Welternährungstag: Haiti droht eine Hungersnot

14. Oktober 2016

zerstörte Bananen-Plantagen in Haiti nach Hurrikan Matthew

Hurrikan Matthew hat in Haiti riesige Bananen-Plantagen zerstört und zahlreiche Ernten vernichtet. Der Bevölkerung droht eine Ernährungskrise.

Das Klima verändert sich. Aus diesem Grund müssen sich auch die Landwirtschaft und Ernährung verändern. Kleinbauern sind zwar grosse Lebensmittelhersteller, machen andererseits aber auch fast 75 % der weltweit Hungernden aus. Die Konsequenzen des Klimawandels – z. B. häufigere und stärkere Dürren oder Überschwemmungen und heftige Stürme wie auf Haiti – sind gewaltig für die landwirtschaftliche Produktion. Ausbleibende Ernten und zerstörte Felder führen zu einer Verbreitung des Hungers unter den ohnehin schon am meisten benachteiligten Menschen. Jedes 7. Kind weltweit ist unterernährt.

Partnerschaft mit Gewinner des Welternährungspreises
Das Kinderhilfswerk World Vision fordert deshalb, vermehrte Investitionen in die Widerstandsfähigkeit von Kleinbauern gegen den Klimawandel zu tätigen. Solche Investments zahlen sich aus – in sozialer, ökologischer und auch wirtschaftlicher Hinsicht. World Vision arbeitet dafür unter anderem mit Dr. Howard Bouis, dem diesjährigen Gewinner des Welternährungspreises, zusammen. Bouis schuf HarvestPlus und gilt als Wegbereiter eines multi-institutionellen Ansatzes der Biofortifikation, ein Prozess der Anreicherung von Nahrungspflanzen mit lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralien durch selektive Züchtung.

Aktuell sind von den Auswirkungen El Niños weltweit rund 60 Millionen Menschen betroffen. 5 Milliarden US-Dollar werden für dringende Nothilfemassnahmen sofort benötigt. Bisher wurden nur 1,9 Milliarden US- Dollar zur Verfügung gestellt. Nach dem Hurrikan auf Haiti befürchten Spezialisten aufgrund der Ernteverluste eine Ernährungskrise.

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