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Mongolei - Armer Riese

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Riesig an Fläche, hat die Mongolei nur knapp drei Millionen Einwohner, von denen die wenigsten noch als Nomaden leben. Armut und Perspektivlosigkeit treibt die Menschen in die Städte.

Mit mehr als 1.6 Millionen Quadratkilometern ist die Mongolei das achtgrösste Land Asiens und damit vierzig Mal grösser als die Schweiz. Doch leben dort nur etwa 3 Millionen Menschen. In der grössten Stadt, der Hauptstadt Ulaan Baatar, lebt ein Drittel der Gesamtbevölkerung.

1990 führte der politische und wirtschaftliche Rückzug der Sowjetunion zum Zusammenbruch der Wirtschaft. Der Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft riss unzählige Menschen in die Arbeitslosigkeit.

Eine Million Menschen leben in Armut

Fast eine Million leben in ärmsten Verhältnissen. Offiziell liegt die Arbeitslosigkeit bei gerade mal 3 bis 4 Prozent, tatsächlich sind es über 25. Viele verdienen ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs, Saison- und Schwarzarbeit.

Das durchschnittliche Monatseinkommen liegt bei etwa 300'000 Tugrik, das entspricht derzeit 225 Franken. Etwa 70‘000 Kinder verlassen vorzeitig die Schule. Das sind 15 Prozent aller schulpflichtigen Kinder.

World Vision in der Mongolei

World Vision unterstützt die Patenschaftsprojekte Darkhan und Khentii in der Mongolei sowie zwei Schwerpunktprojekte; Vergabe von Mikrokrediten sowie Hilfe für Strassenkinder.