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Strassenmädchen in Rio de Janeiro
Die Gegensätze zwischen einer relativ kleinen Oberschicht und der grossen Unterschicht sind in Brasilien besonders stark ausgeprägt. Mindestens ein Viertel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.
Der Zustrom der nach Arbeit suchenden Landbevölkerung in die Grossstädte liess zahlreiche Elendsquartiere in den Agglomerationen, so genannte Favelas, entstehen. Dort leben die Menschen unter einfachsten und oft notdürftigen Verhältnissen. Sie leiden nicht nur unter materieller Not, sondern in überdurchschnittlichem Masse auch unter Krankheiten, Kriminalität und den Folgen von Unwetter.
Armut und Verwahrlosung veranlasst in Brasilien Kinder und Jugendliche ihr Zuhause aufzugeben, um auf der Strasse eine Einkommensmöglichkeit zu suchen. Das Leben auf der Strasse ist einerseits verführerisch, anderseits äusserst brutal. Der Weg in die Prostitution, Gewalttätigkeit und Drogenszene ist oftmals vorgezeichnet. Immer wieder gibt es Vorfälle bei denen die Polizei grausam gegen die Strassenkinder vorgeht.
Deshalb nimmt World Vision junge Frauen in einer Tagesstätte auf und betreut sie. Ein Coiffeur-Kurs hilft ihnen dabei, ein würdevolles, selbständiges Leben zu führen.
Mehr zum Projekt
Projekt Strassenmädchen in Rio de Janeiro (PDF)
Fortschritte im Projekt
Stassenmädchen in Rio de Janero (PDF)
