World Vision
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Mancos

Viele Menschen in Peru sind offiziell nicht erfasst und können so ihre Bürgerrechte nicht wahrnehmen. Nicht die Patenkinder im Projekt Mancos, 87 Prozent von ihnen sind jetzt gemeldet.

Das Patenschaftsprojekt Mancos befindet sich rund 50 Kilometer nördlich von Huaraz im Tal des Santa Flusses auf 2000 bis 2500 Meter über dem Meer. Im Projektgebiet leben rund 15‘000 Menschen.

Probleme im Projekt

  • 42 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze
  • 34 Prozent der Kinder sind mangelernährt
  • 45 Prozent der schwangeren Frauen leiden unter Anämie
  • 67 Prozent der Kinder können kaum lesen
  • Das Wassersystem ist veraltet

World Vision arbeitet seit dem Jahr 2000 mit lokalen Entwicklungsgruppen in der Region. 2000 Kinder aus den ärmsten Familien wurden in das Patenschaftsprogramm aufgenommen.

 

World Vision engagiert sich in folgenden Bereichen

  • Gesundheit und Ernährung: Impfprogramme, Schulung der Eltern in Gesundheitsvorsorge, um Krankheiten richtig zu erkennen, gesunde Ernährung, Trinkwasser, Ausrüsten von Gesundheitszentren.
  • Schule und Bildung
  • Landwirtschaft und Mikrofinanz
  • Menschen- und Kinderrechte: Bewusstseinsbildung für Behörden und Eltern, Förderungsprogramme für Kinder, Kinder- und Jugendklubs.
  • Patenschaftsprogramm: Kinder aus den ärmsten Familien werden von einheimischen World Vision-Mitarbeitern regelmässig besucht, um zu sehen, wie sie sich entwickeln und wo sie und ihre Familien Unterstützung brauchen. Das reicht von Schulmaterial und regelmässiger medizinischer Vorsorgeuntersuchung bis zu Gesprächen mit den Eltern, wie sie ihre Kinder besser erziehen und fördern können.

Fortschritte 2010/11

Kinder- und Menschenrechte

87 Prozent der Patenkinder haben jetzt eine Identitätskarte und damit Zugang zu staatlichen Leistungen.

Gesundheit und Ernährung

Rund 90 Prozent der Kinder erhalten die nötigen Impfungen. 30 Kinder mit Behinderungen profitieren von einem Rehabilitationsangebot. Modellkindergärten werden eingerichtet. Lokale Behörden engagieren sich dank Schulung für die Bildung und Gesundheit von Kindern. Mitarbeiter in Gesundheitszentren erhalten Weiterbildung und nötige Ausrüstung.

In einigen Dörfern wurde die Trinkwasserversorgung verbessert. Einige Dörfer errichteten ein Abwassersystem.