Brendah, das Zitronen-Mädchen

16. Dezember 2018

Frau und Kind tragen frischgepflückte Zitronen

BRENDAH UND DEBY MIT FRISCHGEPFLÜCKTEN ZITRONEN – DER LIEBLINGSFRUCHT VON BRENDAH.

Brendah ist 12 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in der Region Moyo, im Süden Sambias. Sie ist Debbys beste Freundin, obwohl die zwei Mädchen fünf Jahre trennen. Brendah ist kein Patenkind, sie und ihre Familie profitieren aber von der Unterstützung, die Debby und ihre Familie erhält – beispielsweise vom Zugang zu sauberem Wasser.

Entlang staubiger Strassen kämpfte sich Brendah früher zur nächsten Wasserstelle – einem grossen Fluss. Während der Regenzeit, führte er Hochwasser: «Ich hatte Angst beim Wasserholen zu ertrinken», berichtet Brendah. Einige Kinder sind dort bereits ertrunken, nur weil sie einen Eimer Wasser holen wollten. Das Wasser war ausserdem schmutzig – eine Quelle für Durchfallerkrankungen, Cholera und andere lebensbedrohliche Krankheiten. Auch Brendah verpasste schon die Schule, weil sie sich am verdreckten Wasser mit einer Krankheit angesteckt hatte. Bevor World Vision mit den Bohrungen von Wasserlöchern begann, hatten nur wenige Menschen in Moyo Zugang zu sauberem Wasser.

Wasser marsch


IN IHRER HAND HÄLT BRENDAH EINEN BECHER MIT FRISCHEM WASSER. KEINE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT.

2016 konnte durch ein World Vision-Projekt in der Nähe von Brendahs Hütte ein Brunnen gebaut werden. Brendah muss jetzt keine Angst mehr vor Hochwasser oder Übergriffen auf dem langen Weg zum Fluss mehr haben und sie hat mehr Zeit und Kraft für andere Dinge. Rund 250 weitere Bewohner sind durch das saubere Wasser aus dem Brunnen vor häufigen Krankheiten geschützt. «Ich fühle mich so gut, weil mich das Wasser nicht mehr krankmacht», freut sich Brendah.

BRENDAH WÄSCHT SICH IHR GESICHT MIT KLAREM, SAUBEREM WASSER.

«World Vision hat viel Arbeit in Moyo geleistet», sagt Joseph, World Vision-Koordinator für das WASH-Programm vor Ort: «Wir haben über 60 Brunnen gebaut, die 250 Menschen versorgen können. Und wir haben Wassersysteme errichtet, mit denen wir über 2500 Menschen erreichen.» World Vision arbeitet mit Schulen und Gesundheitsstationen vor Ort zusammen, um den Menschen Hygienemassnahmen näherzubringen. «Jedes Mal, wenn wir Brunnen bauen, ergänzen wir sie durch Hygiene- und Sanitäranlage», ergänzt Joseph, so dass jedes Haus in der Umgebung über eine Latrine, eine Handwaschstation, eine Geschirrablage, eine Abfallgrube und einen Badeunterstand verfügt.

Sauer macht glücklich

GEMEINSAM MIT IHREN FREUNDEN PFLÜCKT BRENDAH FRISCHE ZITRONEN.

Bei der Ernährung hat Brendah einen klaren Favoriten: Zitronen! Sie schneidet sie gerne in ihren Porridge oder gibt sie in den Tee. «Es schmeckt ein bisschen sauer, aber ich mag den Geschmack», sagt Brendah.

Schenken Sie einem Kind wie Brendah, seiner Familie und dem ganzen Dorf eine hoffnungsvolle Zukunft. Und jemandem, der Ihnen nahesteht, ein Abenteuer mit Sinn und Herz: Mit einer Kinderpatenschaft!

Diesen Beitrag teilen:


0 Kommentare Anzeigen und kommentieren

Kommentar schreiben

Ihr E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht


Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

Naher Osten: Fröhliche Kinder vor einer bemalten Wand, mittendrin Christoph als UN-Mitarbeiter

29. Mai 2019

DER NEUE: CHRI­S­TOPH VON TOG­GEN­BURG, CEO WORLD VI­SI­ON SCHWEIZ

Bei World Vision Schweiz hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Unser jüngster Neuzugang ist Christoph von Toggenburg, der seit Mai als CEO die Geschäfte von World Vision Schweiz führt. Hier lernen Sie ihn ein wenig kennen.


Dominikanische Republik: 4 lachende junge Menschen mit World-Vision-T-Shirts und Toblerone-Schokolade

24. Mai 2019

«WIR SIND EIN­FACH NUR HAP­PY, UN­SER PA­TEN­KIND BE­SUCHT ZU HA­BEN»

Ein Landgang im Karibikhafen La Romana wurde für die Bachmanns zu einem besonderen Erlebnis. Sie haben Ihr Patenkind Johanni zum ersten Mal persönlich getroffen und konnten sich mit eigenen Augen überzeugen, was ihre Unterstützung bewirkt.


Simbabwe: Eine Mutter hält ihre kleine Tochter im Arm und blickt sie strahlend an. Hinter ihnen sind Büsche und eine Lehmhütte zu erkennen.

3. Mai 2019

MEIN ZU­HAU­SE IN SIM­B­AB­WE

Candice lebt mit ihrer Mutter Thaweye im Südwesten Simbabwes. Da, wo World Vision Schweiz im kommenden Jahr ein neues Projekt eröffnen wird. Die kleine Candice ist eines der ersten Patenkinder, die durch das Projekt unterstützt wird. Thaweye hat uns ihr Zuhause gezeigt.


Vietnam: Eine Gruppe von Frauen und Männern, zwei Schweizer und drei Vietnamesen, sitzen um einen Tisch herum

3. Mai 2019

Viet­nam: Ein Be­such bei May und «On­kel Ho»

Abseits üblicher Touristenpfade sind die Eindrücke besonders intensiv. Diese Erfahrung hat auch ein Schweizer Paten-Paar in Vietnam gemacht. In einem abgelegenen Winkel im Norden des Landes haben die beiden ihr Patenkind May besucht. Hier ihr Reisetagebuch.

Kontaktieren Sie uns

Kinderhilfswerk
World Vision Schweiz
Kriesbachstrasse 30
8600 Dübendorf

info@worldvision.ch
T +41 44 510 15 15

ZERTIFIZIERUNGEN

Zertifizierung  Zertifizierung  Zertifizierung

FOLGEN SIE UNS

         instagram

UNSERE PARTNER

Unsere PartnerUnsere PartnerUnsere PartnerUnsere PartnerUnsere Partner

Newsletter abonnieren

ALLGEMEINE SPENDEN    Postkonto: 80-142-0  |  Bank: IBAN CH98 0900 0000 8000 0142 0

World Vision Schweiz ist eine gemeinnützige und somit steuerbefreite Organisation. CHE-333.958.696

World Vision verwendet Cookies, um Ihr Online-Erlebnis zu verbessern.
Mit der weiteren Nutzung von worldvision.ch akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen