Seit 2005 engagiert sich World Vision in Makintube. Mit Erfolg: So konnte die Kindersterblichkeitsrate gesenkt und die Anzahl der Kinder, die die Schule besuchen erhöht werden.
Tansania ist eines der ärmsten Länder Afrikas. So ist neben Wasser, Hygiene und der Basisgesundheitsversorgung die Förderung der Landwirtschaft ein wichtiger Sektor. Hier hilft World Vision die Erträge zu steigern und Überschüsse zu erwirtschaften. Im ökonomischen Bereich fördern wir Kleingewerbe und Kooperativen. Darüber hinaus engagieren wir uns in den Bereichen HIV-Prävention, Aids-Behandlung und Bildung.
In den Pare Mountains, rund 190 Kilometer von der Stadt Arusha entfernt, führt World Vision Schweiz seit 2005 das regionale Entwicklungsprojekt Makindube durch. Rund 40‘000 Menschen leben im Einzugsbereichs des Projektes. 2500 Kinder aus den ärmsten Familien wurden in das Patenschaftsprogramm aufgenommen.
World Vision setzt sich in folgenden Bereichen ein
- Gesundheit und Ernährung: Gesundheitsvorsorge verbessern, Ausbildung von Geburts- und Gesundheitshelfern. Moskitonetze gegen Malaria. HIV- und Aids-Verbreitung durch Gesundheitsvorsorge, Schulung und Beratung verringern. Spezielle Unterstützung von Waisenkindern. Zugang zu Trinkwasser verbessern, um Krankheiten zu vermeiden.
- Schule und Bildung: Zugang verbessern durch den Bau und die Ausstattung von Schulhäusern, die Aus- und Weiterbildung von Lehrern, Sensibilisierung der Bevölkerung über Wichtigkeit des Schulbesuchs gerade für Mädchen.
- Landwirtschaft und Mikrofinanz: Bauernfamilien helfen ihre Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln zu verbessern, um Mangelernährung zu verringern und Haushaltseinkommen zu erhöhen.
- Patenschaftsprogramm: Kinder aus den ärmsten Familien werden von einheimischen World Vision-Mitarbeitern regelmässig besucht, um zu sehen, wie sie sich entwickeln und wo sie und ihre Familien Unterstützung brauchen. Das reicht von Schulmaterial und regelmässiger medizinischer Vorsorgeuntersuchung bis zu Gesprächen mit den Eltern, wie sie ihre Kinder besser erziehen und fördern können.
Fortschritte 2010/11
Gesundheit und Ernährung
Dank eines fast flächendeckenden Impfprogrammes sank die Sterblichkeitsrate der unter fünfjährigen Kinder von 89 Todesfälle auf 1000 Geburten im Jahr 2005 auf 78 Todesfälle auf 1000 Geburten heute.
Landwirtschaft und Mikrofinanz
Toller Erfolg dank besserem Saatgut und angepassten Anbaumethoden: Die Maisernte hat sich von 1'250 auf 2'000 Kilogramm pro Hektar erhöht.
Zudem haben einige Familien erfolgreich mit einer Fischfarm begonnen, um so für sich genügend Essen zu haben und um den überschüssigen Fisch auf dem Markt verkaufen zu können.
Schule und Bildung
Die Rate der Kinder, die die Schule beginnen, stieg von 95 auf 98 Prozent und die Dorfgemeinschaften bauen jetzt gemeinsam Schulhäuser.


