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Haiti - Hilfe für Erdbebenopfer
Zahlreiche Helfer sind vor Ort und unterstützen die Menschen im Rahmen eines 90-Tage-Sofortplans beim Wiederaufbau. Ingesamt werden so 250'000 Menschen versorgt.
Über 40'000 unbegleitete oder verwaiste Kinder, die nach dem Beben auf der Suche nach Hilfe durch die Strassen geirrt sind, haben die Mitarbeiter verschiedenster Hilfsorganisationen bisher angesprochen, um sie psychologisch und medizinisch zu betreuen.
World Vision hat sieben Kinderbetreuungszentren eröffnet, in denen diese Kinder nicht nur versorgt werden, sondern auch die Gelegenheit bekommen ihre schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten.
Um die Sicherheit sowie die langfristige Betreuung der Kindern in Haiti zu gewähren, hat eine Interessenvertretung einen Strategieplan erarbeitet, der die Bereiche Kinderschutz - insbesondere vor Menschenhandel, Zugang zu Grundschulbildung für Kinder in Port-au-Price und Umgebung sowie Wiedereingliederungsmassnahmen für Jugendliche regelt.
Tausende Menschen kommen auf der Suche nach Hilfe
Tausende Menschen aus Port-au-Prince sind mittlerweile in den Quartieren und Projekten von World Vision eingetroffen. Nicht nur dort verteilen die Helfer Tausende von Nahrungsmittelsets, die eine fünfköpfige Familie zwei Wochen lang ernähren. Die Pakete enthalten u.a pflanzliches Öl, Linsen und eine Getreide-Soja-Mischung mit hohem Nährwert.
44'000 Menschen haben bis jetzt solche Nahrungsmittelpakete erhalten. Weitere 8'200 Personen erhielten Küchenkits mit Kochtöpfen, Tellern, Besteck und Wasserreinigungstabletten. World Vision verteilte 920'000 Wasserreinigungstabletten. Über 25'000 Menschen erhielten Non-Food-Hilfspakte wie Decken oder Hygiene-Sets mit Damenbinden, WC-Papier verteilt.
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Lutz Hahn aus Haiti
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