Was hat World Vision mit Hollywood zu tun?

16. März 2013

Liam Neeson, Meryl Streep, Anne Hathaway, Cate Blanchett, Selena Gomez, Salma Hayek, Alicia Keyes – all diese Namen stehen nicht nur für grossartige Schauspieler, sondern sind auch vereint in dem neuen Kinofilm „Girl Rising“, der vor einigen Tagen in den US-amerikanischen Kinos gestartet ist.

Der Film erzählt die wahren Lebensgeschichten von neun Mädchen, die in unterschiedlichen Ländern aufwachsen und sich den vorherrschenden rauen Lebensbedingungen stellen müssen. Es sind reale Geschichten und zwei von
ihnen führen in World Vision-Projekte nach Indien und Äthiopien.

Auf nach Indien
Auf der Suche nach Arbeit ist die Familie der 11-jährigen Ruksana in die Stadt gezogen, wo sie auf der Strasse gelandet sind. Weil es nachts auf den Strassen für die Kinder zu gefährlich ist, sucht Ruksana mit ihren Geschwistern Zuflucht in einem Tierheim und kommt in Kontakt mit dem Hilfswerk. Sie kann eine Schulausbildung beginnen und erhält mindestens täglich eine warme Mahlzeit. Ein kleiner Hoffnungsschimmer für das junge Mädchen.

Mit Mut gegen Zwangsverheiratung
Azmera ist 14 Jahre alt und lebt in Äthiopien. Sie ist Halbwaise. Als der Vater stirbt, sieht die Familie keine andere Möglichkeit als das junge Mädchen von der Schule zu nehmen und gegen ihren Willen zu verheiraten. Doch das junge Mädchen findet den Mut, sich ihrem Lehrer anzuvertrauen. Er erkennt die Ungerechtigkeit und kann mit Hilfe der Justiz die Zwangsverheiratung verhindern. Azmera und ihre Familie werden in das Patenschaftsprogramm von World Vision aufgenommen, das ihr den weiteren Schulbesuch ermöglicht, während die Familie beim Aufbau einer eigenen Existenz gefördert wird.

Beeindruckende, wenn auch alltägliche Geschichten, die dank der Unterstützung von Hollywood nun Gehör finden. Ich werde mir den Film anschauen, sobald er auch in Schweizer Kinos zu sehen ist.

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