Krokodile im Fluss, verschmutztes Wasser und Choleragefahr - ihren täglichen Wasserbedarf zu stillen, ist für die Menschen im Südosten Simbabwes nicht einfach. World Vision unterstützt dort 2000 Haushalte in einem umfassenden Wasser- und Sanitätsprogramm.


Bei einem Besuch hat mein dt. Kollege Alex einen Film über unser Wasser- und Sanitärprogramm gedreht.

Krokodile im Fluss, verschmutztes Wasser und Choleragefahr – ihren täglichen Wasserbedarf zu stillen, ist für die Menschen im Südosten Simbabwes nicht einfach. World Vision unterstützt dort 2000 Haushalte in einem umfassenden Wasser- und Sanitärprogramm.

Den Südosten Simbabwes markiert ein Gebirgszug, der das Land gegen Osten von Mozambik trennt. Landschaftlich wunderschön, meteorologisch eher nachteilig, denn Wasser ist auf der westlichen Seite knapp. Die Regenwolken werden von den Bergen aufgehalten und entladen sich auf der Ostseite, also in Mozambik. Trockenheit und Hitze sind die Folge.

Für die Menschen und Tiere im Save Tal ist die Situation nicht nur extrem anstrengend, sondern manchmal sogar tödlich. Wer Wasser holen geht, muss sich vor allem vor den im Save Fluss lebenden Krokodilen in Acht nehmen.

Wasserprogramm gegen Krokodile und Cholera
Um die Situation zu verbessern unterstützt World Vision die Bevölkerung mit einem umfassenden Wasser- und Sanitärprogramm. In Kooperation mit UNICEF werden u.a. neue Brunnen gebohrt, bestehende saniert und hunderte von stabilen, hygienisch einwandfreien Toiletten in den Haushalten errichtet. Damit wird das Wasserholen erleichtert und Krankheiten wie Cholera vorgebeugt. Ausserdem erklären wir Kindern in Schulungen wie sie sich in Sachen Hygiene richtig verhalten, zum Beispiel beim Händewaschen.

Keine Angst mehr beim Wasserholen
Als ich das Programm besuche beeindruckt mich besonders, dass die Bevölkerung alle Arbeiten selbst ausführt. World Vision stellt lediglich den Zement zur Verfügung. Vor allem die Frauen sind sehr stolz auf die neuen Einrichtungen. Können Sie das neue Häuschen doch auch als Badezimmer benutzen, in dem sie sich sicher fühlen. Die zwölfjährige Jane erzählt mir, dass sie beim Wasserholen nun keine Angst mehr haben muss, denn seit sie den neuen Brunnen hätten, müsse sie nicht mehr zu Fuss zum Fluss laufen. Auch hätten sie und ihre jüngeren Geschwister nun weniger Bauchschmerzen, da das Wasser jetzt viel sauberer sei, als das aus dem Save Fluss.

Insgesamt profitieren über 2000 Haushalte von dem Projekt und sehr viele Kinder werden damit eine bedeutend bessere Zukunft erleben können. Ich suche schon nach einer Möglichkeit das erfolgreiche Programm zu verlängern…