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Armenien - Land im Umbruch

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Maximal zwei Dollar pro Tag. Das muss für viele Armenier zum (Über-)Leben reichen. Nur die wenigsten können es sich da leisten ihr Kind zur Schule zu schicken.

1991 löste sich Armenien von der Sowjetunion – ein schmerzhafter Prozess, begleitet von Vertreibungen, Massakern und einem Krieg mit Aserbaidschan, der die Beziehungen bis heute belastet. Auch das Verhältnis zur Türkei ist gestört. Armenien ist Mitglied im Europarat.

Zwischen Hoffen und Bangen

Geschwächt durch das Erdbeben im Jahr 1988, brach die Wirtschaft Armeniens mit dem Niedergang der Sowjetunion vollends zusammen. Erst Ende der 90er Jahre eingeleitete marktwirtschaftliche Reformen brachten das Land wieder etwas nach vorne. Die Industrie ist allerdings bis heute wenig entwickelt. Die Finanzkrise ab 2008 hat das Land hart getroffen und die meisten positiven Entwicklungen wieder zerstört. Heute leben 43 Prozent der Armenier von weniger als 2 Dollar am Tag.

World Vision in Armenien

World Vision unterstützt ein Schwerpunktprojekt zur Gewerbeförderung und das Patenschaftsprojekt Kapan in Armenien.