World Vision

Rettung vor dem Kältetod

World Vision hilft den Menschen Rumäniens in den vom Schnee extrem betroffenen Regionen.

Meterhohe Schneedünen machen ein Fortkommen unmöglich.

Zum Teil ist der Schnee bis in die Häuser vorgedrungen.

Bitterkalt ist es auch in den Häusern, da oft nur Brennmaterial für einen Raum gekauft werden kann. Für mehr reicht das Geld nicht.

In Rumänien haben heftiger Schneefall und starke Schneestürme mit Windgeschwindigkeiten bis zu 90 Kilometern in der Stunde ganze Dörfer von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Temperaturen sind zeitweise bis auf minus 32.5 Grad gefallen. Vor allem auf dem Land leiden die Menschen unter der Eiseskälte.

Ein Land in Kältestarre
Das extreme Wetter hat binnen 24 Stunden allein in der vergangenen Woche sechs Tote gefordert, womit die Gesamtzahl bei 86 Kälteopfern liegt. Der Süden des Landes wird nach Behördenabgaben von weiteren Schneestürmen heimgesucht. Der Schnee liegt stellenweise meterhoch, rund 33’000 Menschen sind von der Aussenwelt isoliert.

Der Strassenverkehr ist nahezu zum Erliegen gekommen. Verschneite Gleise und eingefrorene Weichen lassen einen geregelten Bahnverkehr nicht mehr zu. Die Bahnsteige sind voll von frierenden Menschen. Betroffen sind auch die Flughäfen. Im südrumänischen Craiova rutschte eine Passagiermaschine gar von der spiegelglatten Rollbahn.

World Vision hilft: Lebensmittel und Winterausrüstung zum Überleben
„Die extreme Kälte trifft die Armen und Schwachen ganz besonders hart. Sie können sich maximal das Beheizen eines einzigen Raumes (in ihren nicht isolierten Häusern) leisten. Zudem hat der viele Schnee ganze Dörfer komplett abgeschnitten, wodurch beispielsweise das Verteilen von Decken und Lebensmitteln zur enormen Herausforderung wurde“, erklärt Andrea Reitze, Programmverantwortliche bei World Vision Schweiz.

Aktuell versorgt World Vision Kinder, Familien und ältere Menschen in den betroffenen Regionen der sechs World Vision-Patenschaftsprojekte mit Nothilfesets. Sie erhalten Lebensmittel, Decken, Hygieneartikel, warme Kleidung und Schuhe. Auch das World Vision-Patenschaftsprojekt Constanta war sieben Tage von der Aussenwelt abgeschnitten, mittlerweile wurde die Region von den Helfern erreicht.  In den nächsten Tagen versuchen die Mitarbeiter vor Ort in weitere abgeschnittene Gebiete vorzudringen, um den Eingeschneiten zu helfen.

Die Nothilfe für Rumänien unterstützen

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