Kambodscha ist eines der ärmsten Länder Asiens. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze.
In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft ziehen viele Familien in städtische Gebiete - ohne dort eine Arbeit zu finden. Nicht selten wird ihre Hilflosigkeit skrupellos ausgenutzt. Mit falschen Versprechungen locken Händler und Bordellbesitzer die Kinder der Familien fort, um sie in der Prostitution oder im Sextourismus zu missbrauchen.
Zehntausend Kinder ohne Perspektiven
Nach Schätzungen der UNO ist von den 50’000 Prostituierten mindestens ein Drittel jünger als 18 Jahre. Allein in der Hauptstadt Phnom Penh leben mehr als 24’000 Kinder auf der Strasse. Umso wichtiger sind Hilfsmassnahmen vor Ort, denn eine gesicherte Lebensgrundlage hilft die Ursachen für Missbrauch zu bekämpfen.
Daher leistet World Vision wichtige Entwicklungsarbeit in Kambodscha und versucht gleichzeitig die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Vielen Eltern ist nicht bewusst, was mit ihren Kindern nach einem Verkauf passiert.
World Vision in Kambodscha
World Vision betreibt in Kambodscha ein Schwerpunktprojekt für sexuell ausgebeutete Mädchen.

