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Tansania - Im Schatten des Virus

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Innerhalb der letzten 25 Jahre hat sich das HI-Virus über die ganze Welt verbreitet und in bisher kaum vorstellbarer Weise Millionen von Menschenleben gefordert - besonders in Afrika.

Nach Angaben des Weltaidsberichts der Vereinten Nationen, ist die Zahl neuer Aids-Infektionen in den vergangenen acht Jahren um 17 Prozent zurückgegangen. Auch sterben heute weniger Menschen an der Immunschwächekrankheit. Dennoch leben mit 34 Millionen mehr Menschen als je zuvor mit dem Aidserreger HIV im Blut, 22.4 Millionen davon in Afrika.

Kinder nach wie vor stark betroffen

Kinder sind nach wie vor stark von der Krankheit betroffen, denn noch immer wird nur jedes dritte Baby von HIV-infizierten Müttern vor einer Übertragung des Virus geschützt – im Süden Afrikas sogar nur jedes zehnte. Doch auch hier gibt es Fortschritte: So stieg der Anteil der erkrankten Kinder, die behandelt werden, deutlich - um fast 40 Prozent in einem Jahr. Im vergangen Jahr starben 280.000 Kinder an den Folgen von Aids, 2.1 Millionen Kinder leben derzeit mit dem tödlichen Virus.

Auch in Tansania sind HIV und Aids ein Problem. Aufgrund von bestehender Unterernährung und schlechter medizinischer Versorgung der Bevölkerung, sind Virus und Krankheit weit verbreitet. Das Wissen um wichtige Präventionsmassnahmen haben nur wenige.

Heute sind fast sechs Prozent der Bevölkerung mit HIV infiziert oder an Aids erkrankt. Davon betroffen ist hauptsächlich die Gruppe der 15 bis 45-Jährigen. Für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung eines Landes, ist jedoch gerade diese Altersgruppe relevant. Auch hinterlassen sie Waisen, die meist auf sich allein gestellt sind.

World Vision Schweiz unterstützt die Patenschaftsprojekte Makindube, Mzundu, Ruvu Muungano, Sindeni in Tansania. Sowie ein Schwerpunktprojekt für Waisenkinder & Aidswaisen.