Glaubensführer im Einsatz gegen COVID-19

2. Oktober 2020

Text: Monika Hartmann, World Vision Schweiz

Glaubensführer spielen eine einzigartige Rolle bei der Entwicklung von Gemeinschaften – insbesondere in Krisenzeiten. Als Mitglieder und Führer der Gemeinschaften verstehen sie die spezifischen Bedürfnisse und sind prädestiniert dafür, Hilfe zu bringen, denn sie sind oft diejenigen, denen die Gemeinschaft vertraut.

Als eine auf Glauben basierende Organisation haben wir darum von Anfang an mit Glaubensführern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet. So haben wir ein Netzwerk mit 400’000 Glaubensführern mobilisiert, das sich mit wichtigen Themen wie HIV und AIDS, Ebola und Gewalt gegen Kinder befasst. Und jetzt auch COVID-19.

Die Rolle der Glaubensführer im Kampf gegen COVID-19
COVID-19 zwingt die Menschen in beengte (Not-)Unterkünfte und reduziert das Haushaltseinkommen und den Zugang zu Pflegeleistungen stark. Christliche und muslimische Führungspersönlichkeiten spielen eine wichtigere Rolle als je zuvor, um Kinder und Gemeinschaften zu informieren, zu schützen und zu versorgen. Darum arbeiten wir intensiv mit Glaubensführern zusammen, um sachliche Informationen über COVID-19 zu verbreiten und gemeinsam eine mächtige und einheitliche Front gegen diese Pandemie zu bilden. 

Darüber hinaus arbeiten viele Glaubensführer mit World Vision zusammen, um die Auswirkungen der Pandemie zu bekämpfen, indem sie bei der Verteilung von Lebensmittelpaketen helfen undemotionale Unterstützung für Kinder und Familien leisten und dafür sorgen, dass Kinder in ihrem Umfeld geschützt bleiben.
101'393 Glaubensführer hat World Vision bis Mitte September 2020 ausgebildet, um ihren Gemeinschaften zu helfen, sich vor COVID-19 zu schützen.

101'393 Glaubensführer hat World Vision bis Mitte September 2020 ausgebildet, um ihren Gemeinschaften zu helfen, sich vor COVID-19 zu schützen.

Die COVID-19-Pandemie hebelt viele Fortschritte bei der Bekämpfung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit aus. Mir Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, Kinder und Familien in den besonders fragilen Regionen vor einer humanitären Katastrophe zu schützen, die alles übertreffen könnte, was wir bisher erlebt haben.

 

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