MEIN ZUHAUSE IN SIMBABWE

3. Mai 2019

Simbabwe: Eine Mutter hält ihre kleine Tochter im Arm und blickt sie strahlend an. Hinter ihnen sind Büsche und eine Lehmhütte zu erkennen.

STOLZE MUTTER: THAWEYE (18) MIT IHRER EINJÄHRIGEN TOCHTER CANDICE.

Text & Bilder: Tamara Fritzsche, World Vision Schweiz

«Ein Kind zu haben ist ein grosser Segen. Aber Mutter zu sein bringt auch viele Herausforderungen. Als Mutter ist es meine Aufgabe auf mein Kind aufzupassen, es gesund zu halten, zu ernähren und mit ihm zu spielen. Das ist nicht einfach, denn die nächste Wasserstelle ist weit weg. Ich hoffe, dass sich durch die Unterstützung von World Vision das Leben für uns und die ganze Region verbessert», erzählt uns Thaweye.

Für die Frauen im Ort gibt es immer viel zu tun. Das weiss auch Thaweyes eigene Mutter. Um fünf Uhr morgens steht die junge Grossmutter auf, kocht für die Familie, macht die Wäsche, erntet Getreide und hilft den Kindern bei den Schulaufgaben. Hinzukommen die langen Wege, die sie bis zur nächsten Wasserstelle zurücklegen muss, um überhaupt kochen und Wäsche waschen zu können.

Thaweyes Mutter zeigt uns ihre sauber aufgeräumte Küche.

 

Töpfe, Speiseöl und Hirse: In Grossmutter Thayewes Küche hat alles seinen Platz. Über dem Feuer kocht die Familie Tee oder Satsa, ein typisch simbabwisches Gericht aus Hirsebrei.

 

Blick auf den Hof der 14-köpfigen Familie: In den kleinen Lehmhütten leben zehn Frauen und vier Männer.

 

Thaweye hofft, dass sich durch das Patenschaftsprogramm das Leben für die ganze Region verbessert und damit auch das Leben ihrer Tochter.

 

Die Hühner werden gelegentlich verkauft, um die Schulgebühren der Kinder bezahlen zu können: umgerechnet 20 Franken pro Semester inklusive einer Schuluniform.

 

Eine Hütte auf der Hütte: Wer dieses Kreidekunstwerk gemalt hat, haben wir leider nicht herausfinden können.

 

Der Esel ist eine grosse Unterstützung bei der täglichen Arbeit der Familie.

 

Wertvoll: Candices weniges Spielzeug.

 

Der Südwesten Simbabwes ist eine der wasserärmsten Regionen des Landes. Die Menschen leben hauptsächlich von der Landwirtschaft und haben mit häufigen Dürrezeiten zu kämpfen. Schulkinder laufen oft mehrere Kilometer in die Schule. Auch Sie können helfen:

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