Flucht in eine bessere Zukunft

28. Juli 2022

Peru: Mutter und zwei Kinder mit einem Gutschein für Bargeld.

Yosbelis und ihre Kinder sind dankbar für die Bargeldhilfe, die sie erhalten.

Text: Emile Stricker, World Vision Schweiz und Liechtenstein

 

Die Wirtschaftskrise in Venezuela zwang Yosbelis (27), ihr Land zu verlassen: Der Nahrungsmittelbedarf stieg, es war schwierig, eine Arbeit zu finden, und aufgrund des Mangels an Medikamenten und medizinischem Personal konnte sie keine medizinische Versorgung erhalten. Zu Beginn dieses Jahres wanderte sie mit zwei kleinen Mädchen im Alter von drei und neun Jahren auf der Suche nach einer besseren Zukunft aus. «Es war keine leichte Entscheidung, vor allem, weil wir nicht genug Geld hatten, um unseren Aufenthalt zu bezahlen.» Nach langen Busfahrten und weiten Fussmärschen kam sie im vergangenen März in Trujillo im Norden Perus an.

 

Bargeld, um Grundbedürfnisse zu stillen
Die Eingewöhnung in Peru war nicht einfach. Ihnen war kalt, obwohl Menschen ihnen mit Almosen oder Decken halfen, sich tagsüber zu ernähren und nachts zu wärmen. «Eines Tages erzählte mir eine Frau von World Vision, die Menschen in Situationen wie der meinen hilft. Ich habe mich mit der Bitte um humanitäre Hilfe an die Organisation gewandt und fast sofort eine Antwort erhalten», berichtet Yosbelis.

Yosbelis sowie 28’556 weitere Menschen sind Teil des Projekts «Verringerung der Gefährdung von Venezolaner/-innen in Peru durch Bargeld und Nahrungsmittel». Damit helfen World Vision und CARE Peru gemeinsam gefährdeten venezolanischen Migrantinnen und Migranten und Geflüchteten– schwangeren Frauen, Familien mit Kindern und Menschen mit Behinderungen – über vier Monate mit einer Bargeldtransferkomponente. Dies ermöglicht es den Familien, ihre unmittelbaren Grundbedürfnisse zu befriedigen. Mit der ersten Überweisung konnte Yosbelis ein Zimmer mieten, einige Küchenutensilien kaufen und ihre Kinder ernähren.

Zurzeit stellt Yosbelis ihre Schubkarre auf, um unter anderem Süssigkeiten, Taschen und Mineralwasser zu verkaufen. Sie hofft, dass ihre Töchter die Schule besuchen können und dass sie künftig die notwendige medizinische Versorgung erhalten. «Es war nicht einfach, aber mit Ihrer Unterstützung weiss ich, dass meine Mädchen und ich es schaffen werden.»

 

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