Die Gesundheitshelferin Josephine (43) hat Malaria in ihrem Dorf in Burundi den Kampf angesagt. Die Zauberformel für ihren Erfolg liegt in ihrem Engagement und der Unterstützung von World Vision.


Frau mit Medikamenten vor Hütte in Burundi.

Die 43-jährige Josephine aus Ntunda Hill im Nordosten Burundis hat Malaria in ihrem Dorf den Kampf angesagt. Alles was sie dafür benötigt, findet sie in der von World Vision gestifteten Box.


Frau mit Tabelle vor Hütte in Burundi.


Frau mit Fahrrad und Kind in Burundi.

Am heutigen Weltgesundheitstag erheben wir die Stimme für die Hälfte der Erdbevölkerung, rund 4 Milliarden Menschen also, die immer noch ohne wesentliche Gesundheitsdienste auskommen muss! Gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt sich unsere Hilfsorganisation für Gesundheitsversorgung für alle ein. Unter anderem fördern wir die Ausbildung und Ausrüstung von lokalen Gesundheitshelfern, wie Josephine aus Burundi. 

Eine «Kriegerin» und ihre humanitären Waffen
In einem Innenhof vor einer bescheidenen Lehmhütte im ländlichen Dorf namens Ntunda Hill sitzt Josephine (43) an einem Tisch, auf dem eine Metallbox steht. Immer wieder kontrolliert sie deren Inhalt, ob alles an seinem Platz ist. Denn die Box enthält alle notwendigen Hilfsmittel, die Josephine für die Bekämpfung der Tropenkrankheit Malaria benötigt. «Es ist sehr wichtig, dass die Box immer voll ist, sonst kann ich den Patienten in meinem Dorf nicht helfen», erklärt sie. 

Josephine ist fest entschlossen, Malaria in ihrem Umfeld im Nordosten Burundis den Garaus zu machen. Und da sie eigentlich gar keinen medizinischen Hintergrund hat, ist sie besonders stolz darauf, Malaria bei Kindern diagnostizieren und behandeln zu können. «World Vision hat in unserer Region 108 freiwillige Gesundheitshelfer wie mich ausgebildet und ausgerüstet, um die Tropenkrankheit zu bekämpfen.» Teil der Ausrüstung ist eben jene gut behütete Box, die jeder Gesundheitshelfer von World Vision bekommen hat. Darin befinden sich:

  • Medikamente
  • Handschuhe
  • Nadeln
  • Solartaschenlampe
  • Berichtsformulare 

Mehr Effizienz, mehr Wirkung
Glücklich erzählt Josephine: «Seit wir Kinder zu Hause behandeln können, ist in unserem Dorf keines mehr an Malaria gestorben.» Damit sie die Sprösslinge besser und schneller erreichen kann, hat ihr World Vision ein Velo zur Verfügung gestellt. Dafür ist sie sehr dankbar, denn «die langen Distanzen waren in der Vergangenheit eine grosse Herausforderung – vor allem für Mütter, die mit ihren kranken Kindern Stunden bis zur nächsten Gesundheitsstation unterwegs waren.» 

Lokale Gesundheitshelfer sind entscheidend, um weltweit eine gute und günstige Gesundheitsversorgung sicherzustellen – vor allem in ländlichen Gebieten, wo die Mehrheit der ärmsten Kinder leben und sterben. Das Kinderhilfswerk World Vision leistet seinen Beitrag indem es 100‘000 Gesundheitshelferinnen und -helfer weltweit unterstützt und ausbildet. Werden auch Sie Teil der Gesundheit fördernden Hilfe, indem Sie eine Kinderpatenschaft abschliessen.