Mali: Wirksam die Verbreitung des Coronavirus verlangsamen

19. März 2020

Ein afrikanisches Mädchen zeigt den Umstehenden, wie man die Hände richtig und mit Seife wäscht.

Ein Mädchen zeigt den Umstehenden, wie man die Hände richtig und mit Seife wäscht.

Autor: Michael Arunga, World Vision Mali

Schon bevor Corona ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt ist, war die Sensibilisierung der Bevölkerung für richtige Körperhygiene zum Schutz vor Infektionskrankheiten ein zentrales Thema in unseren Projekten. Zu den Standardmassnahmen zählen die Verwendung von sauberem Wasser, Seife und zahlreiche Schulungen, in denen die Menschen angeleitet werden, ihre Hände richtig zu waschen. In Zeiten von Corona intensiviert World Vision Mali die Hygieneprogramme und bereitet sich mit zusätzlichen Massnahmen vor.

«Gesundheit ist einer unserer Schlüsselbereiche. Basierend auf der Notfallplanung, mit der wir uns auf COVID-19 vorbereiten, haben wir bereits Massnahmen eingeleitet, um Hygienekits an strategischen Standorten wie unseren eigenen Büros, Schulen, Gesundheitseinrichtungen und sogar Flughäfen zu verteilen», sagt Simon Mane, der Leiter des Bereichs Not- und Katastrophenhilfe von World Vision Mali.

Hygiene im Flüchtlingslager
In Zentral-Mali, wo der schon lange andauernde Konflikt zu einem Anstieg von Binnenvertriebenen geführt hat, plant World Vision, Händewaschanlagen an strategischen Standorten zu platzieren und die Vertriebenen in deren Anwendung zu schulen.

«Diese Massnahmen sind strategisch sehr wichtig, da Tausende von Vertriebenen in Lagern leben, in denen World Vision Mali und andere humanitäre Organisationen Hilfsdienste anbieten», sagt Simon.

Viele Länder in Afrika sind jetzt gerade dabei, offensive Kampagnen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu starten. Die bereits implementierten Gesundheitsprogramme von World Vision Mali, zu denen insbesondere die Verbesserung der Hygienestandards gehört, können entscheidend zur verzögerten Ausbreitung des Corona-Virus beitragen.

Zusammen gegen COVID-19: Die ganze Welt erlebt derzeit eine Ausnahmesituation – das Corona-Virus stellt unser Leben auf den Kopf. Für uns verändert sich der Alltag drastisch, aber für die Ärmsten dieser Welt bedeutet der Ausbruch eine Katastrophe. Auch Sie können helfen!

 

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