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Leben nach der Flutkatastrophe

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Vor einem Jahr zerstörte heftiger Monsunregen weite Teile Pakistans. Bis heute hat World Vision mehr als 1.5 Millionen Menschen unterstützt.

Stand in den ersten Wochen und Monaten nach der Flut die Soforthilfe im Vordergrund, konzentrierte sich World Vision im letzten Jahr verstärkt auf Wiederaufbau- und Präventionsmassnahmen.

Wichtige Wiederaufbaumassnahmen

In den stark betroffenen Provinzen Sindh, Punjab und Khyber Pakhtoonkhwa stehen aktuell vor allem unterstützende Massnahmen für die Gemeinden im Fokus. Ziel ist es, die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen in den Gebieten wieder aufzubauen und zu festigen. So sollen zum Beispiel Saatgut, landwirtschaftliche Geräte oder Beschäftigungsprogramme, die Lebensgrundlagen der Menschen wiederherstellen und den eigenverantwortlichen Aufbau fördern.

Um die medizinische Versorgung zu verbessern, sind aktuell 20 mobile Gesundheitsstationen in den Provinzen unterwegs. Für Schwangere, stillende Frauen und mangelernährte Kinder unter fünf Jahren gibt es die so genannten CMAM-Programme (Community Based Management of Acute Malnutrition), in denen diese bedrohten Gruppen geschult, betreut und versorgt werden. Ergänzend finden Mütter und Kinder in den Frauen- und Kinderbetreuungszentren Zuflucht.

Hilfe für 1.5 Millionen Personen

Bisher erreichten die Hilfsmassnahmen mehr als 1.5 Millionen Menschen in drei Provinzen des Landes. Aufgrund der immensen Grösse der betroffen Gebiete und des Ausmasses der Zerstörung benötigen rund 12‘000 Kinder und Familien nach wie vor Unterstützung. Da die Flutopfer langfristig unter der verheerenden Katastrophe leiden werden, wird sich World Vision weiterhin in Pakistan engagieren.

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