Am Kindernachmittag im Bourbaki Panorama in Luzern erlebten die Kinder eine Kinderschutzzone von World Vision.
Am Mittwochnachmittag gab es im Bourbaki Panorama in Luzern einen Kindernachmittag. Dort ging ich mit meinen Eltern und meinem Bruder und meiner Schwester hin. Die Leute von World Vision Schweiz haben uns erzählt, was mit den Kindern passiert, wenn es einen Not- und Katastrophenfall gibt. Also zum Beispiel auf den Philippinen, wo es Wirbelstürme gibt und einer vor anderthalb Jahren ganz vielen Menschen das Zuhause weggefegt hat, oder wenn es Krieg gibt und die Menschen flüchten müssen.
Zuerst hat uns Caroline viele Bilder von den Philippinen gezeigt. Das hat mich ziemlich traurig gemacht, denn alle Häuser waren kaputt und die Leute hatten nichts mehr zu essen und keine Spielsachen. Caroline hat uns dann erzählt, dass World Vision so Zelte aufstellt, die heissen Kinderschutzzonen. Dort können die Kinder hingehen und spielen und malen und lernen. Weil die ja nicht mehr in die Schule gehen können, aber es ist wichtig, dass sie trotzdem lernen können, damit sie nicht alles vergessen haben, wenn die Schule wieder ganz ist.
Dann hat Esther mit uns geredet. Esther geht ganz oft in Schulen und erzählt dort von Kinderrechten. Alle Menschen haben ja Rechte. Zum Beispiel dass man sagen darf, was man denkt. Kinder haben aber noch spezielle Rechte. Weil wir halt noch klein sind und jemand auf uns aufpassen muss. Eigentlich sind das Sachen, die ich ganz normal finde. Zum Beispiel, dass man in die Schule gehen darf. Aber leider ist das nicht überall so, dass das auch wirklich gemacht wird. Viele Kinder können gar nicht in die Schule, weil ihre Eltern Bauern sind. Die Kinder müssen dann auf dem Feld helfen, sonst hat die Familie nichts zu essen am Abend. Wir haben auch das Recht zum Spielen und Freizeit zu haben. Deshalb ist es auch nicht in Ordnung, wenn Kinder schon in Fabriken und so arbeiten. World Vision schaut, dass die Kinder in den armen Ländern auch diese Rechte haben. Und dass man den Kindern zuhört und sie ernst nimmt.
Am Schluss haben wir noch gemalt und Collagen gebastelt. In den Kinderschutzzonen machen die Kinder das auch. Sie malen dann Bilder über ihre Gedanken und so. Damit es ihnen nachher besser geht, wenn die alles losgeworden sind, was sie erlebt haben. Es hat dann auch immer Erwachsene dabei, die für die Kinder schauen und sie trösten und dafür sorgen, dass sie ihre schlimme Situation etwas vergessen können. Ich habe an diesem Nachmittag viel gelernt und ich wünschte, die hätten es besser.
Mit der Kinderinitiative habe ich auch schon etwas gemacht, dass die armen Kinder bemerkt werden. Ich habe sehr fest Freude, dass ich die farbigen Sticker der Kinderinitiative in meiner Schule verteilen kann und meine Gspändli finden auch, dass die anderen Kinder etwas Besseres verdient haben. Wenn ich gross bin, wäre ich gerne ein bekanntes Model. Dann könnte ich das nutzen, um wie andere Stars auf die schlimmen Zustände aufmerksam zu machen.