Dank der Sensibilisierungsarbeit von World Vision erkennen in Narayanganj immer mehr Menschen, wie wichtig eine gute Schulbildung ist und schicken ihre Kinder in die Schule.
Narayanganj liegt im südöstlichen Teil von Bangladesch 30 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt. Es ist eine dichtbevölkerte städtische Region mit viel Textil- und Kleiderindustrie. Viele Menschen sind auf der Suche nach einem besseren Leben vom Land hierher gezogen. Doch die meisten leben in grosser Armut. Überschwemmungen und Staunässe im Boden, welche die Ernten negative beinflussen, tragen zum Elend der Bevölkerung bei.
1999 lancierte World Vision in Zusammenarbeit mit fünf politischen Gemeinden und engagierten Personen das Patenschaftsprojekt Narayanganj. Hier leben gut 86‘000 Menschen. 2'200 Kinder aus den ärmsten Familien nahmen wir in das Patenprogramm auf.
World Vision engagiert sich in folgenden Bereichen
- Gesundheit und Ernährung, vor allem für Kinder und Mütter.
- HIV- und Aids-Prävention, -Behandlung
- Schule und Bildung.
- Landwirtschaft und Mikofinanz: Wasser und Umwelt.
- Menschen- und Kinderrechte: Gleichberechtigung der Geschlechter, Kinder und ihre Rechte.
- Patenschaftsprogramm: Kinder aus den ärmsten Familien werden von einheimischen World Vision-Mitarbeitern regelmässig besucht, um zu sehen, wie sie sich entwickeln und wo sie und ihre Familien Unterstützung brauchen. Das reicht von Schulmaterial und regelmässiger medizinischer Vorsorgeuntersuchung bis zu Gesprächen mit den Eltern, wie sie ihre Kinder besser erziehen und fördern können.
Fortschritte 2010/11
Gesundheit und Ernährung
Das Programm für Schwangerschaftsuntersuchungen und Geburten läuft sehr gut. So können Komplikationen in der Schwangerschaft rechtzeitig erkannt werden. Frauen können ihre Kinder sicherer gebären und lernen, wie sie die Neugeborenen am besten betreuen.
Schule und Bildung
Durch die Sensibilisierungsarbeit von World Vision schicken immer mehr Eltern ihre Kinder in die Schule und sie setzen sich gemeinsam mit World Vision dafür ein, die Unterrichtsqualität in Primar- und Sekundarschule zu verbessern. Besonders schön ist, dass mehr und mehr Mädchen die Schule besuchen dürfen.


