World Vision
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Initiative Hoffnung

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… heisst der Ansatz von World Vision, unter dem das Hilfswerk in seinen Patenschafts- und Schwerpunktprojekten HIV und Aids auf breiter Front bekämpft.

Jedes Patenschaftsprojekt verfügt über ein Budget, um Aktivitäten gegen HIV und Aids zu realisieren. Die Höhe des Betrags orientiert sich am Grad der Bedürftigkeit und variiert je nach lokaler Infektionsrate.

Die Projektaktivitäten decken in Gebieten mit hoher Infektionsrate ein breites Spektrum ab: von der Vorbeugung durch Aufklärung, über die Ermöglichung des Zugangs zu HIV-Tests und Medikamenten, bis hin zur Betreuung von Aidswaisen.

Tabu-Thema HIV und Aids

Das HI-Virus verbreitet sich dort am schnellsten, wo seine Übertragung tabuisiert wird, ein hoher Anteil der Bevölkerung nicht lesen kann und sexuelle Beziehungen von einem deutlichen Machtgefälle geprägt sind. Solchen Bedingungen wirkt World Vision in seiner Projektarbeit durch kulturell sensible Aufklärungsarbeit, Stärkung der Rolle von Frauen und Bildungsprojekte entgegen:

Botschaften von und für die Bevölkerung

Theater, Tanz, Video-, Radiobotschaften, zum Teil in Strassenkampagnen oder Sportanlässe integriert, sind einige der Formen, in denen Präventionsinhalte der ganzen Bevölkerung vermittelt werden.

Meinungsmacher gewinnen

World Vision arbeitet gezielt mit Schlüsselpersonen aus Politik und Gesundheitssektor zusammen, die den Umgang der lokalen Gesellschaft mit HIV und Aids beeinflussen können. Viel bewegen konnten so Seminare, die World Vision in verschiedensten Ländern mit muslimischen und christlichen Leitern durchführt.

Neben diesen Massnahmen setzt sich World Vision auch für die reproduktive Gesundheitsbildung und die Vermittlung von Präventions- und Verhütungstipps von einem Mitglied der lokalen Bevölkerung zum anderen (peer to peer) ein.

Sichtbare Erfolge

Gerade die jüngsten Entwicklungen im subsaharischen Afrika bestätigen, dass ausdauernde Präventionsbemühungen schliesslich ihre Früchte tragen: in 15 Ländern ist der Anteil der mit HIV infizierten jungen Menschen zwischen 2001 und 2009 um mehr als einen Viertel gesunken.

Vorurteile bekämpfen, Ausgrenzung verhindern

Daneben unterstützt World Vision HIV-positive Personen mit einkommensfördernden Programmen, die eine dauerhafte Existenzgrundlage bieten. Um HIV-positive Menschen und Aidswaisen nachhaltig psychisch und praktisch zu fördern, arbeitet World Vision eng mit lokalen Gemeinschaften zusammen.

Einsatz auf politischer Ebene

World Vision setzt sich auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene für einen flächendeckenden Zugang zu ARV-Medikamenten ein. In der Schweiz und anderen reichen Staaten fordert World Vision Regierungen und Pharmakonzerne zu einer Handelspolitik auf, welche die Preise von lebensnotwendigen Aids-Medikamenten nicht künstlich erhöht.

Ausserdem appelliert World Vision an bisherige und neue Geberinstitutionen, weiterhin dem unverändert hohen Bedarf entsprechende Mittel im Kampf gegen Aids zur Verfügung zu stellen.

David Schwitter, Programmverantwortlicher:

„Die verheerenden Langzeitwirkungen von HIV und Aids auf dem afrikanischen Kontinent hinterlassen Traumata, Waisen, Armut und Stigmatisierung. World Vision's Hope Initiative zielt darauf ab, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. In Asien sind HIV und Aids stetig wachsende Riesen. World Vision setzt sich daher dafür ein, dass durch gezielte Prävention und Aufklärung diesem Riesen Einhalt geboten wird.“

David Schwitter, Programmverantwortlicher


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