Initiative Hoffnung – gemeinsam stark

23. Juli 2012


Seit mehr als 20 Jahren kämpft World Vision gemeinsam mit den Menschen vor Ort gegen HIV und Aids, denn nur gemeinsam kann das „Blatt gewendet werden“.

Ein Gastbeitrag von Mike Nielsen, World Vision Programverantwortlicher und Fachperson für Gesundheit, HIV und Aids.

World Vision engagiert sich seit 1990 aktiv im Kampf gegen HIV und Aids, nachdem auf fatale und schreckliche Weise die Folgen der Immunschwächekrankheit vor allem in Entwicklungsländern sichtbar wurden. Initiative Hoffnung heisst der ganzheitliche Ansatz, der die Bereiche Bildung, Prävention, medizinische Versorgung und den Zugang zu antiretroviralen Therapien umfasst und fester Bestandteil aller World Vision-Projekte ist.

Mit den Menschen vor Ort
World Vision baut dabei auf starke Netzwerke vor Ort und bindet gezielt die Bevölkerung in alle Massnahmen ein. So werden unter anderem traditionelle und religiöse Gemeindeführer gewonnen und deren Vorbildfunktionen zum Beispiel bei Präventions- und Aufklärungsprojekten genutzt. Diese Meinungsführer werden in Workshops über die Ursachen und Folgen von HIV und Aids informiert, um ihr Wissen dann an die Mitglieder ihrer Gemeinden weiter geben zu können.

Besonders die sozialen und gesellschaftlichen Folgen werden dabei thematisiert, um die Opfer zum Beispiel vor Stigmatisierung oder sozialem Ausschluss zu schützen. In den Workshops lernen die Meinungsführer nicht nur, wie sie den Betroffenen – vor allem den Kindern – zur Seite stehen können, sondern auch, wie sie sich zum Beispiel bei Behörden oder ihrer Regierung für ihre Gemeinden einsetzen können und welche Rechte diese haben.

Nah bei den Menschen
Um das oftmals überlastete lokale Gesundheitswesen zu unterstützen und um den Menschen die notwendige medizinische Versorgung zukommen zu lassen, setzt World Vision auf zusätzliche Gesundheitshelfer, die gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort  ausgebildet werden und sich intensiv um die Betroffenen (auch Zuhause) kümmern. Mehr als 5'000 dieser Helfer-Gruppen sind mittlerweile im Einsatz. Ganz aktuell fokussiert World Vision die Problematik der HIV-Ansteckung während der Schwangerschaft und der Geburt. Denn wenn sich die Kinder nicht schon im Mutterleib anstecken, könnte HIV und Aids bald der Vergangenheit angehören.

 

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