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Bolivien - ärmster Andenstaat

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Die Lebensbedingungen in Bolivien sind hart. Trotz reicher Rohstoffvorkommen ist Bolivien der ärmste und exportschwächste südamerikanische Staat.

Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen beträgt umgerechnet nur zirka 5'000 Franken. Rund 64 Prozent der zirka elf Millionen Einwohner leben an oder unter der Armutsgrenze. Einer breiten Unterschicht steht eine äusserst kleine Oberschicht gegenüber.

Eine schwache Wirtschaft hemmt das Land

Zunehmende Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind die Folgen einer lagen Rezession und einer konstant schlechten Wirtschaftslage. Ein Grossteil der Bevölkerung ist nach wie vor in der Landwirtschaft beschäftigt, die nur im tropischen Tiefland im Osten einigermassen modern betrieben wird. Die Industrie ist wenig entwickelt, Hauptindustriezweige sind Lebensmittel- und Textilindustrie sowie die Metallverarbeitung.

Die Ernährungsbedingungen, das Gesundheitssystem und die Wohnverhältnisse sind im südamerikanischen Vergleich prekär. Die Analphabetenrate beträgt etwa 37 Prozent und häufig können nicht einmal die jüngsten Kinder zur Schule gehen.

World Vision in Bolivien

World Vision unterstützt die Patenschaftsprojekte Chayantaka, Layme Puraca, Qaqachakas und Sumaj Muju in Bolivien sowie ein Schwerpunktprojekt zur Vergabe von Mikrokrediten.