IN EINEM SCHULTAG UM DIE WELT

11. September 2018

Hurra, die Schulranzen sind da! Diese Kinder in Sambia freuen sich über Rucksäcke und Schulmaterialien, die sie von grosszügigen World Vision-Spendern bekommen haben.


Frühstück in Kenia



Früh am Morgen trinkt Kamama eine Tasse heissen Tee und isst Chapatis, ein lokales Fladenbrot. Danach heisst es: Ab in die Schule. Kamama ist fünf Jahre alt und ein World Vision-Patenkind. Sie lebt im Projekt Mtelo in Kenias «West Pokot County». Hier an der Grenze zu Uganda, hat World Vision zusammen mit der lokalen Bevölkerung ein Wasserversorgungssystem errichtet, das Kamamas Schule, die Gesundheitsklinik und die ganze Nachbarschaft mit sauberem Wasser versorgt.

Morgenämtli in der Mongolei



Nach dem Frühstück, noch bevor sie sich auf den Weg zur Schule macht, hilft Anujin ihren Eltern beim Holzsammeln. Die 10-Jährige lebt mit ihrer Familie in Altanbulag, einer Region in der nördlichen Mongolei. Ihr Ämtli am Morgen nimmt nur einen kleinen Teil ihrer Zeit in Anspruch – die meiste Zeit verbringt sie in der Schule. Das ist nicht selbstverständlich: Viele Mädchen in der Mongolei werden durch die tägliche Hausarbeit vom Schulbesuch abgehalten. Anujin ist Patenkind und ihre Familie hat – wie alle im Projektgebiet – von der Landwirtschaftsschulung und den Wasserprogrammen in Altanbulag profitiert. Damit ist der Schulbesuch für Anujin und ihre Freunde gesichert.

Mit dem Velo zur Schule in Kambodscha



Kurz bevor Udoms Patenschaft 2015 zu Ende ging, sandte ihm seine Patin noch ein wunderbares Geschenk: ein Velo! Dank dem Drahtesel schafft Udom seinen rund 11 Kilometer langen Schulweg heute im Handumdrehen. 2015 konnte das Entwicklungsprojekt in die Verantwortung der Dorfgemeinschaft übergeben werden. Seine Patin hat bei Udom jedoch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie ermutigte ihn, in der Schule sein Bestes zu geben, und er hat sich ihren Ratschlag zu Herzen genommen: «Meine Bildung ist mir wichtig, denn ich will nicht in den Reisfeldern arbeiten», sagt er. «Ich will eine gute Bildung und einen guten Beruf mit einem anständigen Lohn.»

Rechenstunde in Ruanda



Ein kleines Mädchen übt Zahlenschreiben auf der Wandtafel in einer Primarschule in Ruanda. Mit der Hilfe vieler Spenderinnen und Spender hat World Vision in Zusammenarbeit mit der Regierung Ruandas ihre Schule und ihr Dorf mit frischem Wasser versorgt. Eine 6,8 Kilometer lange Pipeline versorgt fast 6000 Personen in 14 Dörfern. Darunter sind 481 Patenkinder.

Gartenunterricht in Nicaragua



World Vision-Mitarbeiter Victor Garcia untersucht zusammen mit Kindern der Ruben Dario-Schule in Nicaragua das Wachstum der Kürbispflanzen. Anhand des Schulgartens lernen Kinder und Eltern, wie sie gesunde Nahrungsmittel anpflanzen können. Es wachsen bereits Rüebli, Gurken, Zwiebeln, Tomaten und noch vieles mehr. «Wir versuchen, die Ernährungsgewohnheiten von Familien in ländlichen und städtischen Gebieten zu verbessern», sagt Victor.

Mittagessen in Nordkorea



Es ist Mittagszeit im Yokchon-Kindergarten in Nordkorea. Der fünfjährige Gwan schlürft seine Nudeln. Das Weizenmehl, das für die Herstellung seiner Nudeln verwendet wurde, hat World Vision zur Verfügung gestellt.

Grosse Pause in China



Chen spielt mit seinem Freund im Hof seiner Schule, sie liegt in der Provinz Yunnan in China. Das Patenkind ist 11 Jahre alt und sein Lieblingsfach ist Mathematik. World Vision hat die Basketballkörbe zusammen mit den Velos und anderen Spielsachen gespendet, damit die Kinder spielen und sich frei ausdrücken können.

Robotik-Klub in Armenien



Die sechzehnjährige Anahit Harutyunyan ist mit vollem Eifer beim World Vision LEGO- Robotik-Klub Dabei. Der Klub im Armenischen Amaisa wurde gegründet, um Jugendlichen in abgelegenen Gebieten mit moderner IT-Technik vertraut zu machen und ihnen damit eine Perspektive für ihre berufliche Entwicklung zu verschaffen. Die Arbeit im Klub hebt den Selbstwert der benachteiligten Jugendlichen: Sie lernen, kniffelige Programmieraufgaben erfolgreich zu lösen. Ausserdem arbeiten Mädchen und Buben Seite an Seite, wobei geschlechtsspezifische Vorurteile aus dem Weg geräumt werden. Der Klub hat 26 Mitglieder, die sich dank World Vision-Spendern unentgeltlich Programmier- und Robotik-Wissen aneignen können.

Mit dem Bus nach Hause im Libanon



Flüchtlingskinder aus Syrien oder dem Irak auf dem Heimweg von ihrem Einschulungsprogramm. Spezielle Zentren zur frühkindlichen Bildung bereiten Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren auf ihre Einschulung vor. In bunt geschmückten Schulzimmern lernen sie Arabisch und Englisch, Zahlen, Wochentage, Monate und Jahreszeiten. Auch persönliche Hygiene, Problemlöseverhalten und der Umgang mit andern sind wichtige Themen. Die Kinder singen, malen und basteln, spielen draussen und bekommen Snacks. Sie sind meist zu jung, um sich an ihre Heimat zu erinnern, leben in ärmlichen Verhältnissen und sind oft Gewalt oder Ausbeutung ausgesetzt. Das Kinderzentrum ist eine Oase, die ihnen einen Teil ihrer Kindheit zurückgibt.

Hausaufgaben in Bolivien



Rocio, 11 Jahre alt, macht bei Kerzenschein ihre Hausaufgaben. Das Patenkind ist im bolivianischen Colomi zuhause, wo World Vision 2010 ein Patenschaftsprogramm ins Leben rief. Auf der Agenda des Projektplans steht unter anderem, die Unterernährung bei Kindern zu bekämpfen, den Zugang zu sauberem Wasser zu verbessern sowie Schulbildung und Berufsausbildung zu fördern.

Geben auch Sie Kindern wie Kamada, Udom oder Anahit die Möglichkeit zur Schule zu gehen. Mit einer Kinderpatenschaft unterstützen Sie die Kinder und ihr Umfeld nachhaltig, geben ihnen Hoffnung für die Zukunft und schützen sie vor Ausbeutung, Kindesheirat und Armut.
 

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