Drei Argumente, warum eine Patenschaft besonders sinnvoll ist

13. Dezember 2019

Autor: Alexander Koch, World Vision Schweiz

Wenn man in der Weihnachtszeit von Hilfsorganisationen aller Art umworben und zum Spenden aufgefordert wird, ist es hilfreich, sich bewusst zu sein, warum das, was man seit vielen Jahren unterstützt, sinnvoll und richtig ist. Das Kinderpatenschaftsmodell von World Vision ist allein in der Schweiz seit fast 40 Jahren sehr erfolgreich im Einsatz und dafür gibt es insbesondere drei Gründe.

Transparenz

Bei unserem Modell gibt es maximale Transparenz, weil die Patenkinder zu Botschaftern werden, die in Form von Briefen, Fotos und Videos einen Einblick in ihr Leben, ihre Kultur und über die Projektfortschritte gewähren. Der kulturelle Austausch macht aus anonymer Hilfe eine partnerschaftliche Beziehung auf Augenhöhe und führt auf beiden Seiten zu mehr Verständnis und Empathie.

Geringe Akquisitionskosten

Durch die emotionale Beziehung bleiben Patinnen und Paten in der Regel deutlich länger engagiert als bei anonymer Hilfe. Dadurch wiederum können wir die Akquisitionskosten geringhalten und unsere Projekte längerfristig ausrichten und finanzieren.

Langfristige Ausrichtung und Nachhaltigkeit

Die Patenschaftsbeiträge kommen nicht nur einigen wenigen, sondern allen Kindern in unseren Projektgebieten zugute und sind die finanzielle Basis für moderne Entwicklungszusammenarbeit wie bei anderen grossen Hilfswerken auch. Aufgrund des langfristigen Engagements können wir mit Behörden, der Politik und den Menschen vor Ort Beziehungen aufbauen, gegenseitiges Vertrauen schaffen und sie viel besser und effizienter in die Projektarbeit einbinden. Alle Projekte werden von Anfang an gemeinsam mit den Menschen vor Ort geplant und durchgeführt. In Kinder- und Jugendclubs übertragen wir ihnen Verantwortung und unterstützen sie dabei, Arbeitsweisen kritisch zu hinterfragen, neue Methoden kennenzulernen, selbstständig Projekte zu planen und zu handeln und somit ihr Verhalten nachhaltig zu verändern.

Und das ist ja genau das, was eine Spende «sinnvoll» macht.

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