Tag der Menschenrechte: Erfolge von World Vision

10. Dezember 2014

Vannak mit ihrer Geburtsurkunde

Dank der Geburtsurkunde hat die siebenjährige Vannak Zugang zu Grundrechten wie Gesundheitsvorsorge, Bildung und Schutz.

Zwangsheirat, fehlende Geburtsurkunden oder schlechte Gesundheitsversorgung: Das sind nur drei Verletzungen von Menschenrechten, die weltweit Millionen von Menschen erfahren – die Liste könnte beliebig ergänzt werden. World Vision setzt sich auf internationaler Politikebene als auch in den Entwicklungsprojekten für die Einhaltung der Menschenrechte ein, sodass Kinder und ihre Familien in Würde leben können.

Erfolge gegen Zwangsheirat
Bangladesch hat weltweit die höchste Rate an Frauen, die vor ihrem 15. Lebensjahr heiraten. Um Kindern ein Leben frei von Misshandlung, Unterdrückung und Diskriminierung zu ermöglichen, arbeitet World Vision Bangladesch mit religiösen Führern, wie beispielsweise Imamen zusammen. Diese werden dahingehend geschult, dass sie in persönlichen Gesprächen mit ihren Gemeindemitgliedern als auch in ihren Predigten auf die negativen Auswirkungen von Zwangsheiraten hinweisen. So wurden bereits mehr als eine Million Menschen über die Problematik aufgeklärt. Zudem konnten Vertreter der Regierung davon überzeugt werden, dass der Staat Kinder vor Zwangsheirat schützen muss. «Die Arbeit von World Vision Bangladesch wird Millionen von Kindern zugutekommen», ist sich Charles Badenoch, zuständig für den Bereich Kinderrechte und Kinderschutz bei World Vision, sicher.

Verbesserte Gesundheitsversorgung für Kleinkinder weltweit
Auf internationaler Ebene konnte World Vision einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit von Neugeborenen leisten. An der Versammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai wurde zusammen mit Partnerorganisationen der «Every Newborn Plan» vorgestellt. Dieser verpflichtet die Staaten, in eine bessere Gesundheitsversorgung für Neugeborene zu investieren und alle Kleinkinder zu registrieren. Ohne Geburtsurkunde haben Kinder oft keinen Zugang zu Grundrechten wie Gesundheitsvorsorge, Bildung und Schutz. Der Aktionsplan wurde von allen 194 anwesenden Staaten unterzeichnet. «Egal ob auf der grossen internationaler Politikbühne oder im Kleinen in unseren Entwicklungsprojekten: Dank dem Einsatz von World Vision für die Kinderrechte wird das Leben der Schwächsten in unserer Gesellschaft positiv verändert», erklärt Charles Badenoch.

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