World Vision
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Ruvu Muungano

Tolle Fortschritte in Ruvu Muungano: Dank der gestiegenen Maisernte, sank die Mangelernährung bei Kindern um mehr als 50 Prozent.

Tansania ist eines der ärmsten Länder Afrikas. So ist neben Wasser, Hygiene und der Basisgesundheitsversorgung die Förderung der Landwirtschaft ein wichtiger Sektor. Hier hilft World Vision die Erträge zu steigern und Überschüsse zu erwirtschaften. Im ökonomischen Bereich fördern wir Kleingewerbe und Kooperativen. Darüber hinaus engagieren wir uns in den Bereichen HIV-Prävention, Aids-Behandlung und Bildung.

In der Region des Kilimanjaro, rund 200 Kilometer von der Stadt Arusha entfernt, führt World Vision Schweiz seit 2000 das Patenschaftsprojekt Ruvu Muungano durch. Im Einzugsgebietes des Projektes leben fast 54‘000 Menschen. Rund 1'350 Kinder aus den ärmsten Familien profitieren von den Projektaktivitäten

World Vision setzt sich in folgenden Bereichen ein

  • Gesundheit und Ernährung: Gesundheitsvorsorge verbessern, Ausbildung von Geburts- und Gesundheitshelfern. Moskitonetze gegen Malaria. HIV- und Aids-Verbreitung durch Gesundheitsvorsorge, Schulung und Beratung verringern. Spezielle Unterstützung von Waisenkindern. Zugang zu Trinkwasser verbessern, um Krankheiten zu vermeiden.
  • Schule und Bildung: Zugang verbessern durch den Bau und die Ausstattung von Schulhäusern, die Aus- und Weiterbildung von Lehrern, Sensibilisierung der Bevölkerung über Wichtigkeit des Schulbesuchs gerade für Mädchen.
  • Landwirtschaft und Mikrofinanz: Bauernfamilien helfen ihre Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln zu verbessern, um Mangelernährung zu verringern und Haushaltseinkommen zu erhöhen.
  • Patenschaftsprogramm: Kinder aus den ärmsten Familien werden von einheimischen World Vision-Mitarbeitern regelmässig besucht, um zu sehen, wie sie sich entwickeln und wo sie und ihre Familien Unterstützung brauchen. Das reicht von Schulmaterial und regelmässiger medizinischer Vorsorgeuntersuchung bis zu Gesprächen mit den Eltern, wie sie ihre Kinder besser erziehen und fördern können.

Fortschritte 2010/11

Gesundheit und Ernährung

Fast alle Haushalte (98%, vormals 25%) haben heute eine funktionsfähige Latrine.

3000 Kinder, die ihre Eltern durch Aids verloren haben oder sonst von Aids betroffen sind, werden psychologisch betreut.

Schule und Bildung

Alle 43 Primarschulen im Projektgebiet haben gut funktionierende Schulpflegen und aktive Kinderklubs für Freizeitaktivitäten, ausserdem werden Themen wie Kinderrechte und Kinderparlamente behandelt.

Landwirtschaft und Mikrofinanz

Die Maisernte nahm so zu, dass jetzt ein Drittel der Bevölkerung genug zu essen hat. So sank auch die leichte Mangelernährung bei Kindern von 82 auf gerade mal 30 Prozent.

15 Prozent der Familien konnten ihr Einkommen so erhöhen, dass sie ihre Kinder in die Schule schicken und ihre anfälligen Gras- durch Wellblechdächer ersetzen konnten.