«WIR SIND EINFACH NUR HAPPY, UNSER PATENKIND BESUCHT ZU HABEN»

24. Mai 2019

Dominikanische Republik: 4 lachende junge Menschen mit World-Vision-T-Shirts und Toblerone-Schokolade

PATENBESUCH IN DER DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK: UNSERE KOLLEGEN VON WORLD VISION FREUEN SICH ÜBER DAS GASTGESCHENK AUS DER SCHWEIZ.

Text: Maja Bachmann, Patin bei World Vision

Das Treffen mit der Familie unseres Patenkinds war das Highlight unserer Karibik-Reise, obwohl der Besuch uns auch ein wenig traurig stimmte. Die Privilegien, die wir in der Schweiz geniessen, sind für die Menschen vor Ort unzugänglich und uns wurde einmal mehr bewusst, wie gross die Schere zwischen Reichtum und Armut ist. Wir sind so froh, dass wir Johanni, ihre Mutter und kurz auch einen ihrer Brüder kennenlernen durften. Unsere Verbindung wird dadurch noch viel enger, als wenn man sich nur schreiben kann. 

«Man sieht, wo die Gelder investiert werden»
Wie vereinbart wurden wir am 4. April pünktlich vom sympathischen Taxiunternehmer Christian am Schiffsterminal abgeholt. Die Fahrt ging zunächst ins World Vision-Büro. Der Programmleiter Oktavio, die Patenbetreuerin Yocasta und alle anderen Mitarbeitenden haben uns sehr, sehr herzlich empfangen. Bevor wir Johanni und ihre Mutter kennenlernten, konnten wir uns noch ein wenig über die Arbeit von World Vision austauschen. Das Treffen mit Johanni war dann äusserst emotional und herzlich – einfach wunderschön. 

Dominikanische Republik: Im Innenhof des World Vision-Büros begrüsst eine Mutter mit ihrer Tochter World-Vision-Mitarbeiterinnen und eine Patin aus der Schweiz.DER GROSSE MOMENT: PATENKIND JOHANNI UND IHRE MUTTER (MITTE) TREFFEN IM WOLD VISION-BÜRO EIN.

Wir sind beeindruckt, was World Vision vor Ort für die Menschen leistet. Trotz der beschränkten Zeit bekamen wir einen guten Einblick über die Verhältnisse. Wir haben zum Beispiel auch die Direktorin von Johannis Schule kennengelernt. Man sieht 1:1, wo die Gelder investiert werden.
Das gemeinsame Mittagessen und der Austausch mit der Familie und den Mitarbeitenden hat uns viel Freude gemacht und wir hatten Zeit, uns gegenseitig noch besser kennen zu lernen. Der Bevölkerung ist sehr bewusst, woher die Unterstützung kommt. Es wurde immer wieder betont, dass diese Einrichtungen erst durch Spendengelder ermöglicht werden können.

Dominikanische Republik: Eine Familie (Mutter, Tochter, Sohn) teilen sich mit der Schweizer Patin und einer lokalen World Vision-Mitarbeiterin eine grosse Pizza. Alle sitzen um einen Tisch herum.
FRÖHLICHER MITTAGSPLAUSCH: BEI PIZZA UND GETRÄNKEN LERNEN WIR DIE FAMILIE VON JOHANNI BESSER KENNEN.

Umweltschutz: Hilfswerke stehen in der Pflicht
Eine Sache möchten wir World Vision doch noch nahelegen – wir haben das auch vor Ort getan: Lehrt die Kinder und Erwachsenen, keinen Müll liegen zu lassen. Wir wissen z.B. von Brasilien, dass «Recycling» in Schulen ein grosses Thema ist. Dadurch können die Kinder ihren Eltern vermitteln, warum und wie Abfall zu sammeln und zu entsorgen ist. Wir wissen nicht, welche Entsorgungssysteme es gibt, aber es wäre schön, wenn die Hilfswerke sich mit diesem Thema intensiv auseinandersetzen. 

Eine saubere und sichere Umgebung für Kinder ist eines unserer zentralen Ziele. Auch dafür setzten wir uns in unseren Entwicklungsprojekten ein. Möchten auch Sie uns bei unserer Arbeit unterstützen? 

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