là-bas, il fait partie de presque toutes les salutations et varie selon les régions entre un et jusqu'à cinq baisers sur les joues de l'interlocuteur. En Suisse, il est connu pour être de trois bises. Dans les pays hispanophones, par exemple en Amérique du Sud, le baiser sur la joue est également un rituel de salutation courant. La plupart du temps, cette salutation se limite aux femmes et aux bonnes connaissances. En Amérique du Sud, les hommes se saluent de préférence en se serrant la main.

 

 

Saluer avec le nez
Le nez joue également un rôle important dans les salutations dans d'autres cultures. Chez les Inuits, la tape sur le nez s'appelle «kunik». Il s'agit ici aussi de pouvoir sentir l'autre lors de la salutation. Chez les Maoris de Nouvelle-Zélande, le nez est également utilisé pour les salutations. Le front et le nez sont délicatement pressés l'un contre l'autre. Cette salutation est appelée «hongi» et désigne l'échange commun de souffles. Même dans les pays du Golfe, le nez sert à saluer. Le nez de l'autre est touché en complément de la poignée de main.

 

La poignée de main
La forme de salutation la plus courante chez nous est la poignée de main. Dans les pays occidentaux, cette salutation est fréquemment utilisée, aussi bien entre amis que dans un contexte formel. Mais la poignée de main est également une forme de salutation courante dans d'autres pays. En Afrique, par exemple, l'autre main est souvent posée sur l'épaule de l'autre lors de la poignée de main. À l'origine, la poignée de main était considérée comme la preuve que l'on ne tenait pas d'armes à la main. On attribue également à cette pratique le fait de faire signe.

Même si les derniers mois n'ont pas facilité le fait de nous saluer mutuellement de la manière que nous connaissons. Mais à chaque fois que nous nous saluons dans le monde entier, une chose nous unit toujours, qu'il y ait pandémie ou non : un sourire.

 

]]>
article-45583 Thu, 09 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 « Je suis un Peace Maker » https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/je-suis-un-peace-maker/ « Je suis un Peace Maker (artisan de la paix) ». Pour la Suisse, qui a une longue histoire de promotion de la paix, c'est une déclaration simple. Mais pour les jeunes de la région du Nil occidental en Ouganda, être artisan de paix est une toute nouvelle mission. Texte : Amie Heath, responsable de la programmation internationale

 

Fin 2013, le conflit au Soudan du Sud s'est intensifié, entraînant la fuite de plus de 1,2 million de personnes à travers la frontière à la mi-2017. 61 pour cent de tous les réfugiés sud-soudanais étaient âgés de moins de 18 ans. En 2022, on estime à 822 823 le nombre de réfugiés et de demandeurs d'asile dans la région du Nil occidental (source : UNHCR Uganda Refugee Response November 2021) , il s'agit toujours d'une crise qui touche le plus les enfants. Le conflit prolongé et l'instabilité au Sud-Soudan laissent peu d'espoir que de nombreux réfugiés sud-soudanais puissent rentrer chez eux en toute sécurité dans un avenir proche.

Peace Club - un concept à succès
En 2018, World Vision a lancé des Peace Clubs avec des jeunes dans toute la région dans le cadre de l'aide d'urgence West Nile. Des jeunes âgés de 15 à 18 ans voulaient changer les choses dans leurs communautés et ont travaillé avec World Vision à la création de ces mêmes clubs.

Cela fait maintenant quatre ans que les clubs de la paix existent dans la région du Nil occidental. Depuis, beaucoup de choses ont changé, comme on peut facilement le constater en lisant l'histoire de Simon et Florence, écrite en 2018, lorsque l'idée a été lancée.

Bien que les jeunes de la religion Terego aient vécu des histoires similaires à celles de Simon et Florence, ils ne partagent pas d'histoires de perte et de désespoir. Leurs histoires sont pleines de responsabilité, d'espoir et de rêves. Ils sont membres de deux clubs de la paix dans le cadre du programme de développement d'Omugo.

Les Peace Clubs à Omugo
Les deux clubs de la paix, qui comptent 56 membres, se réunissent chaque semaine. Ils sont formés et habilités à être des ambassadeurs de la paix et à devenir actifs dans leurs communautés. Les jeunes ont une perspective unique sur les conflits, la violence et la paix. Leur participation est importante pour identifier les solutions et les influences locales qui peuvent être réunies. C'est ainsi que la paix et le changement social souhaités peuvent être atteints. Les jeunes ont une vision très particulière des possibilités qui s'offrent à eux pour participer à la construction de communautés pacifiques.

Emma X. (17 ans) nous raconte l'une de ses initiatives les plus récentes :

« Sur le chemin de l'école, il y avait un endroit qui était dangereux pour les enfants. Nous avions besoin d'un pont pour traverser l'eau et nous en avons fait part aux responsables de la communauté. Nous leur avons demandé de construire une vague plus sûre pour nous rendre à l'école. Maintenant, il y a un pont. Nous le devons au Peace Club. »

Il y a deux frères dans le Peace Club, Jackson X. (17 ans) et Charles X. (18 ans). Ce sont des jeunes gens forts qui ont des rêves d'avenir. Stevens raconte :

« Avant, je me battais souvent. Maintenant, au Peace Club, j'ai appris à exprimer mes sentiments différemment. Aujourd'hui, je peux parler de mes sentiments et je ne dois pas toujours me battre tout de suite ». Le jeune frère de Stevens répond alors en riant : « C'est vrai. Il ne me bat plus. »

]]>
article-45581 Wed, 08 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Eine Wasserleitung für Los Arados https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/eine-wasserleitung-fuer-los-arados/ Vier Liter Wasser pro Minute. Das war alles, was das alte Bohrloch noch zu transportieren vermochte. Ein neues, umfassendes Wassersystem verspricht ein vielfaches an Transportkapazität – und das für viele Jahre. Text: Emile Stricker, World Vision Schweiz und Liechtenstein

 

Ein 70 Metertiefes Bohrloch, das 2011 angelegt wurde, liefert heute nur noch 4 Liter pro Minute – eine Folge des Klimawandels und der Abholzung des Waldes. Bereits 2021 willigte World Vision Schweiz und Liechtenstein ein, im Dorf Los Arados das Wassersystem zu erneuern. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Nichtregierungsorganisation Water for People als Partner – und in enger Kooperation mit den gut organisierten sieben Mitgliedern des Wasserkomitees als Hauptakteure – wird das Projekt nun umgesetzt. Die Kosten für das neue Wassersystem werden von World Vision, der Stadtverwaltung und Water for People als Partner gestemmt. Der Beitrag der Bevölkerung an das Vorhaben besteht in der Arbeitsleistung (Grabungen für die Leitung) und der Anschlusspauschale. World Vision übernimmt ausserdem die Gesamtleitung, Planung und Koordination des Projekts, liefert technische Studien und kümmert sich um Schulungen für das Wasserkomitee. Ist das Wasserkomitee einmal geschult, kümmert es sich um die Wartung und Instandhaltung des Wassersystems, und das auch lange nach Projektende.

Nicaragua: Blick auf ein Feld mit vertrockneten Maispflanzen.

Los Arados liegt im Trockengürtel – immer wieder verdorren die Anpflanzungen. Fehlt das Wasser, fehlt die Existenzsicherung.

Erste Probleme – und Lösungen

Erste Probleme tauchen auf, als eine Studie über das Wasserpotenzial und eine Probebohrung von Water for People das berechnete Grundwasser, aus welchem die Leitung ihr Wasser beziehen sollte, nicht finden kann. Nun wird eine Lösung mit einem Brunnen in Santa Barbara, einer Nachbargemeinde, gesucht. Die Kapazität wird mindestens 50 Liter pro Minute betragen – genug für die nächsten 20 Jahre. Diese Planungsänderung erfordert schwierige Verhandlungen, Mehraufwand und viele Grabungen für die 5 km lange Zuleitung. Das Anzapfen der Quelle wird von Spezialisten durchgeführt, die Grabungsarbeiten von der Gemeinde. World Vision-Ingenieur Wuilhem Martínez berichtet von einer hervorragenden Zusammenarbeit der 90 Familien des Dorfes und dass sie ein enormes Engagement zeigten, mit viel Arbeit und finanziellen Beiträgen. Neben der Arbeitsleistung beim Graben zahlen die Familien auch einmalig einen finanziellen Beitrag ein, damit ihr Haus angeschlossen wird. Zudem haben sie die Kosten für ihren Wassermeter zu übernehmen. Zwei Wassertanks sind bereits vorhanden. Haushaltshygienemassnahmen wurden schon im vergangenen Jahr durchgeführt.

Frauen und Männer stehen im Dorf von Los Arados.

Das Wasserkomitee von Los Arados ist hochmotiviert.

Allfällige Reparaturkosten bereits einberechnet
Die Einnahmen und Ersparnisse von Spargruppen werden die Nachhaltigkeit des Wassersystems sichern: Unterhalt und Reparatur des Wasserversorgungssystems sollen aus den selbst erwirtschafteten Mitteln gesichert werden. Die Kassierin des Wasserkomitees berichtet über Ersparnisse von 1'400 US Dollar in ihrer Kasse. Sie bewahrt das Geld des Wasserkomitees bei sich zu Hause auf. Das World Vision-Team verhandelt mit Finanzinstituten, damit das Wasserkomitee unkompliziert ein Konto eröffnen und die Gelder dort sicher deponieren kann. Die Mitglieder des Wasserkomitees sind dankbar für die Unterstützung von World Vision, denn «wir wussten nicht, wie man eine Quittung ausstellt». 

Nach diesem Jahr der Suche nach praktikablen Lösungen für das Wasserproblem ist die Motivation der Gemeinde grösser denn je. Ergänzend erhielten die Gemeindemitglieder im vergangenen Jahr von World Vision zudem Lebensmittelpakete, Hygienesets und Saatgut. 

Nicaragua: die Strassen von Los Arados.

Die Dörfer im Projektgebiet sind überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Hat es nicht genügend Wasser unter anderem für die Bestellung der Felder, fehlt auch das Einkommen.

Nicht nur Wasser
Neben der reinen Wasserversorgung fokussiert sich das Programm San Rafael del Norte, in dessen Projektgebiet sich auch Los Arados befindet, auch auf eine nachhaltige Bewirtschaftung und Diversifizierung der natürlichen Ressourcen. Weiterer Fokuspunkt ist der nachhaltige Lebensunterhalt. Hier liegen die Schwerpunkte auf   Risikomanagement, Wassersicherheit und der Entwicklung von Wertschöpfungskettenstrategien durch Jugendliche und ihre Familien, die Güter und Dienstleistungen erzeugen, die die wirtschaftliche Basis fördern. Diese basieren auf integrierten Wasser-, Sanitär- und Hygienemassnahmen, gemeindebasiertem Katastrophenrisikomanagement, Kinderschutz und Anwaltschaft und dem Aufbau von sicheren Existenzgrundlagen. Dazu wird jetzt das World Vision-Team um zwei Agronomen erweitert. 

Wasser für 12 Dörfer
Der Verwaltungbezirk von San Rafael del Norte zählt 53 Gemeinden. Die Gemeinden sind überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Als Projektgebiet für den neuen Wasserzugang wählte World Vision die 12 am stärksten gefährdeten Gemeinden in den Trockenzonen aus. 

 

Unterstützen Sie unsere Arbeit in San Rafael del Norte mit einer Patenschaft!

 

]]>
article-45582 Wed, 08 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Une conduite d'eau pour Los Arados https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/une-conduite-deau-pour-los-arados/ Quatre litres d'eau par minute. C'est tout ce que l'ancien forage était encore capable de transporter. Un nouveau système d'eau complet promet de multiplier la capacité de transport - et ce pour de nombreuses années. Texte : Emile Stricker, World Vision Suisse et Liechtenstein

 

Un forage de 70 mètres de profondeur, réalisé en 2011, ne fournit plus aujourd'hui que 4 litres par minute - une conséquence du changement climatique et de la déforestation. Dès 2021, World Vision Suisse et Liechtenstein a accepté de rénover le système d'eau du village de Los Arados. En collaboration avec la municipalité et l'organisation non gouvernementale Water for People en tant que partenaires - et en étroite coopération avec les sept membres bien organisés du comité de l'eau en tant qu'acteurs principaux - le projet est désormais mis en œuvre. Les coûts du nouveau système d'eau sont pris en charge par World Vision, l'administration municipale et Water for People en tant que partenaires. La contribution de la population au projet consiste en une prestation de travail (fouilles pour la conduite) et en un forfait de raccordement. World Vision se charge en outre de la direction générale, de la planification et de la coordination du projet, fournit des études techniques et s'occupe des formations pour le comité de l'eau. Une fois formé, le comité de l'eau s'occupe de l'entretien et de la maintenance du système d'eau, et ce même longtemps après la fin du projet.

Nicaragua : vue sur un champ de maïs desséché.

 

Premiers problèmes - et solutions
Les premiers problèmes apparaissent lorsqu'une étude sur le potentiel en eau et un forage d'essai de Water for People ne permettent pas de trouver la nappe phréatique calculée dans laquelle la conduite devrait puiser son eau. Une solution est alors recherchée avec un puits situé à Santa Barbara, une commune voisine. Sa capacité sera d'au moins 50 litres par minute - suffisamment pour les 20 prochaines années. Ce changement de planification nécessite des négociations difficiles, un surcroît de travail et de nombreuses fouilles pour la conduite d'alimentation de 5 km. Le captage de la source sera effectué par des spécialistes, les travaux d'excavation par la commune. Wuilhem Martínez, ingénieur chez World Vision, rapporte que les 90 familles du village ont fait preuve d'une excellente collaboration et d'un énorme engagement, avec beaucoup de travail et de contributions financières. Outre le travail de creusement, les familles versent également une contribution financière unique pour que leur maison soit raccordée. En outre, elles doivent prendre en charge les frais de leur compteur d'eau. Deux réservoirs d'eau sont déjà en place. Des mesures d'hygiène domestique ont déjà été prises l'année dernière.

 

Nicaragua : Le comité de l'eau de Los Arados.

 

Les éventuels frais de réparation sont déjà pris en compte
Les recettes et les économies des groupes d'épargne assureront la durabilité du système d'eau : l'entretien et la réparation du système d'approvisionnement en eau doivent être assurés par les fonds générés par les groupes eux-mêmes. La caissière du comité de l'eau fait état d'économies de 1'400 dollars US dans sa caisse. Elle conserve l'argent du comité de l'eau chez elle. L'équipe World Vision négocie avec des institutions financières pour que le comité de l'eau puisse ouvrir facilement un compte et y déposer les fonds en toute sécurité. Les membres du comité de l'eau sont reconnaissants de l'aide apportée par World Vision, car "nous ne savions pas comment établir une quittance".

Après cette année de recherche de solutions viables au problème de l'eau, la motivation de la communauté est plus grande que jamais. En complément, les membres de la communauté ont également reçu l'année dernière des colis alimentaires, des kits d'hygiène et des semences de la part de World Vision.

 

Nicaragua : les rues de Los Arados

 

Pas seulement de l'eau
Outre l'approvisionnement en eau, le programme San Rafael del Norte, dans la zone duquel se trouve Los Arados, se concentre également sur la gestion durable et la diversification des ressources naturelles. Une autre priorité est la durabilité des moyens de subsistance. Dans ce domaine, l'accent est mis sur la gestion des risques, la sécurité de l'eau et le développement de stratégies de chaînes de valeur par les jeunes et leurs familles, qui produisent des biens et des services favorisant la base économique. Celles-ci reposent sur des mesures intégrées en matière d'eau, d'assainissement et d'hygiène, sur la gestion des risques de catastrophe à l'échelle communautaire, sur la protection des enfants et le plaidoyer, ainsi que sur la mise en place de moyens de subsistance sûrs. Pour ce faire, deux agronomes viennent désormais renforcer l'équipe de World Vision.

De l'eau pour 12 villages
Le district administratif de San Rafael del Norte compte 53 communes. Les communes sont essentiellement agricoles. World Vision a choisi comme zone de projet pour le nouvel accès à l'eau les 12 communautés les plus vulnérables dans les zones arides.

 

Soutenez notre travail à San Rafael del Norte en parrainant un projet !

]]>
article-45579 Sun, 05 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 5 Auswirkungen von Hunger auf das Leben von Kinder https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/5-auswirkungen-von-hunger-auf-das-leben-von-kinder/ Hunger tritt auf, wenn Kinder einfach nicht genug Nahrung haben, um zu überleben. Aber Hunger und Hungersnot haben noch andere Folgen, an die wir vielleicht nie gedacht haben. Text: World Vision International

 

1. Langfristiger Hunger führt zu einer schlechten körperlichen und geistigen Entwicklung.
Mädchen und Jungen, die ständig unterernährt sind, leiden unter Auszehrung und verkümmertem Wachstum. Ihnen fehlen die richtigen Nährstoffe, damit sich ihr Gehirn, ihre Knochen und ihr Körper voll entwickeln können. Kinder, die von hungrigen Müttern geboren werden, haben unter Umständen kleinere Gehirne. Die langfristigen, dauerhaften Folgen sind möglicherweise ein niedrigerer IQ, schlechtere schulische Leistungen und eine schlechte körperliche Gesundheit.

2. Kinder, die hungern müssen, sind viel anfälliger für Krankheiten...
...wie Ruhr, Durchfall, Cholera, Malaria und Lungenentzündung. Ihre geschwächten Körper und ihr Immunsystem sind nicht in der Lage, Bakterien und Viren abzuwehren, die ein ausgewogen ernährtes Kind normalerweise gut abwehren kann. Unterernährung trägt bei weitem am meisten zur Kindersterblichkeit bei und ist für etwa 45 Prozent der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren verantwortlich.

3. Hunger treibt Menschen in Massenbewegungen.
Wenn die Lebensmittelvorräte zur Neige gehen, verlassen ganze Dörfer ihre Häuser, um Nahrung zu finden. Kinder und ihre Familien machen sich auf den Weg in die Städte und städtischen Gemeinden, um verzweifelt nach Nahrung zu suchen. Manchmal ist die Situation so schlimm, dass die Menschen Grenzen überqueren oder gefährliche Reisen durch unwirtliche Landschaften unternehmen und in Vertreibungs- und Flüchtlingslagern landen und auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind. Es kann sein, dass sie nie wieder nach Hause zurückkehren und in der Armut festsitzen.

4. Kinder werden in gefährliche Situationen getrieben.
Hungrige Mädchen und Jungen und ihre Familien sind zu fast allem bereit, um zu überleben. Familien können Mädchen in eine frühe Ehe «verkaufen», weil sie dann einen Mund weniger zu füttern haben; Mädchen können zu «Überlebenssex» gezwungen werden, der sie dem Risiko von HIV und AIDS oder Gewalt aussetzt; und Mädchen und Jungen können zum Betteln, zu gefährlichen Arbeitsverhältnissen oder sogar in die Arme radikaler aufständischer Gruppen gezwungen werden, die ihnen Nahrung anbieten können. Abgesehen davon, dass die Kinder die Schule verlassen, können sie psychisch und physisch für ihr ganzes Leben gezeichnet sein und unter den wirtschaftlichen Folgen leiden, wenn sie ihre Ausbildung nicht abschliessen.

5. Hunger treibt Konflikte an.
Wenn die Menschen immer verzweifelter nach Nahrung suchen, bringt sie das in Konflikte mit anderen. Er kann bestehende ethnische und religiöse Spannungen verschärfen, ein Dorf gegen ein anderes ausspielen, nomadisierende Viehzüchter in Konflikte verwickeln oder die Ressentiments der Aufnahmegemeinschaften gegenüber den Vertriebenen schüren. Wenn die Nahrungsressourcen schwinden, können sich Gewalt und Konflikte verschärfen, da die Menschen versuchen, das Wenige, was es gibt, zu schützen und zu erhalten.

 

Helfen Sie Kindern und ihren Familien dem Hunger und seine schwerwiegende Folgen zu verhindern. Jetzt spenden!

]]>
article-45578 Sat, 04 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 «Ich bin ein Peace Maker» https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/ich-bin-ein-peace-maker/ «Ich bin ein Peace Maker (Friedensstifter)». Für die Schweiz mit ihrer langen Geschichte der Friedensförderung ist das eine einfache Aussage. Für Jugendliche in der West Nile Region in Uganda aber ist Friedenstiften eine ganz neue Aufgabe.  Text: Amie Heath, Head of International Programming

 

Ende 2013 verschärfte sich der Konflikt im Südsudan, was dazu führte, dass bis Mitte 2017 mehr als 1,2 Millionen Menschen über die Grenze flüchteten. 61 Prozent aller südsudanesischen Geflüchteten waren unter 18 Jahre alt. Im Jahr 2022 gibt es schätzungsweise 822'823 Geflüchtete und Asylsuchende in der West Nile Region (Quelle: UNHCR Uganda Refugee Response November 2021) , dies ist nach wie vor eine Krise, die Kinder am meisten betrifft. Der langwierige Konflikt und die Instabilität im Südsudan lassen wenig Hoffnung, dass viele südsudanesische Geflüchtete in naher Zukunft sicher nach Hause zurückkehren können.

Peace Club – ein Erfolgskonzept
2018 hat World Vision im Rahmen der West Nile-Nothilfe Peace Clubs mit Jugendlichen in der gesamten Region ins Leben gerufen. Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren wollten in ihren Gemeinden etwas verändern und arbeiteten gemeinsam mit World Vision an der Gründung eben dieser Clubs.

Seit vier Jahren gibt es nun Peace Clubs in der West Nile Region. Seither hat sich viel geändert, wie man unschwer an der Geschichte von Simon und Florence erkennen kann, die sie 2018 geschrieben haben, als mit der Idee gestartet wurde. 

Obwohl die Jugendlichen in der Terego-Religion ähnliche Geschichten wie Simon und Florence erlebt haben, teilen sie keine Geschichten von Verlust und Verzweiflung. Ihre Geschichten sind voller Verantwortung, Hoffnung und Träume. Sie sind Mitglieder von zwei Peace Clubs im Rahmen des Entwicklungsprogramms Omugo.

Die Peace Clubs in Omugo
Die zwei Peace Clubs, die aus 56 Mitgliedern bestehen, treffen sich wöchentlich. Sie werden  geschult und befähigt, Botschafterinnen und Botschafter des Friedens zu sein und in ihren Gemeinden aktiv zu werden. Jugendliche haben eine einzigartige Perspektive auf Konflikte, Gewalt und Frieden. Ihre Beteiligung ist wichtig, um lokale Lösungen und Einflüsse zu ermitteln, die zusammengeführt werden können. So lässt sich der gewünschte Frieden und soziale Wandel erreichen. Die Jugendlichen haben eine ganz eigene Sichtweise auf die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, um am Aufbau friedlicher Gemeinschaften mitzuwirken.

Emma X. (17 Jahre) erzählt uns von einer ihrer jüngsten Initiativen: 
«Auf dem Weg zur Schule gab es eine Stelle, die für Kinder gefährlich war. Wir brauchten eine Brücke, um das Wasser zu überqueren, und wir teilten dies den Gemeindeleitern mit. Wir baten sie, eine sicherere Welle für unseren Schulweg zu bauen. Jetzt gibt es eine Brücke. Das haben wir dem Peace Club zu verdanken.»

Es gibt zwei Brüder im Peace Club, Jackson X. (17 Jahre) und Charles X. (18 Jahre). Sie sind starke junge Menschen mit Träumen für die Zukunft. Stevens erzählt:
«Früher habe ich mich oft geprügelt. Im Peace Club habe ich jetzt gelernt, wie ich meine Gefühle anders ausdrücken kann. Heute kann über meine Gefühle reden und muss nicht immer gleich kämpfen.» Charles jüngerer Bruder sagt daraufhin lachend: «Es stimmt. Er verprügelt mich nicht mehr.»

]]>
article-45576 Fri, 03 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Kinderarbeit: ein Stein auf dem Weg zur ganzheitlichen Entwicklung von Kindern https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/kinderarbeit-ein-stein-auf-dem-weg-zur-ganzheitlichen-entwicklung-von-kindern/ Kinderarbeit ist in der Dominikanischen Republik noch weit verbreitet. Eine Konferenz widmete sich vor kurzem vertieft diesem Missstand. «Kinderarbeit: ein Stein auf dem Weg zur ganzheitlichen Entwicklung von Kindern» – so lautete das Thema einer Konferenz, die World Vision Dominikanische Republik Anfang März 2022 organisierte. An der Veranstaltung nahmen verschiedene Institutionen und wichtige Akteure im Bereich des Schutzes und der Förderung von Kindern teil, darunter lokale Behörden, Mitglieder der örtlichen und umliegenden Schulen, die Feuerwehr, das Bildungsministerium, der Zivilschutz, Kirchen, Nachbarschaftskomitees, Landwirte, Bewässerungsbehörden, der Club 40+ Villa Vasquez und Mitglieder des Wohlfahrts- und Kinderschutzausschusses der verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Bereiche.

Kinderarbeit ist weit verbreitet
Eine wichtige Erkenntnis war, dass 36% der Kinder und Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren von Kinderarbeit betroffen sind, vor allem in den besonders benachteiligten Gemeinden der Dominikanischen Republik. Die Gründe sind unterschiedlich: 15 % der Kinder tun dies, weil sie zum Hausaltseinkommen beitragen müssen. 10%, arbeiten, weil sie selbst für ihren Lebensunterhalt aufzukommen haben und 6%, weil ihre Eltern während der Pandemie ihren Arbeitsplatz oder ihre Einkommensquelle verloren haben.

Diese Zahlen stammen aus Statistiken, die im Rahmen der Erhebung über die Kinder- und Jugendfürsorge während der Pandemie erhoben wurden. 17 Gemeinden in den Provinzen Montecristi, Dajabón, Independencia, Bahoruco, San Cristóbal, El Seibo und Santo Domingo werden darin repräsentiert. Zusätzlich zu dieser neuralgischen Situation hat die zunehmende Armut die schwächsten Kinder und Jugendlichen des Landes dazu gezwungen, die Schule abzubrechen und zu arbeiten, um zu überleben. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf die Auswirkungen der Pandemie.

Leichte Fortschritte sind erkennbar
Die Dominikanische Republik hat zwar 1991 das Übereinkommen über die Rechte des Kindes und 1999 und 2000 die ILO-Übereinkommen* Nr. 138 (über das Mindestarbeitsalter) und Nr. 189 (über die schlimmsten Formen der Kinderarbeit) ratifiziert . Trotzdem reichten diese Bemühungen bisher nicht aus, um dem Ziel näher zu kommen, diese Verletzung der Kinderrechte bis 2030 auf «Null Kinderarbeit» zu reduzieren.

Für das Jahr 2014 ergab die Erhebung des nationalen Statistikamtes, dass 56,1% der dominikanischen Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren einer bezahlten wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen. 12,8%  davon fallen in die Kategorie der Kinderarbeit, die sich nach dem Alter und der Anzahl der Arbeitsstunden richtet. In der Zwischenzeit hat eine von der Zentralbank durchgeführte Erhebung im Jahr 2018 gezeigt, dass Kinderarbeit dank der von den Behörden durchgeführten Initiativen um 12% zurückgegangen ist, was bedeutet, dass mindestens 132'000 Kinder und Jugendliche zwischen 2000 und 2018 nicht mehr der Kinderarbeit ausgesetzt  sind.

Innovative Vorschläge für Prävention und Ahndung von Kinderarbeit
World Vision ist Teil des Runden Tischs zur Prävention und Überwachung von Kinderarbeit in der Dominikanischen Republik und hat hier innovative, an den lokalen und nationalen Kontext angepasste Vorschläge eingebracht, die zur Prävention und Verfolgung dieses Verbrechens sowie zur Betreuung der Opfer von Kinderarbeit beitragen. Insbesondere hat World Vision die Erstellung und Umsetzung eines Aktionsprotokolls vorgeschlagen, das zu einem ganzheitlichen Ansatz für dieses Problem beiträgt. Von ihr ging zudem die Initiative für den Diplomstudiengang über «Menschenrechte von Kindern und die Verhinderung von Kinderarbeit» aus.
 

Engagement auch für junge Erwachsene
Auch für junge Erwachsene setzt sich World Vision Dominikanische Republik ein:  Sie stellte dem Arbeitsministerium und der Nationalen Direktion für Kinderarbeit ein Ausbildungsprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene zur Verfügung, das sich auf wirtschaftliche Entwicklung und Lebenskompetenzen konzentriert und auf den eigenen, in ganz Lateinamerika erprobten Methoden basiert. Junge Erwachsene können hier lernen, ihre Lebensprojekte zu gestalten und im zulässigen Alter in den Arbeitsmarkt einzutreten, ohne die Schule abzubrechen.

 

Helfen Sie Kindern in Not an den gefährlichsten Orten der Welt zu überleben, nach traumatischen Erlebnissen wieder zu Kräften zu kommen und eine Zukunft in Würde aufzubauen.  Jetzt spenden!

]]>
article-45577 Fri, 03 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Le travail des enfants est encore très répandu en République dominicaine. https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/le-travail-des-enfants-est-encore-tres-repandu-en-republique-dominicaine/ Le travail des enfants est encore très répandu en République dominicaine. Une conférence a récemment été consacrée de manière approfondie à ce fléau. « Le travail des enfants : une pierre sur le chemin du développement intégral des enfants » - tel était le thème d'une conférence organisée par World Vision République dominicaine début mars 2022. L'événement a réuni plusieurs institutions et acteurs clés dans le domaine de la protection et de la promotion des enfants, notamment les autorités locales, les membres des écoles locales et environnantes, les pompiers, le ministère de l'éducation, la protection civile, les églises, les comités de quartier, les agriculteurs, les autorités d'irrigation, le Club 40+ Villa Vasquez et les membres des comités de bien-être et de protection de l'enfance des différents secteurs sociaux et économiques.

Le travail des enfants est très répandu
Une constatation importante a été que 36% des enfants et des jeunes de 12 à 15 ans sont concernés par le travail des enfants, surtout dans les communautés particulièrement défavorisées de la République dominicaine. Les raisons sont diverses :  15 % des enfants le font parce qu'ils doivent contribuer au revenu du ménage. 10% travaillent parce qu'ils doivent subvenir eux-mêmes à leurs besoins et 6% parce que leurs parents ont perdu leur emploi ou leur source de revenus pendant la pandémie.

Ces chiffres proviennent des statistiques recueillies dans le cadre de l'enquête sur les services de protection de l'enfance et de la jeunesse pendant la pandémie. 17 municipalités des provinces de Montecristi, Dajabón, Independencia, Bahoruco, San Cristóbal, El Seibo et Santo Domingo y sont représentées. En plus de cette situation névralgique, la pauvreté croissante a contraint les enfants et les jeunes les plus vulnérables du pays à abandonner l'école et à travailler pour survivre. Cette situation est notamment due aux effets de la pandémie.

De légers progrès sont perceptibles
La République dominicaine a certes ratifié la Convention relative aux droits de l'enfant en 1991 et les Conventions* de l'OIT n° 138 (sur l'âge minimum de travail) et n° 189 (sur les pires formes de travail des enfants) en 1999 et 2000. Néanmoins, ces efforts n'ont pas suffi jusqu'à présent pour se rapprocher de l'objectif de réduire cette violation des droits de l'enfant à « zéro travail des enfants » d'ici 2030.

Pour l'année 2014, l'enquête du bureau national des statistiques a révélé que 56,1% des enfants dominicains âgés de 5 à 17 ans exercent une activité économique rémunérée. 12,8% d'entre eux entrent dans la catégorie du travail des enfants, qui dépend de l'âge et du nombre d'heures de travail. Entre-temps, une enquête menée par la Banque centrale en 2018 a montré que le travail des enfants a diminué de 12% grâce aux initiatives mises en œuvre par les autorités, ce qui signifie qu'au moins 132 000 enfants et adolescents ne sont plus exposés au travail des enfants entre 2000 et 2018.

Propositions innovantes pour la prévention et la répression du travail des enfants
World Vision fait partie de la table ronde sur la prévention et la surveillance du travail des enfants en République dominicaine et y a apporté des propositions innovantes, adaptées au contexte local et national, qui contribuent à la prévention et à la répression de ce crime ainsi qu'à la prise en charge des enfants victimes du travail. World Vision a notamment proposé l'élaboration et la mise en œuvre d'un protocole d'action contribuant à une approche globale de ce problème. Elle est également à l'origine de la création d'un diplôme sur les « droits humains des enfants et la prévention du travail des enfants ».
 

Engagement également pour les jeunes adultes
World Vision République dominicaine s'engage également en faveur des jeunes adultes : elle a mis à la disposition du ministère du Travail et de la Direction nationale du travail des enfants un programme de formation pour les adolescents et les jeunes adultes, axé sur le développement économique et les compétences de vie et basé sur ses propres méthodes, éprouvées dans toute l'Amérique latine. Les jeunes adultes peuvent y apprendre à construire leurs projets de vie et à entrer sur le marché du travail à l'âge autorisé, sans abandonner l'école.

 

Aidez les enfants en détresse à survivre dans les endroits les plus dangereux du monde, à reprendre des forces après des expériences traumatisantes et à se construire un avenir dans la dignité.  Faites un don maintenant !

 

* Les conventions de l'OIT sont juridiquement contraignantes pour les Etats membres - elles peuvent être qualifiées de lois internationales du travail.

]]>
article-45580 Fri, 03 Jun 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Famine aiguë en afrique de l'est https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/famine-aigue-en-afrique-de-lest/ Un mélange mortel de conflits, de conséquences des changements climatiques et de Covid-19 a entraîné une famine mondiale. D'innombrables régions du monde sont touchées, dont 19 pays du projet World Vision.* La famine est encore aggravée par la pénurie de blé et la hausse des prix provoquée par le conflit en Ukraine. Texte de l'article : World Vision

 

Les conflits restent la principale cause de la faim dans le monde. Chaque pays d'Afrique de l'Est, par exemple, est soit en conflit ou voisin d'un tel conflit. De plus, la région connaît la pire sécheresse depuis quarante ans. Les sécheresses et les inondations de plus en plus fréquentes empêchent les familles de faire face à la perte des récoltes et du bétail. Les conflits dans la région, l'impact économique du Covid-19, les invasions de criquets qui ont détruit les récoltes et les répercussions persistantes du conflit entre la Russie et l'Ukraine sur la disponibilité du blé et les prix des denrées alimentaires poussent la faim à des niveaux sans précédent. Les prix du blé ont atteint leur plus haut niveau depuis 2008. Tous ces facteurs ont un impact aigu sur l'accès des enfants à des aliments nutritifs et mettent leur vie en danger. Mais l'Afrique de l'Est n'est pas la seule région à souffrir de la faim et où World Vision est active : World Vision aide les personnes affamées en Éthiopie, Afghanistan, Angola, Burkina Faso, République démocratique du Congo, Guatemala, Honduras, Yémen, Kenya, Mali, Niger, Somalie, Soudan, Soudan du Sud, Syrie, Tchad, Ouganda, Venezuela et de la République centrafricaine.

La faim et ses conséquences à long terme
Avec l'augmentation de la pauvreté et de la vulnérabilité, les enfants sont beaucoup plus exposés au risque de subir des dommages et des abus. Les jeunes enfants qui ne sont pas suffisamment nourris risquent de subir des dommages dans leur développement. Les enfants qui ont faim ne peuvent pas apprendre efficacement et sont retirés de l'école pour travailler. Parfois, ils sont exposés à la violence sexiste, sont abusés sexuellement pour de l'argent ou de la nourriture, ou sont contraints à un mariage précoce.

La détresse en Afrique de l'Est doit être mise en avant
World Vision demande une augmentation des fonds pour les mesures vitales dans les domaines de la santé, de la nutrition, de l'eau et de l'assainissement ainsi que de la protection sociale. «Face à la demande mondiale sans précédent de moyens humanitaires, les crises en Afrique de l'Est ne reçoivent qu'une attention internationale limitée. Jusqu'à présent, la Somalie n'a reçu que 4 % des 1,5 milliard de dollars américains dont elle a besoin. Le temps est compté et si nous n'agissons pas, des millions d'enfants seront affectés et des centaines de milliers pourraient mourir», déclare Lilian Dodzo, directrice régionale de World Vision en Afrique de l'Est. «Nous lançons un appel aux donateurs nationaux et internationaux pour qu'ils augmentent les fonds. Nous savons que nous pouvons sauver des vies et lutter contre les effets du changement climatique».

L'aide contre la faim de World Vision en Afrique de l'Est
L'aide d'urgence contre la faim de World Vision en Afrique de l'Est couvre l'Éthiopie, le Kenya, la Somalie, le Soudan du Sud, le Soudan, la Tanzanie et l'Ouganda. «Nos collaborateurs sur place apportent de l'espoir avec de l'eau, des transferts d'argent liquide et la distribution de nourriture - mais la sécheresse s'aggrave et l'aide internationale manque cruellement de moyens», explique Andrew Morley, CEO de World Vision International.

L'Afrique de l'Est est loin d'être la seule région à souffrir de la faim : dans le monde, plus de 45 millions de personnes sont menacées de mort ou de famine.  

Aidez-nous à lutter contre la faim : faites un don maintenant !

]]>
article-45575 Tue, 31 May 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Que peut faire un lapin ? - Beaucoup de choses ! https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/que-peut-faire-un-lapin-beaucoup-de-choses/ À Binza, en République démocratique du Congo, les enfants survivent à la malnutrition, les familles se rétablissent, acquièrent de nouvelles compétences et développent leurs propres possibilités de revenus. La communauté se construit un avenir durable. Tout cela est possible grâce au soutien des sauveurs d'enfants - et de 1300 lapins. texte : ALICE BAFIALA MUTOMBO et RODRIGUE HARAKANDI, World Vision

La lutte contre la malnutrition infantile est l'une des principales initiatives du projet des sauveurs d'enfants de Binza. La malnutrition infantile est plus qu'un simple manque de nourriture, c'est un problème social, économique et de santé. À Binza, l'insécurité alimentaire est aggravée par les effets du changement climatique, la violence et les déplacements.

Lorsque le projet Sauvons l'enfance de Binza a débuté en 2019, la communauté a convenu que le problème ne pouvait être réellement abordé qu'en le considérant sous plusieurs angles. Les familles avaient besoin d'outils pratiques et durables. D'une part pour survivre dans l'immédiat, mais d'autre part aussi pour se construire un avenir.  

Il est question de lapins ... 1300 lapins !

Depuis le début des projets Sauveurs d'enfance en 2019...

  • nous avons distribué plus de 1300 lapins dans le cadre du projet Sauveur d'enfants de Binza.
  • nous avons impliqué un vétérinaire de World Vision dans le programme d'élevage de lapins. Celui-ci s'assure que les familles peuvent s'occuper correctement des animaux.
  • des membres de groupes d'épargne apprennent, dans le cadre de cours économiques, comment augmenter les revenus du ménage et créer des sources de nourriture grâce aux lapins.
  • 4000 enfants souffrant de malnutrition ont reçu un soutien direct sous la forme de compléments alimentaires thérapeutiques, d'un accès aux soins médicaux et d'un apprentissage communautaire de la cuisine et de la nutrition.
 

une jeune femme nourrit des lapins.

 

Un coup d'œil en coulisses avec notre vétérinaire sauveur d'enfance.

Personne ne connaît une communauté aussi bien que ses dirigeants et ses anciens ! Le programme de sauveur d'enfance de Binza en est un excellent exemple : il montre à quel point il est important d'écouter ceux qui connaissent le mieux la communauté et de développer des solutions avec eux.

En choisissant des programmes d'élevage de lapins pour le projet Sauveur d'enfants de Binza, la communauté a investi dans les éléments suivants :

  • des possibilités continues de production alimentaire
  • des possibilités de revenus durables
  • accès à des sources de nourriture variées pour les enfants
  • des solutions de démarrage simples et abordables avec des résultats rapides
  • implication facile des membres des groupes d'affaires et d'épargne.

 

À seulement 17 ans, Rosette était déterminée à suivre une formation et à se construire un avenir. Elle s'est jointe à un groupe d'épargne du programme Sauveur d'enfance et a reçu quelques lapins. Résultat : elle a réussi à l'école et dans les affaires et a récemment acheté son tout premier uniforme scolaire. Rosette paie désormais ses propres frais de scolarité, peut s'acheter du matériel scolaire et contribue à améliorer les revenus de sa famille.

 

Donnez quelques lapins à une fille comme Rosette et elle pourra changer son monde ! Devenez maintenant sauveur ou sauveuse d'enfance !

]]>
article-45574 Wed, 25 May 2022 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Was kann ein Kaninchen bewirken? - Viel! https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/was-kann-ein-kaninchen-bewirken-viel/ In Binza in der Demokratischen Republik Kongo überleben die Kinder die Unterernährung, Familien erholen sich, erlernen neue Fähigkeiten und entwickeln eigene Einkommensmöglichkeiten. Die Gemeinschaft baut auf eine nachhaltige Zukunft hin. Dies alles ist möglich dank Unterstützung von Kindheitsrettern/-innen – und 1300 Kaninchen. Text: Alice Bafiala Mutombo und Rodrigue Harakandi, World Vision

Die Bekämpfung der Unterernährung von Kindern ist eine der wichtigsten Initiativen des Kindheitsretter-Projekts von Binza. Unterernährung bei Kindern ist mehr als nur ein Mangel an Nahrung, sie ist ein soziales, wirtschaftliches und gesundheitliches Problem. In Binza wird die Ernährungsunsicherheit durch die Auswirkungen des Klimawandels, Gewalt und Vertreibung noch verstärkt.

Als das Kindheitsretter-Projekt Binza im Jahr 2019 begann, war sich die Gemeinschaft einig, dass das Problem nur dann wirklich angegangen werden kann, wenn man es von mehreren Seiten betrachtet. Die Familien brauchten praktische und nachhaltige Werkzeuge. Einerseits, um unmittelbar zu überleben, andererseits aber auch, um sich eine Zukunft aufzubauen.  

Die Rede ist von Kaninchen ... 1300 Kaninchen!

 

Seit Beginn der Kindheitsretter-Projekte im Jahr 2019...

  • haben wir im Binza Kindheitsretter-Projekt über 1300 Kaninchen verteilt.
  • haben wir einen Tierarzt von World Vision ins Kaninchenzuchtprogramm involviert. Dieser stellt sicher, dass die Familien die Tiere richtig versorgen können.
  • lernen Gruppenmitglieder von Spargruppen in Wirtschaftskursen, wie sie mit Kaninchen das Haushaltseinkommen erhöhen und Nahrungsquellen schaffen.
  • haben 4000 unterernährte Kinder direkte Unterstützung in Form von therapeutischen Nahrungsergänzungsmitteln, Zugang zu medizinischer Versorgung und gemeinschaftlichem Koch- und Ernährungstrainings erhalten.
 

 

Eine junge Frau füttert Kaninchen.

 

Ein Blick hinter die Kulissen mit unserem Kindheitsretter-Tierarzt

Niemand kennt eine Gemeinschaft so gut wie ihre Führenden und die Ältesten! Das Kindheitsretter-Programm Binza ist ein hervorragendes Beispiel dafür: Es zeigt auf, wie wichtig es ist, denjenigen zuzuhören und gemeinsam mit ihnen Lösungen zu entwickeln, die die Gemeinschaft am besten kennen.

Mit der Wahl von Kaninchenzuchtprogrammen für das Binza Kindheitsretter-Projekt hat die Gemeinschaft in Folgendes investiert:

  • fortlaufende Möglichkeiten zur Nahrungsmittelproduktion
  • nachhaltige Einkommensmöglichkeiten
  • Zugang zu vielfältigen Nahrungsquellen für Kinder
  • einfache, erschwingliche Start-up-Lösungen mit schnellen Ergebnissen
  • einfacher Miteinbezug von Mitgliedern der Geschäfts- und Spargruppen

 

Mit nur 17 Jahren war Rosette entschlossen, eine Ausbildung zu machen und sich eine Zukunft aufzubauen. Sie schloss sich einer Spargruppe des Kindheitsretter-Programms an und erhielt ein paar Kaninchen. Das Ergebnis: Sie ist erfolgreich in der Schule und im Geschäftsleben und hat vor kurzem ihre allererste Schuluniform gekauft. Rosette zahlt nun ihr eigenes Schulgeld, kann sich Schulmaterial kaufen und trägt dazu bei, das Einkommen ihrer Familie aufzubessern. 

 

Geben Sie einem Mädchen wie Rosette ein paar Kaninchen und sie kann ihre Welt verändern! Jetzt Kindheitsretter oder -retterin werden!

]]>