ADVENTSSERIE: WIR KINDER AUS SAMBIA

2. Dezember 2018

DEBBY MIT IHREN FREUNDEN BRENDAH, ADAM, LIGHTWELL UND BEATRICE (V.L.N.R.)

Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit. Leider geht das in der vorweihnachtlichen Hektik beim Geschenkekaufen, Guetzlibacken und Familienessen oft vergessen. Mit unserer Adventsserie «Wir Kinder aus Sambia» erinnern wir daran, was Weihnachten eigentlich ist: ein Fest der Nächstenliebe. Eine bewusste Entscheidung, sich selbst zurückzunehmen und einen anderen Menschen in den Vordergrund zu stellen. Viele von Ihnen tun das bereits. Mit Ihren Beiträgen unterstützen Sie Ihr Patenkind, seine Familie und das ganzes Dorf. Lassen Sie sich von den Lebensgeschichten der fünf Freunde aus Sambia davon überzeugen, dass eine Patenschaft das Leben vieler verbessert. Das ist wahre Nächstenliebe für wahre Weihnachten.

Dürfen wir vorstellen: Debby, das sprudelnde Leben

DEBBY FREUT SICH: IHR LEBEN HAT SICH DANK DER SPENDEN ZUM GUTEN GEWENDET.

Debby ist Patenkind. Durch diese Patenschaft profitiert aber nicht nur sie allein, sondern auch ihre Freunde Beatrice, Adam, Brendah und Lightwell. Bevor Debby gesponsert wurde, musste sie kilometerweit gehen, um an Wasser zu kommen, das dazu noch schmutzig war.

Debby ist 7 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in der Region Moyo im Süden Sambias. Sie hat fünf Geschwister – drei ihrer Brüder leben noch zu Hause, was Debby toll findet, denn so hat sie genügend Spielgefährten. Debby hat aber auch viele Freunde: Brendah, Beatrice, Adam und Lightwell lieben es, mit ihr draussen zu spielen.

DEBBY TOLLT MIT IHREN FREUNDEN IM GRAS HERUM. IM HINTERGRUND DIE WEITEN DER SAMBISCHEN LANDSCHAFT.

Die Familie durchlebte schwere Zeiten
«Wir hatten wenig und wussten nichts über das Leben, bis World Vision kam. Wir hatten keine Toilette und kein sauberes Wasser. Wir mussten kilometerweit gehen, um an Wasser zu kommen, das aber immer schmutzig war. Es starben viele Menschen in dieser Zeit. Auch viele unserer Freunde», berichtet Debbys Vater Obby. Nicht nur Obbys ältere Schwester starb damals an Cholera, auch seinen 6-jährigen Sohn hat er an Diarrhö verloren. Die Familie brauchte ein Wunder.


DEBBY AM FRÜHEN MORGEN AUF DEM WEG IN DIE SCHULE. DIE WEGE SIND VOLLER PFÜTZEN WEGEN DEM HEFTIGEN REGEN VOM VORTRAG.

Die Wende
Heute lebt die Familie in einem stabilen Haus mit einem dichten Blechdach. Durch das alte undichte Strohdach hatte es immer durchgeregnet. «Gott hat unsere Gebete erhört», sagt Debbys Vater. «Mit World Vision kam die Veränderung». 2011 bekamen die Familien Ziegen und lernten, wie sie die Nutztierzucht verbessern konnten. Die ersten Zicklein wurden über das «Animal Give Back-Programm» an andere hilfsbedürftige Familien weitergegeben.

Debby freut sich über ihre neuen Spielgefährten. Sie besucht heute die Schule und lauscht neugierig der Lehrerin. Auch das war nicht immer möglich – erst durch das Entwicklungsprojekt kann Debby die Schule besuchen. Das Leben der Familie hat sich vollkommen verändert. Und das nur zum Positiven.


DEBBY LÖST EINE AUFGABE AN DER WANDTAFEL. IHRE LEHRERIN MAUREEN SCHAUT IHR DABEI ZU.

«Hier ist der Wille da, zu lernen», erzählt Debbys Lehrerin Maureen. Durch Lesecamps hat sich das Bildungsniveau in Moyo stark verbessert. Seit 2009 wird die schulische Ausbildung der Kinder als fundamental angesehen. «Die Lesecamps helfen unseren Kindern. Sie lieben es zu lesen. Sie lesen alles, was sie nur bekommen können. Diese Lesecamps sind der Start in eine bessere Zukunft», sagt Thomas Mambo, einer der Betreuer vor Ort.

DEBBY UND IHRE FREUNDE BEIM SPIELEN IN DER SAMBISCHEN ABENDSONNE.

Schulbildung ist nur ein Weg von vielen, die World Vision in Moyo noch gehen wird – damit auch andere Kinder wie Debby eine gesicherte Zukunft haben und Weihnachten auch für sie ein besonderes Fest wird.

Schenken Sie einem bedürftigen Kind eine hoffnungsvolle Zukunft. Und jemandem, der Ihnen nahesteht, ein Abenteuer mit Sinn und Herz: Mit einer Kinderpatenschaft.

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