World Vision Schweiz http://www.worldvision.ch/de/rss Engagieren Sie sich gemeinsam mit World Vision Schweiz für eine Welt, in der Kinder geschützt, umsorgt und gesund aufwachsen können. de-de Sun, 20 Jun 2021 23:01:31 +0200 Sun, 20 Jun 2021 23:01:31 +0200 article-45354 Sat, 19 Jun 2021 00:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Chosen: Freudetag in Nueva Promesa https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/chosen-freudetag-in-nueva-promesa/ In unserem Entwicklungsprojekt Nueva Promesa in Bolivien haben sich die Kinder ihre Patinnen und Paten aus der Schweiz selbst ausgewählt und haben damit eine wichtige Entscheidung getroffen, die ihr weiteres Leben positiv verändern wird. Ein Rückblick unseres Events im Mai. Text: Tamara Fritzsche, World Vision Schweiz

42 Patinnen und Paten aus der Schweiz haben sich entschieden, sich von einem Kind in Bolivien auswählen zu lassen – ein erster Schritt in Richtung kontinent-übergreifende Freundschaft. Die Patinnen und Paten registrierten sich über unsere Webseite ((verlinken auf www.worldvision.ch/chosen)) und luden ihr Foto hoch. Ein wichtiger Teil von Chosen, denn genau dieses Foto wird ein Kind im abgelegenden Projektgebiet Nueva Promesa in Bolivien später auswählen. Die Fotos aller Patinnen und Paten wurden nach der Registrierung ins Projektbüro geschickt und von unseren Kollegen bei World Vision Bolivien ausgedruckt. Die Familien aus Nueva Promesa, eine abgelegene Bergregion im Andenhochland, die sich für Chosen angemeldet haben, konnten den Event kaum erwarten. Ein Chosen-Event in einem Projektgebiet ist immer ein grosser Freudetag für die ganze Region. 

Am 18. Mai war es dann so weit: Die Kinder versammelten sich in ihren schönsten und festlichen Kleidern auf dem Schulgelände, auf dem der Chosen-Event stattfinden sollte. An einer aufgespannten Schnur hingen die Bilder der Patinnen und Paten aus der Schweiz – bereit von den Kindern ausgewählt zu werden. Nach und nach ging, hüpfte oder rannte jedes Kind zu den Fotos, blickte sich um und entschied sich für seinen Paten oder seine Patin. Nachdem von jedem Kind ein Foto gemacht wurde, schrieben die Kinder ihren neuen Freunden auf anderen Kontinenten einen Willkommensbrief, der den Startschuss in das Abenteuer Kinderpatenschaft setzte.*

Die ausgewählten Kinderpaten oder -patinnen unterstützen mit ihrer Patenschaft übrigens nicht nur das eigene Patenkind, sondern das gesamte Projektgebiet mit dem langfristigen Ziel, dass alle Kinder eines Tages ausgewogen ernährt, gut ausgebildet – und vor allen Dingen hoffnungsvoll – Verantwortung für ihre Familien, ihr Dorf und ihre ganze Region übernehmen können.

Noch nie etwas von Chosen gehört? 

Zum ersten Mal in der Geschichte der Kinderpatenschaft liegt die Entscheidung in den Händen der Kinder. World Vision dreht die Perspektive um und bietet mit «Chosen» (ausgewählt, erwählt) erstmalig ein Modell an, bei dem nicht Erwachsene die Kinder, sondern die Kinder ihre Patinnen und Paten selbst auswählen können. 

Im Herbst findet unser nächster Chosen-Event statt. Werden Sie Teil davon und lassen sie sich auswählen. 

 

*Der Event fand unter der Beachtung der lokalen Covid-19-Vorschriften statt.

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article-45353 Fri, 18 Jun 2021 02:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 WORLD VISION EST UN PARTENAIRE DE L'ONU POUR LA RESTAURATION DES ÉCOSYSTÈMES https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/world-vision-est-un-partenaire-de-lonu-pour-la-restauration-des-ecosystemes/ World Vision est un partenaire officiel de la Décennie des Nations unies pour la restauration des écosystèmes, qui débute le 5 juin. La méthode de reboisement régénératif FMNR (Farmer Managed Natural Regeneration) est donc reconnue comme une méthode efficace pour revégétaliser et reboiser les sols dégradés à grande échelle, de manière naturelle et en intégrant les connaissances locales. Texte : World Vision 

Les arbres et arbustes ramenés à la vie avec l'aide de la FMNR peuvent également être intégrés dans les champs, protégeant les cultures du vent et du soleil, empêchant l'érosion et l'évaporation de l'humidité du sol, et favorisant la mise en place de systèmes de culture durables. La biodiversité est également restaurée lorsque les forêts repoussent. Le niveau des nappes phréatiques peut augmenter et les sources précédemment asséchées peuvent refaire surface. 

« Nous sommes heureux qu'à World Vision, nous puissions contribuer à reboiser des paysages avec la méthode FMNR », souligne Christoph Waffenschmidt, président du conseil d'administration de World Vision Allemagne. « Les forêts sont importantes pour l'avenir de nos enfants et petits-enfants et la survie de l'humanité. Dans le sud de l'Éthiopie, j'ai vu comment la vie de nombreuses personnes a changé pour le mieux. Le point de départ a toujours été la croissance de nouvelles forêts. » 

Tony Rinaudo, surnommé le « faiseur de forêts » et lauréat du prix Nobel alternatif, souligne : « Nous devons donner vie à la forêt souterraine dans le monde entier. La nature détruite a des impacts négatifs massifs, notamment sur nos enfants. Si nous n'agissons pas rapidement, nous n'atteindrons pas les ODD [objectifs de développement durable]. »  

Un environnement sain est le fondement de toute vie sur Terre. La Décennie des Nations Unies pour la restauration des écosystèmes vise à prévenir, arrêter et inverser la destruction des écosystèmes sur tous les continents et dans tous les océans. Elle peut contribuer à mettre fin à la pauvreté, à lutter contre le changement climatique et à prévenir les extinctions massives. 

« Nous avons besoin de chaque individu, de chaque organisation, de chaque entreprise et de chaque gouvernement pour rendre possible la lutte contre le changement climatique », a déclaré M. Rinaudo. World Vision a donc lancé un appel à devenir des « faiseurs de forêts » et à reboiser les forêts. Rinaudo : « Personne dans le monde n'aurait à mourir de faim. Grâce à la FMNR, d'énormes parties de la terre peuvent être reverdies. Les gens ont juste besoin d'ouvrir les yeux. Les arbres poussent sous terre partout. Les forêts, c'est la vie. » 

Le réseau international World Vision applique déjà cette technique révolutionnaire dans plus de 25 pays. 

Arrêtez le changement climatique : devenez un faiseur ou une faiseuse de forêts! 

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article-45355 Fri, 18 Jun 2021 02:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Patenkind Julio: «Ich diene meinem Dorf mit meinem Wissen.» https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/patenkind-julio-ich-diene-meinem-dorf-mit-meinem-wissen/ Der 18-jährige Julio ist Patenkind in unserem langjährigen Entwicklungsprojekt Xochiltlepec in Nicaragua. Er erzählt uns, wie sich die Patenschaft auf sein Leben auswirkt. Text: Kelvin Reyes, World Vision Nicaragua

Julio (18) erzählt: «Seit ich sechs Jahre alt bin, bin ich Patenkind bei World Vision. In den drei ersten Schuljahren habe ich gar nicht gerne gelesen. Aber dann führten World Vision-Mitarbeiter in unserer Schule die Leseclubs ein. Jede Woche trafen wir uns, lasen Bücher, tauschten darüber aus und beflügelten unsere Phantasie, um selber Geschichten oder Gedichte zu schreiben. Das faszinierte mich, ich lernte viel, und eine meiner Geschichten wurde sogar in einem World Vision-Magazin veröffentlicht. 

Wissen erwerben

Diese Erfahrung öffnete mir die Tür, um bei unserer Kampagne «Ich erhebe meine Stimme gegen Kindsmissbrauch» mitzumachen. Ich erhielt Schulungen zu Themen wie Rechte und Pflichten von Kindern, Förderung der Gewaltlosigkeit gegenüber Kindern, sichere Nutzung sozialer Netzwerke und Selbstwertgefühl. Als Ergebnis dieses Lernprozesses bereiteten wir eine Erklärung über die Bedeutung der Gewaltlosigkeit gegenüber Kindern vor und schickten sie an Vertreter des nationalen Parlaments.

Das Gelernte anwenden

Jetzt studiere ich Elektrotechnik an der Uni und engagiere mich in meinem Dorf im Komitee für Kindeswohl – und meine Stimme wird gehört. Ich analysiere die Probleme, die in unserem Dorf auftreten, und gemeinsam suchen und planen wir Lösungen. So kann ich mit meinem Wissen meinem Dorf dienen.» 

Der Problembaum

Julio hat in dem Komitee für Kindeswohl den «Problembaum» eingeführt, den er bei World Vision kennengelernt hat. Gemeinsam erarbeitet das Komitee, was die Wurzeln des Baumes sind, nämlich die negativen Aspekte einer Situation mit ihren Ursachen und Auswirkungen. Im zweiten Schritt kehren sie die Probleme in Ziele um, wodurch aus dem Problembaum ein Zielbaum wird. Der dritte Schritt ist die Planung von konkreten Lösungen.

Julio profitierte als Patenkind von verschiedenen Projektaktivitäten. Ermöglichen Sie mit einer Kinderpatenschaft auch anderen Kindern, ihrem Leben eine gute Wendung zu geben. 

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article-45351 Thu, 17 Jun 2021 02:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Tony Rinaudos Buch: Unsere Bäume der Hoffnung https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/tony-rinaudos-buch-unsere-baeume-der-hoffnung/ In seinem Buch schreibt der alternative Nobelpreisträger Tony Rinaudo von seiner zufälligen Entdeckung und davon, wie diese nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben von Millionen von Menschen verbessert hat. Text: World Vision

Tony Rinaudo, Gewinner des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award), veröffentlichte am 17. Mai seine Autobiografie «Unsere Bäume der Hoffnung». Darin beschreibt Tony Rinaudo, auch genannt der Waldmacher, die erstaunliche Geschichte des kleinen Jungen, der sich über die Umweltzerstörungen in seiner Heimat Australien aufregte und dann zum Entdecker einer einzigartigen Methode der regenerativen Wiederaufforstung wurde. Die Technik wird FMNR (Farmer Managed Natural Regeneration) genannt, basiert auf der Existenz von gesundem Wurzelwerk im Boden und könnte einen massiven Einfluss auf das Klima haben. Somit ist Tony Rinaudos Entdeckung fundamental wichtig für die Zukunft unserer Kinder und der kommenden Generationen und wird inzwischen von vielen Bauern in den Ländern des Globalen Südens umgesetzt.

Tony Rinaudo verbrachte viele Jahre mit Frau und Kindern in Niger und versuchte dort verzweifelt, mit der Anpflanzung von Bäumen eine Wiederaufforstungsbewegung in Gang zu setzen. Dies misslang, da fast alle Bäume vertrockneten. Eines Tages entdeckte er im Wüstensand kleine Büschel. Er erkannte, dass es sich um Triebe von Bäumen handelte, die immer wieder versuchten, aus den alten Wurzeln neu auszutreiben. Dies war die Geburtsstunde der FMNR-Methode – sie ist heute die Grundlage für eine schnelle, einfache und kostengünstige weltweite Wiederaufforstung.

Im Boden schlummernde Bäume

In Niger haben die Menschen ein Sprichwort: «Wenn Sie die Ohren des Esels (am Horizont) sehen, können Sie sicher sein, dass der Schwanz folgen wird.» (In ka ga kunnen jaki, wutsiya tana baya.) So wie bei diesem Sprichwort ist es auch mit FMNR: Wenn Sie einen kleinen Trieb sehen, ist es sehr wahrscheinlich, dass ein ganzer Baum im Boden schlummert. 

Im Jahr 2018 bekam Tony Rinaudo für seine Entdeckung und seinen unermüdlichen Einsatz zur Bekanntmachung dieser Technik den Alternativen Nobelpreis, genannt auch Right Livelihood Award. «Tony Rinaudo ist ein leuchtendes Beispiel dafür, was man mit Ausdauer und Mut erreichen kann» , sagte Ole von Uexküll, Direktor der Right Livelihood Foundation. «In Zeiten von Klimakrisen gibt Tonys einfache Methode, mit der 'unterirdische Wälder' trockene Gebiete wieder begrünen, Hoffnung. Sie ist in der Praxis verwurzelt und liegt in den Händen von kleinen, lokalen Bauern. Ich bin mir sicher, dass Tonys visionäre Arbeit das Potenzial hat, die Welt zu verändern.» 

Jedes Jahr verliert die Welt immer noch 26 Millionen Hektar Wald. Wälder sind nicht nur für die Sauerstoffproduktion wichtig, sondern sie funktionieren in vielen Regionen der Erde auch wie Super- und Baumärkte, sie produzieren Viehfutter, Früchte, Medizin und Wurzeln, halten die Feuchtigkeit im Boden und sind gut für die Seele. FMNR ist nicht nur eine Methode zur Wiederaufforstung, sondern gibt der jungen Generation auch ihre Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft zurück.

Tony Rinaudos Autobiografie finden Sie ab sofort im Handel.

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article-45352 Thu, 17 Jun 2021 02:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 La protection de l'enfance nous concerne tous https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/la-protection-de-lenfance-nous-concerne-tous/ Que vous soyez bénévole ou employé : Comprendre l'importance de la protection de l'enfance et des droits de l'enfant est une nécessité pour World Vision. Récemment, la première formation des ambassadeurs et des influenceurs a eu lieu. Texte : World Vision Suisse

Thomas Kalytta montre une photo de quelques garçons jouant au football. Les enfants jouent torse nu et portent des shorts. « La publication de cette photo est-elle problématique ? » demande Thomas Kalytta dans la ronde, responsable de la protection de l'enfance de World Vision Suisse. La ronde virtuelle est silencieuse et hésitante – la peau nue est un problème après tout ce que les participants ont entendu jusqu'à présent. Mais Thomas précise rapidement : « Il n'y a rien contre la publication de la photo. Après tout, il n'y a ni poses explicites ni quantité inappropriée de peau nue montrée, et il n'y a pas non plus d'enfant seul au centre. » Mais il y a un bémol : « Il faut toutefois toujours tenir compte du contexte culturel du pays pour lequel l'image respective est publiée. »

Qu'il s'agisse de bénévoles ou d'employés permanents : la formation à la protection de l'enfance est obligatoire.

Au cours des derniers mois, World Vision a régulièrement élargi sa communauté des « Friends of World Vision» - non seulement le conseil consultatif a augmenté, mais aussi le nombre d'ambassadeurs et d'influenceurs. Miriam Volz, responsable de l'engagement communautaire, se réjouit de cette évolution : « Chaque nouveau Friend of World Vision apporte ses compétences particulières, façonne activement notre travail et soutient ainsi notre objectif d'aider autant d'enfants dans le besoin que possible », explique-t-elle. Toutefois, ajoute-t-elle, la volonté et les compétences ne suffisent pas pour s'engager auprès de World Vision Suisse. « Dans un environnement de travail sensible comme le nôtre, il est au moins aussi important d'aborder l'importance de la protection et des droits de l'enfant. Tous ceux qui sont plus étroitement associés à World Vision et qui ont un lien direct avec les enfants parrainés dans le Sud suivent régulièrement avec nous une formation obligatoire sur la protection des enfants. » Il s'agit d'une formation qui utilise des exemples concrets pour illustrer la facilité avec laquelle les droits de l'enfant peuvent être violés et ce que signifie la protection de l'enfance dans la vie quotidienne. « Que vous soyez bénévole ou membre du personnel, aucune distinction n'est faite", explique Miriam Volz. « Les volontaires », poursuit-elle, « signent au début d'une collaboration, entre autres, qu'ils ont lu les directives sur la protection des enfants et des bénéficiaires. Ensuite, ils participent pour la première fois à une formation sur la protection. Cette formation doit être répétée tous les deux ans. »

 

« Lors de la formation Safeguarding sur la protection des enfants dans la vie quotidienne, on m'a montré de manière impressionnante à quel point les droits des enfants peuvent être facilement violés. » - Andrew Bond, musicien/auteur-compositeur et ambassadeur de World Vision Suisse 

 

Obligatoire et à répéter régulièrement
Mais revenons à l'entraînement d'aujourd'hui. C'est précisément lors de cette formation que l'illustre groupe – les ambassadeurs de World Vision Edith Wolf-Hunkeler, Eva Hürlimann et Andrew Bond ainsi que l'influenceuse Marie-Claire Graf et les conseillers Ivana Yoshima et Michel Kaufmann – écoute avec intérêt les explications du responsable de la protection de l'enfance Thomas Kalytta sur la photo avec les garçons jouant au football. Ils savent maintenant à quelle vitesse une violation des directives peut se produire et les droits des enfants peuvent être violés. Une photo de garçons jouant au football peut être inoffensive – les représentations d'enfants sales, d'enfants portant des messages inappropriés sur leurs vêtements ou ayant des mouches sur le visage ne le sont certainement pas. Après la formation, les volontaires seront également en mesure, s'ils sont témoins d'un cas de mauvaise protection de l'enfance, de réagir correctement et rapidement. Parce que « la protection est l'affaire de tous » (Bill Forbes, chef de secteur, protection de l'enfance & participation).

World Vision se préoccupe de la sécurité et de la vie privée des enfants. S'il y a des raisons de croire qu'un enfant est en danger, veuillez nous en informer immédiatement : appelez-nous au +41 44 510 15 93 ou envoyez-nous un courriel à protection@worldvision.ch

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article-45348 Wed, 09 Jun 2021 18:23:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Kinderschutz betrifft uns alle https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/kinderschutz-betrifft-uns-alle/ Egal ob Volunteer oder Mitarbeitende: Sich mit der Bedeutung von Kinderschutz und Kinderrechten auseinanderzusetzen, ist bei World Vision ein Must. Kürzlich fand eine erste Schulung von Botschaftern und Influencern statt. Text: World Vision Schweiz

Thomas Kalytta zeigt ein Foto von ein paar Jungs beim Fussballspielen. Die Kinder spielen mit nacktem Oberkörper und tragen kurze Hosen. «Ist die Veröffentlichung dieses Bildes problematisch», fragt Thomas Kalytta, Kinderschutzbeauftragter von World Vision Schweiz, in die Runde. Die virtuelle Runde schweigt zögerlich – nackte Haut ist nach all dem, was die Teilnehmenden bislang gehört hatten, ein Problem. Doch Thomas klärt rasch auf: «Es spricht nichts gegen eine Veröffentlichung des Bildes. Schliesslich werden weder explizite Posen noch unangemessen viel nackte Haut gezeigt, auch steht kein Kind allein im Zentrum.» Einen Vorbehalt aber gibt es: «Es muss jedoch stets auch der kulturelle Hintergrund des Landes berücksichtigt werden, für den das jeweilige Bild freigegeben wird.»

Egal ob Volunteers oder Festangestellte: Kinderschutz-Schulungen sind Pflicht

In den letzten Monaten hat World Vision die Community «Friends of World Vision» stetig ausgebaut – nicht nur das Advisory Board ist gewachsen, sondern auch die Zahl der Botschafter/-innen und Influencer/-innen. Miriam Volz, Community Engagement Manager, freut sich sehr über diese Entwicklung: «Jeder neue Friend of World Vision bringt seine besonderen Fähigkeiten und Kompetenzen ein, gestaltet unsere Arbeit aktiv mit und unterstützt somit unser Ziel, so vielen Kindern in Not wie möglich zu helfen», erklärt sie. Jedoch reiche die Bereitschaft und das Können alleine nicht aus, um sich für World Vision Schweiz zu engagieren. «In einem sensiblen Arbeitsumfeld wie dem unserem ist die Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Kinderschutz und Kinderrechten mindestens genauso wichtig. Alle, die mit World Vision in engerer Verbindung stehen und einen direkten Bezug zu den Patenkindern im Globalen Süden haben besuchen bei uns regelmässig ein obligatorisches Safeguarding-Training.» Dies ist eine Schulung, die anhand anschaulicher Beispiele verdeutlicht, wie leicht Kinderrechte verletzt werden können und was Kinderschutz im Alltag bedeutet. «Egal, ob Volunteer oder Mitarbeitender, da wird kein Unterschied gemacht», weiss Miriam Volz. «Volunteers», erzählt sie weiter, «unterschreiben zu Beginn einer Zusammenarbeit unter anderem auch, dass sie die «Kinder- und Begünstigtenschutz-Richtlinien» gelesen haben. Danach besuchen sie erstmals ein Safeguarding-Training. Diese Schulung muss alle zwei Jahre wiederholt werden.»

Andrew Bond, Musiker/Liedermacher
«Im Safeguarding-Training zum Thema Kinderschutz im Alltag wurde mir eindrücklich aufgezeigt, wie leicht Kinderrechte verletzt werden können.» – Andrew Bond, Musiker/Liedermacher und Botschafter für World Vision Schweiz 

Obligatorisch und regelmässig zu wiederholen

Doch zurück zur heutigen Schulung. Ebendiese Schulung ist es, in der die illustre Runde – die World Vision-Botschafter Edith Wolf-Hunkeler, Eva Hürlimann und Andrew Bond sowie die Influencerin Marie-Claire Graf und die Advisor Ivana Yoshima und Michel Kaufmann – interessiert den Ausführungen des Kinderschutzbeauftragten Thomas Kalytta über das Foto mit den fussballspielenden Jungen folgen. Sie wissen nun, wie schnell ein Verstoss gegen die Richtlinien vorliegt und Kinderrechte verletzt werden können. Ein Bild fussballspielender Jungen ist unter Umständen harmlos – die Darstellungen schmutziger Kinder, Kinder mit unangemessenen Botschaften auf der Kleidung oder mit Fliegen im Gesicht sind es definitiv nicht. Nach der Schulung sind die Volunteers auch – sollten sie Zeugen eines Falls von mangelndem Kinderschutz werden – in der Lage, richtig und schnell zu reagieren. Denn «Safeguarding is everyone’s business» (Bill Forbes, Sector Lead, Child Protection & Participation).

World Vision ist die Sicherheit und Privatsphäre von Kindern ein grosses Anliegen. Wenn Grund zur Annahme besteht, dass ein Kind gefährdet ist, geben Sie uns bitte umgehend Bescheid: Rufen Sie uns an unter +41 44 510 15 93 oder senden Sie uns ein E-Mail an protection@worldvision.ch

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article-45347 Sat, 05 Jun 2021 10:56:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Mariées de force https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/kinderheirat-beenden/ Des millions d'enfants syriens et afghans sont exposés au risque de mariage forcé. Le Covid-19 a aggravé la situation : les parents ont souvent l'impression que marier leurs enfants est la seule solution pour échapper à la pauvreté. Nous avons nous aussi la responsabilité d'empêcher cela. Texte : Elisabeth Gebistorf, World Vision Suisse

Alors que différents pays se remettent lentement des effets de la pandémie du Covid-19, de nombreuses personnes gardent l'espoir d'un avenir meilleur. Pour les enfants syriens et afghans, cependant, la réalité est souvent sombre : « Certaines familles forcent leurs enfants, surtout les filles, à se marier tôt. Ils estiment que c'est nécessaire parce qu'ils ont perdu leur emploi et veulent gagner de l'argent grâce à leurs enfants », explique une jeune fille de 14 ans originaire de Herat, en Afghanistan.

L'avenir des filles et des garçons syriens et afghans était en jeu dès le départ. Après des décennies de conflits armés, de famine et de sécheresse/catastrophe, leur détresse a été aggravée par la pandémie : à mesure que les cas du Covid-19 et les confinements se sont multipliés, le nombre de mariages d'enfants a augmenté dans ces deux pays. En effet, le Covid-19 a fait perdre leur emploi à de nombreux parents et les mécanismes de protection des enfants ne fonctionnent plus. Afin de pouvoir continuer à subvenir aux besoins de la famille, les parents ne voient souvent pas d'autre solution que de marier leurs enfants. Avec chaque enfant marié, il y a un enfant de moins et une bouche affamée de moins à nourrir.

Fille syrienne avec enfant.Fatimah, originaire de Syrie, a été mariée de force.

La violence sexiste, en particulier dans les zones de conflit

Les jeunes filles, en particulier, sont vulnérables au mariage des enfants et à d'autres formes de violence fondée sur le sexe dans les endroits où il y a des conflits. Les conséquences sont immédiates, profondes et souvent intergénérationnelles. Comme le confirme Salma, 12 ans, « si une fille subit des pressions pour se marier, elle peut finir par penser à s'enfuir ou à se suicider. Elle peut espérer que quelqu'un l'aidera, mais si elle se marie, elle risque d'être battue ou de divorcer. »

Il est difficile de recueillir des données précises sur le mariage des enfants et d'autres violations des droits de l'enfant. Le Covid-19 et les restrictions permanentes d'accès et de mobilité exacerbent cette réalité, ce qui rend difficile pour les autorités de quantifier les souffrances et d'intervenir. La quasi-totalité des jeunes gens interrogés par World Vision 2020 en Syrie ont déclaré que la pratique du mariage précoce et forcé des filles a augmenté depuis le début du conflit en Syrie. Plus de 70 % d'entre eux ont cité les conflits et l'insécurité comme la principale cause. Les rapports officiels de la Syrie le confirment. Des rapports tout aussi choquants nous parviennent aujourd'hui d'Afghanistan, où les taux de mariage d'enfants ont empiré à cause du Covid-19 et du conflit qui y sévit.

Démystifier les causes

Il existe un réseau complexe de facteurs qui peuvent exercer une pression sur les familles pour qu'elles marient leurs filles. Il s'agit notamment de la situation économique, des inégalités entre les sexes profondément ancrées et des normes culturelles. Il est alarmant de constater que l'on n'accorde pas suffisamment d'attention à l'augmentation flagrante du nombre de mariages d'enfants, qui sont souvent considérés comme une « norme sociale ». En conséquence, la vie de millions de filles est affectée et les acteurs nationaux et internationaux ferment les yeux sur leur responsabilité de combattre le mariage des enfants et de protéger les enfants.

Enfants afghans assis ensemble.L'éducation pourrait sauver la vie de nombreux enfants. 

Manque d'éducation

Un autre facteur qui encourage le mariage des enfants est le manque d'éducation. Des idées anciennes et bien ancrées sur les rôles des hommes et des femmes et sur les droits en matière de santé sexuelle et reproductive sont transmises et adoptées à l'aveuglette. Il est essentiel de se rappeler qu'il n'est pas possible de briser la chaîne du mariage des enfants à travers les générations sans impliquer les communautés, en particulier les enfants. Ils doivent apprendre des informations vitales, c'est le seul moyen de sauver la vie de nombreux enfants.

Les conflits exacerbent la situation, ils ont une incidence directe sur les taux de mariage des enfants - tant pour les filles que pour les garçons en Syrie et en Afghanistan. L'insécurité ou la pauvreté s'insinuent pendant une crise, forçant d'innombrables enfants à se marier prématurément. Certains parents qui perdent des revenus voient dans le mariage le seul moyen de réduire les coûts et la charge financière pesant sur le reste de la famille. Une mère interrogée en Syrie a déclaré : « Avant la guerre, il n'était pas acceptable de marier les enfants, mais maintenant les familles se sentent obligées de le faire par désespoir. Dans les camps densément peuplés, il y a de la corruption dans la société, et il n'y a plus de barrières pour protéger les enfants. »

L'insécurité comme moteur des mariages d'enfants

Dans une perspective tout aussi douloureuse, un père syrien du nord-ouest a commenté le mariage des enfants comme une stratégie d'adaptation : « Je peux mourir à tout moment, à cause de la guerre ou pour toute autre raison. Donc il vaut mieux protéger ma fille. » Ce sentiment d'insécurité est un moteur du mariage des enfants. Les gens ressentent un grand stress et une grande anxiété et perdent peu à peu l'espoir que le conflit prenne fin. En Syrie et en Afghanistan, cette situation est extrêmement courante. Les parents ont alors recours à des pratiques telles que le mariage d'enfants pour tenter de protéger leurs enfants. Les conséquences à long terme de ces pratiques sont immenses pour les enfants : le mariage des enfants aggrave la pauvreté, provoque des déplacements répétés, l'analphabétisme et la limitation, le manque d'emplois sûrs, la malnutrition et toute une série d'agressions contre les femmes et les enfants.

La nécessité de prévenir les mariages d'enfants n'est pas nouvelle. Cependant, l'impact de la pandémie et l'insécurité qu'elle a engendrée renforcent l'urgence : un engagement mondial est nécessaire pour mettre fin aux mariages d'enfants en Syrie et en Afghanistan.

World Vision s'engage à protéger les enfants et à défendre leurs droits. En tant que sauveur ou sauveuse de l'enfance, vous nous soutenez activement dans cette démarche.

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article-45350 Sat, 05 Jun 2021 08:56:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Zur Heirat gezwungen https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/zur-heirat-gezwungen/ Millionen von syrischen und afghanischen Kindern sind von Zwangsheirat bedroht. Covid-19 hat die Situation noch verschlimmert: Oft haben die Eltern das Gefühl, dass die Verheiratung ihrer Kinder die einzige Lösung ist, um der Armut zu entkommen. Auch wir sind in der Verantwortung, dies zu verhindern. Text: Elisabeth Gebistorf, World Vision Schweiz

Derweil sich die verschiedenen Länder langsam von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erholen, hegen viele Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Für syrische und afghanische Kinder sieht die Realität jedoch oft schlecht aus: «Manche Familien zwingen ihre Kinder, vor allem die Mädchen, zu frühen Ehen. Sie haben das Gefühl, dass dies nötig ist, weil sie ihre Arbeit verloren haben und durch ihre Kinder Geld verdienen wollen», erzählt ein 14-jähriges Mädchen aus Herat in Afghanistan.

Die Zukunft der syrischen und afghanischen Mädchen und Jungen stand von Anfang an auf dem Spiel. Nach jahrzehntelangen bewaffneten Konflikten, Hungersnöten und Dürreperioden/Katastrophen, hat sich ihre Notlage durch die Pandemie noch weiter verschlimmert: Mit dem Anstieg der Covid-19-Fälle und den Lockdowns ist auch die Zahl der Kinderheiraten in diesen beiden Ländern angestiegen. Denn Covid-19 hat dazu geführt, dass viele Eltern ihre Arbeit verloren haben und die Mechanismen zum Schutz von Kindern nicht mehr funktionieren. Um die Familie noch versorgen zu können, sehen Eltern oft keinen anderen Ausweg mehr, als ihre Kinder zu verheiraten. Mit jedem verheirateten Kind muss ein hungriger Mund weniger ernährt werden.

Syrisches Mädchen mit KindFatimah aus Syrien wurde zwangsverheiratet.

Geschlechtsspezifische Gewalt insbesondere in Konfliktgebieten
Insbesondere junge Mädchen sind anfällig für Kinderheirat und andere Formen der geschlechtsspezifischen Gewalt an Orten, an denen es Konflikte gibt. Die Folgen sind unmittelbar, weitreichend und oft generationenübergreifend. Die 12-jährige Salma bestätigt dies: «Wenn ein Mädchen unter Druck gesetzt wird, zu heiraten, könnte sie am Ende daran denken, wegzulaufen oder Selbstmord zu begehen. Sie könnte hoffen, dass ihr jemand hilft, aber wenn sie doch verheiratet wird, kann es sein, dass sie geschlagen wird oder sich scheiden lässt.»

Genaue Daten über Kinderheirat und andere Kinderrechtsverletzungen sind nur schwer zu erheben. Covid-19 und die andauernden Zugangs- und Mobilitätsbeschränkungen verschärfen diese Realität noch und erschweren es den Behörden, das Leid mit Zahlen zu belegen und zu intervenieren. Fast alle jungen Menschen, die World Vision 2020 in Syrien befragte, berichteten, dass die Praxis der Früh- und Zwangsverheiratung von Mädchen seit dem Beginn des Syrien-Konflikts zugenommen hat. Mehr als 70 Prozent nannten als Hauptursache dafür den Konflikt und die Unsicherheit. Offizielle Berichte aus Syrien bestätigen dies. Ebenso schockierende Berichte kommen jetzt aus Afghanistan, wo sich die Kinderheiratsrate durch Covid-19 und den dortigen Konflikt verschlimmert hat.

Die Ursachen aufschlüsseln
Es gibt ein komplexes Geflecht von Faktoren, die Familien unter Druck setzen können, ihre Mädchen zu verheiraten. Dazu zählen die wirtschaftliche Situation, tief verwurzelte Geschlechterungleichheiten und kulturelle Normen. Erschreckenderweise wird dem eklatanten Anstieg der Kinderheiratsraten nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt – oft wird dies einfach als «soziale Norm» abgetan. Infolgedessen ist das Leben von Millionen von Mädchen betroffen und nationale und internationale Akteure verschliessen die Augen vor ihrer Verantwortung, Kinderheiraten zu bekämpfen und Kinder zu schützen.

Afghanische Kinder sitzen beisammen.Bildung könnte das Leben von vielen Kindern retten. 

Mangelnde Bildung
Ein weiterer Faktor, der Kinderheirat begünstigt, ist der Mangel an Bildung. Alte langjährige Vorstellungen über Geschlechterrollen und sexuelle und reproduktive Gesundheitsrechte werden unbesehen weitergegeben und übernommen. Es ist zentral, daran zu denken, dass es nicht möglich ist, diese Kette von Kinderheiraten über Generationen hinweg zu durchbrechen, ohne die Gemeinden und insbesondere die Kinder einzubeziehen. Sie müssen lebenswichtige Informationen lernen, nur so kann das Leben von vielen Kindern gerettet werden.

Konflikte verschlimmern die Situation, sie wirken sich unmittelbar auf die Kinderheiratsrate aus - sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen in Syrien und Afghanistan. Unsicherheit oder Armut schleichen sich während einer Krise ein und zwingen unzählige Kinder in eine vorzeitige Heirat. Manche Eltern, die ihr Einkommen verlieren, sehen in der Heirat die einzige Möglichkeit, die Kosten und die finanzielle Belastung für den Rest der Familie zu reduzieren. Eine in Syrien interviewte Mutter sagte: «Vor dem Krieg war es nicht akzeptabel, Kinder zu verheiraten, aber jetzt fühlen sich Familien aus Verzweiflung dazu gezwungen. In den dicht besiedelten Lagern herrscht Korruption in der Gesellschaft, und es gibt keine Schranken mehr, um Kinder zu schützen.»

Unsicherheit als Treiber der Kinderheiraten
Ähnlich schmerzhaft äusserte sich ein syrischer Vater im Nordwesten zur Kinderheirat als Bewältigungsstrategie: «Ich könnte jeden Moment sterben, wegen des Krieges oder aus irgendeinem anderen Grund. Also ist es besser, meine Tochter zu schützen.» Dieses Gefühl der Unsicherheit wirkt sich als Treiber von Kinderheiraten aus. Die Menschen erleben grossen Stress und Angst und verlieren langsam die Hoffnung auf ein Ende des Konflikts. In Syrien und Afghanistan kommt dies extrem häufig vor. Eltern greifen dann zu Praktiken wie der Kinderheirat in der Absicht, ihre Kinder zu schützen. Die langfristigen Folgen solchen Vorgehens sind für Kinder immens: Kinderheirat vertieft die Armut, verursacht wiederholte Muster von Vertreibung, Analphabetismus und Begrenztheit, Mangel an sicherer Arbeit, Mangelernährung und eine Reihe von Übergriffen auf Frauen und Kinder.

Die Notwendigkeit, Kinderheiraten zu verhindern, ist nicht neu. Die Auswirkungen der Pandemie und die damit verbundene Unsicherheit verstärken jedoch die Dringlichkeit: Um Kinderheiraten in Syrien und Afghanistan zu beenden, ist ein globales Engagement nötig.

World Vision setzt sich für Kinderschutz und Kinderrechte ein. Als Kindheitsretterin oder Kindheitsretter unterstützen Sie uns aktiv dabei.

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article-45346 Fri, 04 Jun 2021 02:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 World Vision ist UN-Partner für die Restaurierung der Ökosysteme https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/world-vision-ist-un-partner-fuer-die-restaurierung-der-oekosysteme/ World Vision ist offizieller Partner der UN-Dekade zur Restaurierung der Ökosysteme, die am 5. Juni startet. Die regenerative Wiederaufforstungsmethode FMNR (Farmer Managed Natural Regeneration) wird damit als effektive Methode anerkannt, um in grossem Stil degradierte Böden auf natürliche Weise und unter Einbindung lokalen Wissens wieder zu begrünen und aufzuforsten. Text: World Vision

Nachwachsende Bäume und Sträucher, die mit Hilfe von FMNR wieder zum Leben erweckt wurden, können auch auf Äckern integriert werden und somit Ernten vor Wind und Sonne schützen, Erosion und Verdunstung von Bodenfeuchtigkeit verhindern und den Aufbau nachhaltiger Anbausysteme fördern. Auch die Artenvielfalt (Biodiversität) wird wiederhergestellt, wenn Wälder wieder wachsen. Der Grundwasserspiegel kann steigen und zuvor versiegte Quellen können wieder sprudeln.

«Wir sind froh, dass wir von World Vision helfen können, mit der FMNR-Methode Landschaften wieder aufzuforsten», betont Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. «Wälder sind wichtig für die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder und das Überleben der Menschheit. Ich habe in Südäthiopien gesehen, wie sich das Leben vieler Menschen zum Positiven entwickelt hat. Ausgangspunkt hierfür war immer das Wachstum neuer Wälder.»

Tony Rinaudo, genannt der «Waldmacher» und Gewinner des Alternativen Nobelpreises, betont: «Wir müssen den unterirdischen Wald weltweit zum Leben erwecken. Eine zerstörte Natur hat massive negative Auswirkungen insbesondere auf unsere Kinder. Wenn wir nicht schnell handeln, werden wir die SDG-Ziele [ Sustainable Development Goals, Ziele für nachhaltige Entwicklung] nicht erreichen.»

Eine gesunde Umwelt ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Die UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen zielt darauf ab, die Zerstörung von Ökosystemen auf allen Kontinenten und in allen Ozeanen zu verhindern, aufzuhalten und umzukehren. Sie kann helfen, die Armut zu beenden, den Klimawandel zu bekämpfen und ein Massenaussterben zu verhindern.

«Wir brauchen jeden Einzelnen, jede Organisation, jedes Unternehmen und jede Regierung, damit wir es schaffen, dem Klimawandel etwas entgegen zu setzen», so Rinaudo. World Vision hat daher einen Aufruf gestartet, «Waldmacher» zu werden und Wälder wieder aufzuforsten. Rinaudo: «Niemand auf der Welt müsste hungern. Durch FMNR können riesige Teile der Erde wieder begrünt werden. Die Menschen müssen nur die Augen öffnen. Überall wachsen Bäume unter der Erde. Wälder bedeuten Leben.»

Das international tätige World Vision-Netzwerk wendet die revolutionäre Technik bereits in mehr als 25 Ländern an.

Stoppen Sie den Klimawandel: Werden Sie Waldmacherin und Waldmacher!

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article-45345 Wed, 02 Jun 2021 19:02:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Quatre roues pour Sacad https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/vier-raeder-fuer-sacad/ Sacad ne riait jamais quand les gens le voyaient. L'enfant de sept ans originaire du Somaliland se demandait souvent pourquoi il ne pouvait pas marcher comme les autres enfants de son âge. C'est l'histoire d'un garçon qui sera dépendant d'une aide extérieure pour le reste de sa vie et qui aujourd'hui, malgré toutes ses souffrances, arbore un sourire sur son visage. Texte : World Vision

Sacad a de graves handicaps physiques. "Il est tombé malade deux jours après sa naissance, a commencé à trembler sans arrêt et est tombé dans le coma. Je l'ai emmené à l'hôpital d'Hargeisa, où un neurologue lui a prescrit un médicament", raconte la mère de Sacad. Aujourd'hui encore, elle lui administre ce même médicament tous les jours. Et aujourd'hui encore, elle espère qu'un jour il se rétablira.

Dépendre de quelqu'un pour s'occuper de soi

Sacad vit dans un village situé à 80 kilomètres au sud-ouest de Hargeisa, au Somaliland. Comme d'autres enfants handicapés vivant dans des zones nomades, Sacad est confronté à de nombreux défis. Il ne peut pas marcher, manger ou utiliser sa main. En plus des dangers physiques et environnementaux auxquels il est confronté, il existe de nombreux autres obstacles à son développement : Par exemple, il y a un manque d'installations éducatives adaptées aux handicapés ou de matériel éducatif adapté aux handicaps spécifiques. Les aides à la mobilité sont également en nombre insuffisant. De plus, les personnes handicapées font l'objet de discriminations. En complément sont les défis économiques : Sacad compte sur quelqu'un pour assurer sa subsistance.

Lorsqu'un enfant souffre d'un handicap dans une famille dont les revenus sont faibles ou nuls, la vie des parents est encore plus difficile. Dans la plupart des cas, il y a un manque d'installations sanitaires appropriées ou de soins de santé spécialisés. Dans les contextes ruraux fragiles, les familles sont également souvent confrontées à des préjugés.

« Sacad ne peut ni parler ni marcher », raconte sa mère. « Il ne peut pas aller aux toilettes, manger ou se laver tout seul. Il a besoin de mon soutien tout le temps. Je ne peux pas faire mes autres tâches ménagères à cause de lui. Plus il grandit, plus il devient difficile pour moi de l'aider. J'avais l'habitude de le porter en ville ou à l'hôpital. Quand il est devenu plus lourd, j'ai commencé à utiliser une brouette », explique-t-elle tristement.

Sacad dans son nouveau fauteuil roulant.Sacad rayonne - il est visiblement heureux de la chaise roulante.

World Vision fournit une aide ciblée

Muhiyadin, membre d'un groupe de la communauté du village de Dacarta, a reconnu le problème et a pris des mesures. Il a appelé le numéro gratuit du système de feedback communautaire de World Vision. Il a demandé des fauteuils roulants, des déambulateurs et des cannes à coude pour les enfants et les adultes handicapés. Après une visite d'enquête sur le site, World Vision, en collaboration avec le Réseau d'action pour les personnes handicapées du Somaliland (DAN) a rapidement pris des mesures : huit enfants des zones rurales, dont Sacad, et un homme âgé ont reçu des fauteuils roulants, une canne coudée et un déambulateur pour les aider à se déplacer. « Ce fauteuil roulant m'aidera à déplacer Sacad facilement dans la maison, ou lorsque nous irons en ville et à l'hôpital si nécessaire. Je remercie World Vision pour son soutien, c'est très utile pour moi et pour mon fils », a déclaré avec joie la mère de Sacad.

En tant qu'organisation de protection de l'enfance, World Vision sait combien il est important de soutenir les enfants/personnes handicapées, en particulier dans les zones rurales. Ils font partie des personnes les plus vulnérables de ces communautés. World Vision s'engage à inclure les personnes handicapées dans tous les programmes proposés par l'organisation caritative. 

Aidez à soutenir les enfants défavorisés.

Faites un don maintenant !

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article-45349 Wed, 02 Jun 2021 17:02:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Vier Räder für Sacad https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/vier-raeder-fuer-sacad-1/ Sacad lachte früher nie, wenn man ihn sah. Oft fragte sich der Siebenjährige aus Somaliland, warum er nicht wie andere Kinder seines Alters laufen konnte. Das ist die Geschichte eines Jungen, der ein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen sein wird und heute trotz allem Leiden ein Lachen auf dem Gesicht trägt. Text: World Vision  Sacad hat schwere körperliche Behinderungen. «Er wurde zwei Tage nach der Geburt krank, fing an, ununterbrochen zu zittern – schliesslich fiel er ins Koma. Ich brachte ihn in ein Krankenhaus in Hargeisa, wo ihm ein Neurologe ein Medikament verschrieb», erzählt Sacads Mutter. Noch heute verabreicht sie ihm eben jenes Medikament täglich. Und noch heute hofft sie darauf, dass er eines Tages wieder gesund wird. 

Angewiesen darauf, dass jemand für einen sorgt
Sacad lebt in einem Dorf 80 Kilometer südwestlich von Hargeisa in Somaliland. Wie andere Kinder mit Behinderungen, die in nomadischen Gebieten leben, sieht Sacad sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Er kann nicht laufen, nicht essen und auch seine Hand nicht benutzen. Nebst den physischen und umweltbedingten Gefahren, denen er damit ausgesetzt ist, gibt es noch viele weitere Barrieren, die seine Entwicklung behindern: Es mangelt beispielsweise an behindertengerechten Bildungseinrichtungen oder den spezifischen Behinderungen angepassten Unterrichtsmaterial. Auch Mobilitätshilfen sind Mangelware. Zudem werden Menschen mit Behinderungen diskriminiert. Hinzu kommen die wirtschaftlichen Herausforderungen: Sacad ist darauf angewiesen, dass jemand für seinen Lebensunterhalt sorgt. 

Wenn in Familien, die nur ein geringes oder gar kein Einkommen erwirtschaften, ein Kind eine Behinderung hat, erschwert dies das Leben der Eltern zusätzlich. Meist fehlen geeignete Gesundheitseinrichtungen oder eine spezialisierte Gesundheitsversorgung. In ländlichen fragilen Kontexten haben die Familien oft auch mit Vorurteilen zu kämpfen.

«Sacad kann weder sprechen noch gehen», erzählt seine Mutter. «Er kann nicht alleine auf die Toilette gehen, essen oder baden. Er braucht ständig meine Unterstützung. Ich kann wegen ihm meine anderen Hausarbeiten nicht erledigen. Je grösser er wird, desto schwieriger wird es für mich, ihm zu helfen. Früher habe ich ihn in die Stadt oder ins Krankenhaus getragen. Als er schwerer wurde, fing ich an, eine Schubkarre zu benutzen», erklärt sie traurig.

Sacad im neuen Rollstuhl.Sacad strahlt – er freut sich sichtlich über den Rollstuhl.

World Vision hilft gezielt 
Muhiyadin, ein Mitglied einer Gruppe von Gemeindemitgliedern in Dacarta Village, erkannte das Problem und wurde aktiv. Er rief die gebührenfreie Nummer des Community Feedback Systems von World Vision an. Er bat um Rollstühle, Gehhilfen und Ellenbogenstöcke für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen. Nach einem Erkundungsbesuch vor Ort wurde World Vision in Zusammenarbeit mit dem Somaliland Disability Action Network (DAN) schnell aktiv: Acht Kinder in ländlichen Gebieten, darunter auch Sacad, sowie ein älterer Mann erhielten Rollstühle, einen Ellbogenstock und eine Gehhilfe, damit sie sich leichter fortbewegen können.  «Dieser Rollstuhl wird mir helfen, Sacad leicht im Haus zu bewegen, oder wenn wir in die Stadt fahren und bei Bedarf ins Krankenhaus. Ich danke World Vision für die Unterstützung, das ist sehr hilfreich für mich und für meinen Sohn», freut sich die Mutter von Sacad.

Als Kinderhilfsorganisation weiss World Vision, wie wichtig die Unterstützung von Kindern/Menschen mit Behinderungen vor allem in ländlichen Gebieten ist. Sie gehören zu den Schwächsten in diesen Gemeinschaften. World Vision engagiert sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in all den durch das Hilfswerk angebotenen Programmen.

Helfen Sie mit, benachteiligte Kinder zu unterstützen.

Spenden Sie jetzt! 

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article-45343 Wed, 02 Jun 2021 15:30:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Papadum aus Bangladesch https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/papadum-aus-bangladesch/ Papadum ist ein sehr dünner frittierter Fladen, der traditionell aus Urdbohnenmehl zubereitet wird. Die knusprigen Fladen werden häufig als Beilage oder Zwischenmahlzeit gereicht. Auch bei uns sind Papadums aus den Supermärkten kaum mehr wegzudenken. Mit diesem Rezept können Sie die Papadums auch sehr einfach selbst zubereiten. Viel Spass beim Ausprobieren:

 

Zutaten

  • 160 g Mehl (wahlweise Kichererbsen, Reis- oder Linsenmehl) 
  • 60 ml Wasser 
  • ¾ TL Salz 
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen 
  • ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (optional)
  • Öl (wahlweise Raps-, Gemüse- oder Erdnussöl) 

 

Anleitung

  • Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Alle Zutaten in einer grossen Schüssel vermischen, bis sich ein klebriger Teil bildet.
  • Den Teig auf eine saubere Arbeitsfläche sechs bis sieben Minuten lang kneten, bis er glatt ist. Um zu verhindern, dass der Teig klebt, die Hände bei Bedarf leicht mit Öl oder Mehl bestreichen, aber achten Sie darauf, den Teig nicht zu durchnässen.
  • Wenn der Teig glatt und ein wenig dehnbar ist, rollen Sie ihn so dünn wie möglich aus, möglichst ohne ihn zu zerreissen.
  • Mit einer Ringform, Ausstechform oder einem Messer den Teig in etwa handgrosse Kreise schneiden. 
  • Die Kreise auf ein Backblech auslegen und etwa 5-8 Minuten zum Trocknen in den Ofen geben.
  • Das Öl etwa einen Zentimeter tief bei mittlerer bis hoher Temperatur in einer grossen Pfanne erhitzen. 
  • Wenn das Öl ausreichend erhitzt ist (vorher mit einem kleinen Stück Teig testen), die Papadum-Scheiben vorsichtig hineinschieben. Sie werden sich aufblähen und schnell Blasen werfen.
  • Eine Zange bereithalten, um die Papadums nach 30 bis 45 Sekunden umzudrehen und herauszunehmen.
  • Die ausgebackenen Papadums zurück auf das Backblech in den Ofen und warmhalten, bis alle fertig sind.  
  • Papadums anschliessend auf einen mit Papiertüchern ausgelegten Teller geben, um überschüssiges Öl zu entfernen.
  • Abkühlen lassen und wahlweise direkt geniessen oder in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

 

Wir wünschen «än Guete»!

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article-45344 Wed, 02 Jun 2021 15:30:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Dolma aus dem Irak https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/dolma-aus-dem-irak/ Dolma ist ein Rezept für gefülltes Gemüse, für das es im Nahen Osten, in der Türkei, auf dem Balkan und in Zentralasien zahlreiche Variationen gibt. Die irakische Dolma-Füllung besteht typischerweise aus Kurz- oder Mittelkornreis, gemischt mit gemahlenem Lamm (oder Rind), fein gewürfeltem Gemüse, Tomatenmark, Granatapfelmelasse und Gewürzen. Viel Spass beim Zubereiten:

 

Zutaten

  • 1 gehackte Knoblauchknolle
  • ½ kg ausgehöhlte Zwiebeln
  • 3 ausgehöhlte grüne Paprikaschoten
  • ¼ kg ausgehöhlte Zucchini
  • ¼ ausgehöhlte Aubergine
  • ¼ kg Weinblätter
  • 1 Dose passierte Tomaten
  • 260 g gekochter Reis
  • ½ kg gewürfeltes Steak
  • 3 TL Piment
  • 2 Brühwürfel
  • 240 ml Sumach-Saft (Sumach gemischt mit Wasser)

 

Anleitung

  • In einer grossen Schüssel Piment, Reis, gehackter Knoblauch, passierte Tomaten, Fleisch- und Brühwürfel vermengen.
  • Die ausgehöhlten Zwiebeln, Zucchini, grünen Paprika und Auberginen mit dieser Masse füllen.
  • Das gefüllte Gemüse nebeneinander in einem grossen Topf legen.
  • Für die Weinblätter einen kleinen Teil der Füllung mittig platzieren, die Seiten einklappen und fest zu einem fingerdicken Röllchen aufrollen. Anschliessend die gefüllten Weinblätter auf das Gemüse im Topf schichten.
  • Den Sumach-Saft über das gefüllte Gemüse giessen und den Topf schliessen.
  • Den Topf unter hoher Temperatur zum Kochen bringen, anschliessend bei niedriger Hitze 45 Minuten lang köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  • Nach dem Garen den Deckel vom Topf nehmen und das gefüllte Gemüse 10 Minuten lang abkühlen lassen.
  • Das gefüllte Gemüse aus dem Topf nehmen und auf einer grossen Platte auslegen.
  • Das Dolma mit einem Joghurtgetränk servieren.

 

Wir wünschen «än Guete»!

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article-45342 Wed, 02 Jun 2021 15:15:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Mundyoli aus Sambia https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/mundyoli-aus-sambia/ Mundyoli ist ein köstliches Gericht aus Sambia und besteht aus Erdnüssen und getrockneten Kürbisblättern. Erdnüsse oder auch Groundnuts, wie sie in Sambia genannt werden, sind eine leckere und gesunde Proteinquelle. Um grünes Blattgemüse haltbar zu machen und die Nährstoffe zu bewahren, wird es von den Familien direkt nach der Ernte getrocknet. Für das Mundyoli werden Erdnüsse und getrocknete Kürbisblätter zu einem feinen Pulver zerstossen und zusammen über einem Feuer gekocht. Die Familien im Süden Sambias geniessen Mundyoli zum Mittagessen mit einer Beilage aus gekochtem grünen Gemüse und einer grosszügigen Portion Nshima – einem Brei aus Maismehl. Viel Spass beim Zubereiten:

 

Zutaten

  • 170 g Babyspinat
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 60 - 120 ml Wasser
  • 2 TL Olivenöl
  • Salz
  • Knoblauchpulver

 

Anleitung

  • Spinat in Olivenöl kurz anbraten, bis er zusammenfällt.
  • Den angebratenen Spinat zusammen mit der Erdnussbutter in eine Küchenmaschine pürieren, bis die Masse fein gehackt, aber noch etwas stückig ist.
  • Die pürierte Mischung in einen Kochtopf geben und das Wasser hinzufügen. Sollte die Masse zu dickflüssig sein, noch etwas mehr Wasser hinzugeben.
  • Den Topfinhalt zum Kochen bringen.
  • Mit Salz und Knoblauch abschmecken.

 

Einzeln oder mit einer Beilage Ihrer Wahl servieren, beispielsweise Reis.  Wir wünschen «än Guete»!

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article-45339 Tue, 01 Jun 2021 02:00:00 +0200 47.4026392 8.616362200000026 Käsegebäck aus Syrien https://www.worldvision.ch/de/aktuelles/newsroom/news/kaesegepaeck-aus-syrien/ Dieses würzige Käsegebäck trägt zur Ernährung von 30'000 syrischen Flüchtlingskindern in den Flüchtlingslagern Za'atari und Azraq in Jordanien bei, wo World Vision in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm WFP das Programm «Gesunde Mahlzeiten» anbietet. Die tägliche Mahlzeit besteht aus einem Käsegebäck, einer Gurke und einem Stück Obst. Diese Mahlzeit ist nicht nur nahrhaft, sondern auch einfach zuzubereiten.  Viel Spass beim Ausprobieren!


Zutaten

  • 150g Monterey Jack oder Feta-Käse
  • 150g Ricotta-Käse
  • 3 Frühlingszwiebeln, grob zerkleinert
  • 190g italienische Petersilie, gehackt
  • 3 Eier
  • 3 EL Wasser
  • eine Rolle Blätterteig
  • Mehl zum Ausrollen des Teigs
  • Sesamsamen zum Bestreuen (optional)

 

Anleitung

  • Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad vor.
  • Mixen Sie Käse, Petersilie, Frühlingszwiebeln und ein Ei, bis Sie eine glatte Masse erhalten.
  • Schneiden Sie mit einem Messer Kreise mit einem Durchmesser von ca. 5 cm aus dem Teig aus.
  • Geben Sie ca. einen Esslöffel der Käse-Masse auf jeden Teigkreis.
  • Geben Sie die zwei verbleibenden Eier und das Wasser in eine kleine Schüssel und rühren Sie, bis eine helle Masse entsteht.
  • Bestreichen Sie die Ränder jedes Teigrondells mit der Eier-Wasser-Masse und drücken Sie dann die Seiten zusammen, sodass sie sich überlappen und ein Dreieck bilden (siehe Bild).
  • Bestreichen Sie die Oberseite mit der restlichen Eier-Wasser-Masse.
  • Legen Sie die Dreiecke mit etwas Abstand zueinander auf ein Backblech. Sie können die Gebäcke jetzt optional auch mit etwas Sesamsamen bestreuen.
  • Die Gebäcke in der Ofenmitte ca. 25 Minuten backen, bis sie aussen goldbraun und innen durchgebacken sind.
     

Wir wünschen «än Guete»!

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