Armut, soweit das Auge blickt
Die Armut in Kolkata ehemals Kalkutta ist unvorstellbar. Über drei Millionen Menschen sind obdachlos und leben auf den Strassen der Stadt.
Man wird auf der Strasse geboren um irgendwann auch da zu sterben. Das Kastensystem Indiens lässt kaum zu, dass arme Menschen diesem Elend entrinnen können. Vor allem Mädchen sind unter solchen Lebensbedingungen grossen Gefahren ausgesetzt.
Sexuelle Übergriffe und Ausbeutungen aller Art sind an der Tagesordnung. Früh müssen sie arbeiten oder betteln gehen, um ihre Familien zu unterstützen. Für einen Schulbesuch bleibt keine Zeit. So bleiben sie gefangen im ewigen Zyklus von Armut und Hoffnungslosigkeit.
World Vision hilft konkret
World Vision wirkt dem Elend der Strassenmädchen mit einem dreiteiligen Projekt entgegen. Jährlich können 20 Mädchen eine Anlehre machen, 90 Mädchen können einen vierwöchigen Weiterbildungskurs besuchen und 120 Familien, die auf der Strasse leben, werden von World Vision Mitarbeitern betreut und mit dem Nötigsten versorgt.






