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Ein Fass als Backofen?

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Unsere Explorergruppe besucht die Witwe Nato in ihrem Dorf in Georgien, um ihr beim Brotbacken zu helfen. Überrascht stellt sie fest, dass das auch ohne Elektrobackofen geht.

Nato bäckt ihr Brot in einem heissen Betonfass. Auch sonst gab sie den Explorern Einblick in ihr Leben und in ihr Herz. „Es hat mich persönlich berührt, wie offenherzig Nato auf uns zugegangen ist und wie sie uns die Möglichkeit gegeben hat, hinter die Kulissen zu sehen“, berichtet der Explorer Valentin Schnorr.

Die Verhältnisse, in denen Nato lebt, sind bescheiden. Ein 2-stöckiges Haus, welches noch zu Sowjet-Zeit gebaut wurde, wird nur im Erdgeschoss bewohnt. Der obere Stock ist nicht ausgebaut. Die Türen und Fenster sind nicht isoliert. Die Einrichtung ist bescheiden. Wie gut, dass bei den draussen vorherrschenden nasskalten Temperaturen zumindest die Holzöfen in der Wohnstube und in der Küche funktionieren. Wie die Menschen hier leben können, wenn der Winter mit tiefen Minustemperaturen einzieht, können sich die Explorer nur schwer vorstellen.

Nato lässt sich von diesen Lebensbedingungen nicht unterkriegen

Es ist ihr grosser Wunsch, nicht nur ihrem schon erwachsenen Sohn eine bessere Zukunft zu ermöglichen, sondern allen Kindern im Dorf. Darum arbeitet sie engagiert bei World Vision mit und betreut die Kinder, die im Patenschaftsprogramm integriert sind.

Lutz Hahn meint dazu: „Für World Vision gibt es in Georgien noch einiges zu tun, damit sich die Lebensbedingungen verbessern. Dass es dabei wichtig ist, auf die Zusammenarbeit mit Menschen wie Nato zu setzen, kann ich seit heute wieder gut verstehen. Was sie persönlich von World Vision erfahren hat, gibt Nato voller Enthusiasmus an andere in ihrem Lebensumfeld weiter.“

Was unsere Explorer in Georgien sonst noch erleben, können Sie unter My Journey mitverfolgen

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