In Canaan unterstützt World Vision Berufsbildungszentren für Eltern von Patenkindern. Besser ausgebildet finden diese leichter eine Arbeit, um ihre Familien selbst zu versorgen.
In der Agglomeration nördlich der Hauptstadt Santo Domingo liegt die Ortschaft Villa Mella. Gerade in deren Randgebieten leben viele Familien in extremer Armut. Es fehlt hier an Schulen und an ausreichender medizinischer Versorgung. Häusliche Gewalt und Kriminalität sind sehr hoch.
Im Jahr 2006 lancierte World Vision in Zusammenarbeit mit lokalen Entwicklungskomitees, Behörden und Organisationen dort das Patenschaftsprojekt Canaan. Im Einzugsbereichs des Projektes leben rund 3'000 Familien. 970 Kinder aus den ärmsten Familien profitieren seitdem durch Patenschaftsprogramm.
World Vision ist in folgenden Bereichen aktiv
- Schule und Bildung: Zur Verbesserung der Schulqualität beitragen und den Bildungsprozess unterstützen.
- Gesundheit und Ernährung: Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung ermöglichen und Prävention von Krankheiten verbessern.
- Menschen- und Kinderrechte: Die Bevölkerung befähigen, die Kinderrechte anzuerkennen, sicherzustellen und umzusetzen.
- Landwirtschaft und Mikrofinanz: Das Einkommen von Familien verbessern, um deren Lebensgrundlage zu sichern.
- Patenschaftsprogramm: Kinder aus den ärmsten Familien werden von einheimischen World Vision-Mitarbeitern regelmässig besucht, um zu sehen, wie sie sich entwickeln und wo sie und ihre Familien Unterstützung brauchen. Das reicht von Schulmaterial und regelmässiger medizinischer Vorsorgeuntersuchung bis zu Gesprächen mit den Eltern, wie sie ihre Kinder besser erziehen und fördern können.
Fortschritte 2010/11
Schule und Bildung
World Vision unterstützt einfache Berufsbildungszentren für die Eltern der Patenkinder, damit sie leichter in den Arbeitsmarkt integriert werden und ihr Familieneinkommen verbessern können.
Um die Kleinsten zu fördern, hat World Vision ein Frühstimulations- und Beratungszentrum für 300 Kinder von zwei Monaten bis fünf Jahren eingerichtet.
Gesundheit
Da es im Projektgebiet kein Gesundheitszentrum gab, hat World Vision ein Zentrum für Kindergesundheit eingerichtet. Ausserdem konnten 30 freiwillige Gesundheitshelfer ausgebildet werden, die den Familien beibringen, wie sie Krankheiten vermeiden und bei Notfällen mit Rat zur Seite stehen.
Landwirtschaft und Mikrofinanz
Einige Familien schlossen sich für genossenschaftliche Mikroprojekte zusammen und betreiben gemeinsam Bäckereien oder Trinkwasserlieferdienste.


